Artikel-Schlagworte: „Nachtübung“

Im Oktober standen sowohl für die Feuerwehr wie auch für die Jugendfeuerwehr abendliche Einsatzübungen auf dem Programm.

Trupps gehen vorDie Feuerwehr hatte sich am 17.10. um einen brennenden Traktor zu kümmern, der in der Durchfahrt eines landwirtschaftlichen Anwesens in sehr enger Bebauung stand. Brennender Dieselkraftstoff lief in den Keller und der Fahrer war nicht auffindbar. Daraus ergaben sich verschiedene dringliche Aufgaben. Zunächst mußte die Ausbreitung des Feuers auf die benachbarten Gebäude verhindert werden, sofern dies noch möglich war. Diese Gebäude mußten außerdem von Atemschutztrupps kontrolliert werden, ob sich nicht vielleicht der vermißte Fahrer darin befand. Schließlich wurde der durch den hineingelaufenen brennenden Dieselkraftstoff ausgelöste Kellerbrand mit einem Schaumangriff gelöscht. Dabei wurde der Vermißte aufgefunden, der diesen Brand nicht überlebt hätte.

WassertruppDie Jugendfeuerwehr führte am 29.10. ihre jährliche Nachtübung durch, diesmal in der Lindenstraße.  Dort war eine Rauchentwicklung aus einer Scheune gemeldet. Bei dieser Übung ging es weniger darum, die angenommene Lage schnell in den Griff zu bekommen; Ziel war es vielmehr, die einzelnen Truppaufgaben möglichst lehrbuchmäßig abzuarbeiten. Hierzu wurden Trupps aus bereits „längerdienenden“ Truppführern und noch weniger erfahrenen Truppmännern gebildet. Die anstehenden Arbeiten und Vorgehensweisen sowie die Hintergründe dazu wurden bei Unklarheiten erklärt. Schlußendlich war der Vermißte gefunden und gerettet, der Brand gelöscht und das Gebäude wieder entraucht.

Die Bilder beider Übungen finden Sie unter der Rubrik Ausbildung.

Atemschutztrupp geht vorZum Ende der Übungsperiode führt die Jugendfeuerwehr immer eine Nachtübung durch. Dieses Jahr wurden die angehenden Feuerwehrleute zu einem Brand- und Rettungseinsatz in der Bächinger Mühle alarmiert, unweit vom Feuerwehrhaus gelegen. Dort war offenbar im Dachboden eines landwirtschaftlichen Gebäudes ein Schwelbrand ausgebrochen, der zu einer starken Rauchentwicklung führte. Ein Bewohner des Anwesens wurde vermißt, nachdem er den Grund des Rauchs feststellen wollte.

Nach der Ankunft des LF 8/6 an der Einsatzstelle ging ein Atemschutztrupp über die Steckleiter in den verrauchten Dachboden vor, um den Vermißten zu suchen. Außen liefen paralell die Aufbauarbeiten für den Löschangriff und die Ausleuchtung des Innenhofs, die vom dicken aufziehenden Nebel erschwert wurde. Unterstützt wurde die Jugend durch eine Staffel volljähriger Feuerwehrleute, die an einem naheliegenden kleinen See mit dem TSF eine Wasserentnahmestelle für die Versorgung der Einsatzstelle einrichteten. Dabei kam außerdem der Beleuchtungssatz des MZA zum Einsatz, denn dort gab es natürlich kein Licht. Diesen Beitrag weiterlesen »

Beginnender DachstuhlbrandAm Abend des 08.11.2014 ereignete sich auf einer Baustelle im Seelachring ein Mißgeschick. Eine Pfütze ausgelaufenes Lösungsmittel auf dem Boden entzündete sich an einem Gasheizgerät. Ein in der Nähe anwesender Arbeiter bemerkte den Brand kurz darauf, scheiterte aber mit seinen Löschversuchen. Die Bauherrin befand sich zu dieser Zeit außen auf dem Gerüst. Auch sie bemerkte den Flammenschein im Obergeschoß. Durch die Aufregung knickte sie beim hastigen Herabsteigen vom Gerüst mit dem Fuß um und kam unglücklich auf der zweiten Gerüstebene zum liegen, wo sie nun um Hilfe rief. Diesen Beitrag weiterlesen »

PersonenrettungDie diesjährige Nachtübung der Jugendfeuerwehr hatte nicht wie bisher einen Gebäudebrand, sondern einen Verkehrsunfall besonderer Art zum Inhalt. Sie begann gegen 19:30 Uhr im Blumenweg, wo sich bereits einige interessierte Zuschauer eingefunden hatten. Dargestellt war ein landwirtschaftliches Gespann, bei dem ein Fahrradfahrer unter die Räder gekommen war. Aus Schreck war der Fahrer des Zugfahrzeugs auf einen Baum geprallt, woraufhin der Traktor vorne Feuer fing.

So kam auf einen Schlag eine Vielzahl Aufgaben auf die Jugendfeuerwehr zu. Vorne mußte schnellstens gelöscht werden, der Verletzte unter dem Anhänger war zu versorgen und zu befreien, wofür man wiederum eine anständige Beleuchtung brauchte. Während der Brand am Traktor bekämpft wurde, begannen am Anhänger die Rettungsmaßnahmen. Er wurde zunächst gegen überraschende Bewegungen gesichert. Anschließend kam der hydraulische Wagenheber zum Einsatz, mit dem die Achse des Wagens behutsam angehoben wurde und so die Beine des Eingeklemmten freikamen. Möglichst sanft auf die Trage gelegt, eilte man mit ihm zum Rettungsdienst, der die weitere Behandlung übernahm.

Im Feuerwehrhaus zurück, wartete auf die Übungsteilnehmer noch eine Überraschung. Die Inhaber des Sontheimer Cafés „Dorfgespräch“ hatten der Jugendfeuerwehr zwei große Behälter Speiseeis spendiert. So gab es nach einem sonnigen Nachmittag und einer fordernden Übung am Abend noch einen schönen Saisonabschluß der Außenübungen. Herzlichen Dank dafür!

Die Bilder der Übung finden Sie hier: Ausbildung.

Brennender WertstoffbehälterEin besonderer Termin stand am 10.10. auf dem Dienstplan der Jugendfeuerwehr: Nachtübung. Da der Termin im Gemeindeblatt angekündigt war, hatten sich bereits mehrere interessierte Zuschauer am Objekt eingefunden. Um 20 Uhr wurde ein brennender Wertstoffbehälter an der Nordseite des Bauhofs gemeldet. Die beiden vollbesetzten Fahrzeuge rückten aus und fuhren über die Schloßstraße an. Beim Parkplatz des Dorfgemeinschaftshauses wurden die Gruppenführer eingewiesen, man sah bereits die rot lodernden Flammen aus dem Behälter. Das Feuer war gerade im Begriff, auf das Dach des Bauhofs überzugreifen. Eben war außerdem ein Gemeindearbeiter in die schon verrauchte Fahrzeughalle des Bauhofs gerannt, um seinen Unimog zu retten. Seither hat ihn niemand mehr gesehen.

Das LF 8/6 wurde sofort vorgeschickt, die Mannschaft des TSF baute schnellstens eine Wasserversorgung vom nächsten Hydranten in der Schloßstraße auf. Gute 100 m B-Leitung waren zu verlegen. Der erste Trupp ging ins Gebäude vor, um den Gemeindearbeiter zu suchen. Ein zweiter Trupp nahm mit einem C-Rohr die Brandbekämpfung am brennenden Behälter auf. Die Zeit, bis die Wasserversorgung über den Hydranten aufgebaut war, überbrückte der Maschinist des LF 8/6 mit dem 600 l fassenden eingebauten Löschwassertank. Innen war gerade eben der Arbeiter entdeckt worden. Er hatte im Rauch die Orientierung verloren und wurde benommen neben seinem Unimog aufgefunden. Man brachte ihn umgehend ins Freie, damit er rettungsdienstlich versorgt werden konnte.

In der Zwischenzeit war das TSF über die Gundelfinger Straße auf der Südseite des Bauhofs angekommen. Die Besatzung baute gerade von einem zweiten Hydranten eine Versorgung auf. Über die Tragkraftspritze des Fahrzeugs wurde ein provisorischer B-Werfer gespeist, der das noch nicht brennende Dach kühlen und verhindern sollte, daß es in Brand gerät. Als das geschafft war, bauten die verbliebenen Trupps des TSF noch die Beleuchtung auf dem LF 8/6 auf. Gegen 21:15 war schließlich Einsatzende. Dem Arbeiter ging es wieder besser, sein Unimog konnte ebenfalls gerettet werden.

Das war die letzte größere Außenübung für dieses Jahr. Die jungen Feuerwehrleute wurden diesmal mit ganz anderen Herausforderungen konfrontiert, denn nachts ist nichts wie am Tag. Überall ist es dunkel, das schummrige Licht der Straßenlampen reicht auch nicht besonders weit. Was man irgendwo unbedacht ablegt, verschwindet schnell in der Dunkelheit. Hier gab es mal die Gelegenheit unter echten Bedingungen zu üben, denn öfter als am Tage brennt es nachts. Die Chefs zeigten sich zufrieden mit dem Verlauf der Übung und nach dem Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft setzten sich die Übungsteilnehmer im Unterrichtsraum des Gerätehauses zu einem kleinen alkoholfreien Umtrunk zusammen. Bilder der Übung finden Sie hier.

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