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Stadt und Feuerwehr Neu-Ulm feiern dieses Jahr ihr 150-jähriges Bestehen. Über das Jahr verteilt finden immer wieder verschiedene Aktionen statt. Am Sonntag, 23.06. von 10 bis 16 Uhr stellen die Feuerwehren in der Innenstadt von Neu-Ulm eine Vielzahl an historischen und aktuellen Fahrzeugen aus. Wir sind mit unserem Tragkraftspritzenfahrzeug von 1971 an dieser Ausstellung beteiligt. Für die Jugendfeuerwehr besteht die Möglichkeit, mit der Nachmittagsschicht nach Neu-Ulm und dann nach Ende der Veranstaltung wieder heimzufahren.

Zeitplan

  • 08:30 Uhr Treff / Abfahrt erste Schicht
  • 10:00 Uhr Veranstaltungsbeginn
  • 12:00 Uhr Abfahrt zweite Schicht + Jugendfeuerwehr
  • 13:00 Uhr Schichtwechsel
  • 16:00 Uhr Veranstaltungsende, Rückfahrt
  • 17:00 Uhr Heimkehr

Für die Jugendfeuerwehrleute benötigen wir das Einverständnis Eurer Eltern. Bitte werft dem Kommandanten den unterschriebenen Abschnitt des Anmeldebogens bis Freitag, 21.06. in den Briefkasten.

In den letzten Wochen traten zwei Feuerwehrpaare vor den Altar, um ihren Ehebund nach der vorausgegangenen standesamtlichen Trauung nun vor der höchsten Instanz zu schließen. Am 18. Mai heirateten Anja und Sven König, zwei Wochen später, am 01. Juni, Lisa und Stefan Brunner. Bei beiden Hochzeiten kam das TSF als Brautfahrzeug zum Einsatz.

Anja und Sven Lisa, Stefan und Philipp

Wir gratulieren beiden Paaren ganz herzlich!

Von Anwohnern wurde der Feuerwehr gegen 11:30 Uhr telefonisch eine Ölspur im Blumenweg und in der Seehofstraße gemeldet. Offensichtlich war in der Nacht vom 30. auf den 31.01. etwa auf Höhe Hausnummer 4 im Blumenweg ein Ölschlauch o.ä. geplatzt, worauf sich der gesamte Inhalt auf etwa 120 m Länge im Blumenweg und in der Seehofstraße Richtung Ortsausgang entleerte. Die Spur war dort etwa 20 cm breit. Die Tröpfelspur Richtung Seehof konnte noch weit verfolgt werden, sie endete etwa in der Gegend des Lachbrunnens. Der Verursacher blieb unbekannt. Die Spur wurde von zwei Feuerwehrmännern mit Bindemittel abgestreut und soweit noch möglich aufgenommen.

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Logistik-Lkw

Während es bis in die neunziger Jahre noch verbreitet die klassische Aufteilung in wasserführende (Tanklöschfahrzeuge) und nicht wasserführende (Löschgruppen- und Tragkraftspritzenfahrzeuge) Löschfahrzeuge gab, ist ein eingebauter Wassertank bei einem heutigen Löschfahrzeug der Normalfall. Es beginnt beim TSF-W mit mindestens 500 l und führt über das LF 10/6 mit mindestens 600 l meist bis zum LF 20/16 mit mindestens 1600 l. Die schnelle Verfügbarkeit von Löschwasser für den ersten Schlag bei einem Brandeinsatz ist zweifellos ein Vorteil. Aber: wenn der Brand über die Größe eines Pkw hinausgeht, besonders bei Gebäudebränden, ist eine stabile Wasserversorgung aus Hydranten oder offenen Gewässern unverzichtbar. Und hier kommen die ins Spiel, die von den großen Löschfahrzeugkapitänen oft zu Unrecht etwas belächelt werden – die kleineren, älteren Tragkraftspritzen- aber auch die neueren Logistikfahrzeuge. Sie sind die „Rückraumwusler“, deren Rolle hier einmal betrachtet werden soll. Diesen Beitrag weiterlesen »

OldtimerschauFür den Sonntag, 12.06.2016 hatte die FFW Eichstätt zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. Unter anderem sollte es an feinster Adresse, am Residenzplatz, eine Oldtimerschau geben. Nach einer Übung fiel bei uns die Entscheidung „da fahren wir hin und stellen das TSF aus“. Gesagt – getan, am Sonntag morgen brach eine Gruppe junger Bächinger Feuerwehrleute mit TSF und Begleitfahrzeug Richtung Eichstätt auf. Nach zwei Stunden Fahrt mit mehreren Zwischenspielen launigen Regenwetters war das Ziel erreicht.

Flughafenlöschfahrzeug JG 74Unser Traditionsfahrzeug bezog Stellung bei seinen großen Brüdern am Residenzplatz, und die Besatzung begab sich zum Festbetrieb im nahen Feuerwehrhaus. Dort standen die aktuellen Einsatzfahrzeuge zur Besichtigung bereit, im Hof und in der Fahrzeughalle war aufgestuhlt und drumrum gab es allerlei Aktionen für jung und alt. Wer wollte, durfte sich mit der Drehleiter über die Dächer der Stadt erheben, bei der Personensuche in einem verrauchten Bauwagen oder beim behutsamen Umsetzen eines Tennisballs mit dem hydraulischen Spreizer Geschick und Fingerspitzengefühl beweisen. Im Unterrichtsraum stand eine technikhistorische Ausstellung von allerhand Ausrüstungsteilen verschiedener Epochen zur Besichtigung. Draußen führten zwei Feuerwehrleute mit sichtbarem Spaß vor, was mit Sprühdosen im Feuer passiert – sie zerknallen in einem Feuerball. Ein weiterer Blickfang und das in der Folge von den Kindern wohl meistbelagerte Fahrzeug traf gegen die Mittagszeit von der Fliegerhorstfeuerwehr des JG 74 aus Neuburg ein.

Trotz des unbeständigen, gewittrigen Regenwetters, das die Veranstaltung leider immer wieder heimsuchte, blieben die Gäste hartnäckig. Diesen Tag ließen sie sich vom Wetter nicht verderben und begegnetem ihm mit einer taktisch geschickten Wahl des Unterstandes. So konnte man sich schließlich auch in der „Regenzeit“ der angebotenen ausgezeichneten Verpflegung widmen, oder das Feuerwehrhaus und die dort aufgebaute Ausstellung besichtigen. Gegen 15:30 Uhr verabschiedete sich unsere Truppe und trat ihre zweistündige Rückfahrt an.

Einige Bilder des Tages finden Sie hier: Besuch Eichstätt.