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Dach aufDie roten Kombis sind wohl gerade besonders gefährlich. Erst kürzlich war einer an der Sparkasse in einen folgenschweren Unfall verwickelt, jetzt rauschte einer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit die Medlinger Straße herein und krachte, unter sträflicher Mißachtung des neues Stopschildes an der Kreuzung, in einen gegenüberliegenden Baum. Allerhand. Über die für solche Unfälle mit stark verformten Fahrzeugen und eingeklemmten Verletzten notwendigen schweren hydraulischen Rettungsgeräte verfügt die Bächinger Feuerwehr nicht. Für diese Übung hatte die Feuerwehr Sontheim freundlicherweise zwei Ausbilder mit ihrem LF 10/6 entsandt. Nachdem alle Jugendhelme mit Klappvisieren ausgestattet waren, konnte es losgehen. Das Löschfahrzeug fuhr über die Lindenstraße mit großem Getöse die Einsatzstelle an, was zu einem kaum unterdrückbaren Grinsen auf den Gesichtern der jungen Mitfahrer im Mannschaftsraum führte.

An der Unfallstelle gab es zunächst eine Einweisung in die Geräte und die geplante Vorgehensweise. Nach dem Sichern des Fahrzeugs begannen die Arbeiten mit der Entfernung der Fenster. Beim anfangs noch nebligen Wetter konnte man die Klebebandmethode zum Binden von tausenden kleinen Glasbröseln der Sicherheitsverglasung vergessen. So wurden zunächst die vom Patienten entfernt liegenden Scheiben geöffnet. Dann kam der Spreizer in den Einsatz, der ausgesprochen kräftig ist, für den aber auch der Bediener ausgesprochen kräftig sein sollte. Mit Haltehilfe am Gerät ging es aber auch. Die Beifahrertür drückten die jungen Feuerwehrleute als erstes aus den Scharnieren, so daß der Zugang zum Verletzten möglich war. Der wurde nun mit einer durchsichtigen Plane vor entstehenden Splittern durch die Arbeiten auf seiner Seite geschützt. Die Fahrertür kam als nächstes dran. Nachdem diese entfernt war, sollte über das Dach eine große Öffnung zur Befreiung des Fahrers geschaffen werden. Mit der hydraulischen Schere trennte man nun die Säulen und schnitt die Dachkante hinten ein, so daß schließlich das Dach aufgeklappt werden konnte. Auftrag erledigt, der Patient war rundum zugänglich.

Einige Bilder der Übung finden Sie hier: Ausbildung.

Pkw auf der SeiteZum ersten Einsatz des neuen Jahres alarmierte die Leistelle am Samstag abend um 17:57 Uhr. Anlaß war ein Verkehrsunfall, der sich auf der Staatsstraße DLG 12 Richtung Gundelfingen ereignet hatte. Bei Schnee- und Eisglätte war eine Pkw-Fahrerin mit ihrem Fahrzeug von der Straße abgekommen und nach Norden hin die Böschung hinabgerutscht. Der Wagen kam dort in einem Acker auf der Beifahrerseite zum Liegen. Die Fahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt und konnte von einem Zeugen aus ihrem Fahrzeug befreit werden.
Der Pkw wurde mit Erdgas betrieben. Weil anfangs ein Zischen zu hören war, wurde seitens der Polizei sicherheitshalber die Feuerwehr alarmiert. Die erste Erkundung des Angriffstrupps am Fahrzeug ergab keinen offensichtlichen Gasaustritt. Die Fahrerin kam mit dem Rettungswagen sicherheitshalber ins Krankenhaus.

Näheres finden Sie hier: Einsatz Verkehrsunfall.

Wie die Donauzeitung unlängst berichtete, hat sich am „Bächinger Unfallschwerpunkt“ zwischen Bächingen und Gundelfingen erneut ein Verkehrsunfall ereignet. Ein Pkw, von Gundelfingen kommend, geriet in den Kurven ins Schleudern und stieß auf der Gegenfahrbahn mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammen. Glücklicherweise gab es diesmal keine Verletzten, auch die Feuerwehr mußte nicht tätig werden.

An gleicher Stelle kam es 2009 und 2010 zu tödlichen Unfällen, 2012 forderte die unvorsichtige Fahrweise zum Glück „nur“ zwei Verletzte.

AnkunftBeim Sportplatz ereignete sich ein Verkehrsunfall, bei dem ein Pkw in voller Fahrt an einem Baum hängenblieb. Dabei wurde der Beifahrer verletzt und im Fahrzeug eingeschlossen. Außerdem riß die Benzinleitung und Kraftstoff lief aus. Eine größere Lache entzündete sich und drohte, in die Kanalisation zu laufen.

Das war die Ausgangslage für die Einsatzübung der Jugendfeuerwehr am regnerischen Samstag, 22.09.2012, die zusammen mit der Feuerwehr Sontheim abgehalten wurde. Die Tätigkeiten an Unfallstellen, die wir mit unserer Ausrüstung erledigen können, waren in den Ausbildungen der vorigen Wochen geübt worden. Jetzt galt es, diese Arbeiten möglichst zügig und richtig im Zusammenhang durchzuführen, so daß die technische Rettung des Verletzten ohne Verzögerung erfolgen kann.

Diesen Teil leiteten zwei erfahrene Feuerwehrmänner unserer Nachbarfeuerwehr Sontheim, die mit ihrem LF 10/6 gekommen waren. Auf diesem Fahrzeug wird unter anderem ein hydraulischer Rettungssatz mitgeführt, wie er bei Verkehrsunfällen zum Einsatz kommt. Unter fachkundiger Anleitung durften sich unsere jungen Feuerwehrleute einmal im richtigen Umgang mit diesen Geräten versuchen, die es bei uns nicht gibt. Sie stellten fest, daß das eine anstrengende und auch schwierige Arbeit sein kann.

Die Bilder der Übung finden Sie hier: Pkw-VU.

Diese Woche ereigneten sich zwei Verkehrsunfälle an der Kreisstraße DLG 12 zwischen Bächingen und Gundelfingen am Bächinger Keller auf unserer Gemarkung. Unsere Feuerwehr kam nicht zum Einsatz.
Am Donnerstag, 06.09.2012 um ca. 17:30 Uhr kam ein Pkw in einer Kurve von der Straße ab und fuhr etliche Meter eines Weidezauns um. Es gab glücklicherweise keine Verletzten, das Fahrzeug jedoch mußte abgeschleppt werden.
Am Sonntag, 09.09.2012 um etwa 1 Uhr geschah der nächste Unfall, wiederum kam ein Pkw von der Straße ab und fuhr von Gundelfingen kommend in der ersten Rechtskurve geradeaus, bis er schließlich von zwei Betonpfeilern der dortigen Hofeinfahrt aufgehalten wurde. Hierbei wurden die beiden Fahrzeuginsassen verletzt. Zum zweiten Unfall wurde die Feuerwehr Gundelfingen alarmiert, hier ihr Pressebericht:

Der Wagen eines 33-Jährigen kam in Fahrtrichtung Bächingen kurz vor der Kurve des Bächinger Kellers von der Fahrbahn ab, fuhr in den Graben der Gegenfahrbahn, schanzte aus dem Straßengraben und landete zwischen den Säulen einer Toreinfahrt. Hierbei beschädigte das schleudernde Fahrzeug mehrere Verkehrszeichen, eine Zaunanlage sowie das Tor der Grundstückszufahrt. Das Fahrzeug, ein VW-Beetle, verkeilte sich zwischen den Betonsäulen. Der aus dem Landkreis Heidenheim stammende 33-jährige Fahrer und seine Beifahrerin wurden bei der Schleuderfahrt mittelschwer verletzt, jedoch im Unfallfahrzeug nicht eingeklemmt. Beide PKW-Insassen mussten vom Rettungsdienst ins Dillinger Krankenhaus gebracht werden.

Während der Rettungs- und Aufräumungsarbeiten sowie zur unfalltechnischen Spurenermittlung war die Kreisstraße DLG 12 für ca. 2,5 Stunden komplett gesperrt, der Verkehr wurde durch die Freiwillige Feuerwehr Gundelfingen geregelt bzw. umgeleitet. Zur Unfallaufnahme und Spurensicherung wurde die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet, das Unfallumfeld nach weiteren Fahrzeuginsassen mittels Wärmebildkamera abgesucht sowie das Abschleppunternehmen während der Aufräum- und Bergungsarbeiten unterstützt. Zur Minimierung der Brandgefahr klemmten wir am Unfallfahrzeug die Batterie ab. Einsatzende war gegen ca. 03.30 Uhr.

Weitere Bilder finden Sie bei der Feuerwehr Gundelfingen und den Bericht der Polizei in der Donauzeitung.

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