Artikel-Schlagworte: „Rettungsdienst“

Erneut wurde die Feuerwehren Bächingen und Medlingen zum Rettungseinsatz nach Bächingen gerufen, an diesem Samstag um 8:18 Uhr. Das Einsatzstichwort lautete „Kreislaufstillstand“, eines der wenigen Meldebilder, bei denen der Einsatz der örtlichen Feuerwehr zur Überbrückung der Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes lebensrettend sein kann. Einsatzende für die Feuerwehr war gegen 9:15 Uhr, der Rettungsdienst war noch länger vor Ort.

Am 13.03.2020 fanden zwei voneinander unabhängige Rettungseinsätze in Bächingen statt, zu denen auch die Feuerwehr alarmiert wurde.

Einsatz 2/2020, Alarmzeit 12:28 Uhr
Neben dem Rettungsdienst wurden auch die Bächinger und Obermedlinger Feuerwehr mit dem Stichwort „Kreislaufstillstand / Reanimation“ zu einem Einsatz in Bächingen alarmiert. Rettungsdienstlich ausgebildete Bächinger Feuerwehrleute begaben sich schnellstmöglich per Privat-Pkw an die Einsatzstelle und führten die bereits von Verwandten eingeleiteten lebenserhaltenden Maßnahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes fort. Der Patient konnte erfolgreich wiederbelebt werden und wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus Günzburg verbracht.

Einsatz 3/2020, Alarmzeit 19:35 Uhr
Bei der zweiten Alarmierung an diesem Freitag handelte es um eine eilige Tragehilfe. Der im Moment nicht gehfähige Patient wurde aus seiner mißlichen Situation befreit und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert.

Am Morgen des Dienstag, 04.07., stand der Rettungsdienst in Bächingen und benötigte Unterstützung durch die Feuerwehr. Mit drei auf die Schnelle zusammentelefonierten Männern konnte hier problemlos ausgeholfen werden.

Eindruck von der EinsatzstelleAm Freitag, 17.03.2017, gegen 11:50 Uhr alarmierte die Leitstelle Augsburg die Feuerwehren Bächingen, Obermedlingen und Gundelfingen zu einem Verkehrsunfall auf der Seehofstraße außerorts, von der Günzburger Straße her kommend. Gemeldet waren zwei Verletzte, davon einer eingeklemmt. Die Bächinger Fahrzeuge fuhren gemäß der Meldung über Sontheimer und Günzburger Straße an, die Einsatzstelle befand sich schließlich jedoch auf der langen Geraden zwischen Lachbrunnen und Kieswerk. Dort war ein mit zwei Monteuren besetzter Transporter nach einem Überholvorgang seitlich gegen einen Baum geprallt und hatte diesen entwurzelt. Der Rettungsdienst war kurz vor dem Eintreffen des Bächinger LF 8/6 mit zwei Fahrzeugen eingetroffen, ein weiteres und der Rettungshubschrauber kamen noch hinzu. Zwei offenbar schwerverletzte Patienten lagen befreit auf dem Boden vor dem stark beschädigten Unfallfahrzeug, welches sie noch selbst hatten verlassen können. Die Mitarbeiter des Rettungsdienstes wurden von den eingetroffenen Feuerwehren Bächingen und Gundelfingen unterstützt. Für die Seehofstraße wurde sofort eine Vollsperre eingerichtet. Nachdem die Verletzten in die Rettungswagen verbracht waren, reduzierte die Feuerwehr ihr Aufgebot an der Einsatzstelle auf die beiden Bächinger Fahrzeuge und das Gundelfinger Mehrzweckfahrzeug zur Vollsperrung der Straße. Nach der ersten Unfallaufnahme durch die Polizei konnte auch das Mehrzweckfahrzeug herausgelöst werden und eine einseitige Freigabe für den Verkehr erfolgen, die von den Bächinger Einheiten aufrechterhalten wurde. Die gutachterliche Aufnahme des schweren Unfalls zog sich noch einige Zeit hin, erst gegen 16:30 Uhr war Einsatzende.

Bilder des Einsatzes finden Sie hier: Schwerer Verkehrsunfall.

Mobile Intense Care Unit(JS) Eine Abhandlung über das niederländische Rettungswesen auf der Seite einer schwäbischen Gemeindefeuerwehr? „Wie kommt das?“ fragt sich möglicherweise der eine oder andere. Diese Frage lässt sich relativ leicht beantworten: der Autor ist aktives Mitglied der Feuerwehr Bächingen und durch sein Studium über seinen Arbeitgeber, die Firma Albert Ziegler GmbH in Giengen, während seines Praxissemesters bei zwei niederländischen Tochterfirmen beschäftigt. Eine der Firmen ist Visser Leeuwarden (Region Friesland). Diese besteht seit 1910 und stellt sämtliche Ambulanzfahrzeuge für den niederländischen Markt her. Durch die Mitarbeit an den verschiedenen Projekten hat der Verfasser einen Einblick in die Besonderheiten in den Niederlanden und die Unterschiede gegenüber dem deutschen Rettungswesen bekommen. Diese kurze Abhandlung beschäftigt sich mit den wichtigsten Merkmalen zum Thema Ambulanzfahrzeuge bei unseren niederländischen Nachbarn. 

Das Rettungswesen dort ist im Grunde ähnlich organisiert wie in Deutschland. Es wird grundsätzlich zwischen folgenden Fahrzeugtypen unterschieden: das ALS (Advanced Life Support) ist in etwa vergleichbar mit dem Rettungstransportwagen RTW, der für Einsätze dient, in denen eine schnellstmögliche Versorgung sowie ein schneller Transport des Patienten in das nächstgelegene Krankenhaus notwendig ist. Das BLS (Basic Life Support) entspricht dem deutschen Krankentransportwagen KTW, und wird, wie der Name schon sagt, dazu verwendet, Patienten zu transportieren und zu überführen, wenn Zeit eine eher untergeordnete Rolle spielt. Daneben gibt es den sogenannten Doktersdienst, der dem ärztlichen Notdienst entspricht. Diesen Beitrag weiterlesen »

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