Artikel-Schlagworte: „Leitstelle“

Am Donnerstag alarmierte die Leitstelle Augsburg um 9:43 Uhr zum Brand eines Radladers auf einem Betriebsgelände in der Günzburger Straße. Kurz vorher war seitens der Leitstelle Ostalb in Aalen die Sontheimer Feuerwehr alarmiert worden. Beim Eintreffen des Bächinger LF 8/6 wurde bereits der erste Angriff unserer Nachbarfeuerwehr auf das brennende Fahrzeug vorgetragen. Die beiden Feuerwehren löschten das Feuer und stellten die Sicherheit der Einsatzstelle her. Der Straßenabschnitt Kreisverkehr bis Seehofstraße war während der Arbeiten für den Verkehr gesperrt. Gegen 11:15 Uhr war Einsatzende am Feuerwehrhaus.

Die Alarmierung erfolgte um 14:55 Uhr. Gemeldet war eine brennende Papierhalle in der Ringstraße. Zum Einsatz alarmiert waren die Feuerwehren Sontheim, Bergenweiler, Bächingen und Gundelfingen.

Nach erster Lageerkundung brannten ca. 300-400 m³ loses Altpapier in einem Papierlager. Durch das beherzte Eingreifen der Mitarbeiter, die mittels zweier Radlader sofort eine Schneise zum angrenzenden Lager schafften, konnte eine weitere Ausbreitung verhindert werden.

Beim Auseinanderziehen des Brandguts mittels des Radladers nahm die Rauchentwicklung stark zu, weshalb eine NINA-Warnung ausgegeben wurde und die Polizei Lautsprecherdurchsagen im Bächinger Ortsgebiet durchführte.

Die Löscharbeiten waren aufgrund der Menge des Papiers sehr zeitintensiv und wurden durch alle beteiligten Feuerwehren mit mehreren Strahlrohren geführt. Erst gegen 18:50 Uhr brachten die Radlader keine Glutnester mehr zum Vorschein und die Restlöscharbeiten konnten abgeschlossen werden. Nachdem die verschmutzten Schläuche und Kleidungsstücke für die Wäsche fertiggemacht waren, gab es für die Bächinger Feuerwehr schließlich um 20 Uhr Einsatzende.

Weitere Einzelheiten finden Sie bei unseren Einsätzen, Presseartikel hier:
Brand in Altpapierlager SWR, DZ.

Blick auf das "Brandobjekt"Die diesjährige große unangemeldete Einsatzübung in der Feuerwehraktionswoche fand am Freitag, 16.09.2022 in Obermedlingen statt. Gegen 19:03 Uhr alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren Ober- und Untermedlingen, Gundelfingen und Bächingen. Das Übungsobjekt waren zwei große Gewerbehallen der Firma Holzbau Mayer. In der langen Halle im Nordwesten hatte sich nach der Übungslage ein schnell ausbreitender Brand entwickelt, der bereits im Begriff war, auf die große Halle südlich überzugreifen. Durch das Brandgeschehen abgelenkt, ereignete sich zudem ein Unfall beim Laden eines Lkw, bei dem ein Arbeiter eingeklemmt wurde.

Der Einsatzabschnitt 1 befaßte sich mit der großen Halle, in der mehrere vermißte Mitarbeiter zu suchen waren. Die Medlinger und Bächinger Löschfahrzeuge entsandten sämtliche Atemschutztrupps für diese Aufgabe. Um die Wasserversorgung dieses Einsatzabschnitts kümmerten sich das Untermedlinger und Bächinger Tragkraftspritzenfahrzeug. Nach dem Aufbau der Versorgungsleitungen unterstützte die Besatzung des TSF die weiteren Maßnahmen an der Halle durch Ausleuchten und Belüften sowie die Kühlung eines naheliegenden Dieseltanks. Diesen Beitrag weiterlesen »

MaschinenbrandGegen 11:47 Uhr alarmierte die Leitstelle Augsburg nach dem Stichwort „B 4 – Maschinenbrand in Industriehalle“ ein großes Aufgebot an Feuerwehren nach Bächingen in die Ringstraße. Dort hatte eine Zerspanungsmaschine Feuer gefangen. Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge stellte sich heraus, daß die Mitarbeiter das Feuer mittels etlicher Feuerlöscher noch selbst hatten löschen können. Die Werkhalle war nun stark verraucht, weswegen die Feuerwehren zwei Überdruckbelüfter in den Einsatz brachten.

Weitere Einzelheiten finden Sie bei unseren Einsätzen.

Blick von Westen aufs BrandobjektWir sind im Jahr 2012 an dieser Stelle schon einmal der Frage nachgegangen, was man denn von einer „Dorffeuerwehr“ erwarten kann und darf. Wir haben dabei festgestellt, daß auch eine Dorffeuerwehr sich gedanklich nicht nur mit dem alltäglichen Klein-Klein wie z.B. „Bäumchen auf Radweg“ oder „Brand eines Stoppelfeldes“ befassen darf. Ein Schadensereignis nimmt keine Rücksicht auf die Feuerwehrgröße. Lange Jahre betrachteten dennoch viele den Großeinsatz als eher theoretische Möglichkeit geringer Eintreffwahrscheinlichkeit, weil eben ewig nichts Größeres mehr vorgefallen war. Mittlerweile sollte man diese Position im Hinblick auf verschiedene Einsätze der letzten Zeit überdacht haben:

Diese Ereignisse überschreiten das Leistungsvermögen von kleineren Feuerwehren, sowohl bei der Personalzahl als auch beim notwendigen Gerät. Dessen ungeachtet erreicht die örtliche Feuerwehr i.d.R. als erste den Schadensort, muß die Einsatzleitung übernehmen und die ersten Maßnahmen einleiten. Der spätere Einsatzverlauf wird durch die in der ersten Zeit gefällten Entscheidungen wesentlich und teilweise unwiderruflich beeinflußt. Wo nehmen die Fahrzeuge Aufstellung, damit sie sich später nicht gegenseitig im Weg stehen? Woher wird das Löschwasser kommen und wo sollen die Schläuche liegen? Welche Aufgaben sind vordringlich zu erledigen? Welche Unterstützung ist erforderlich? Das sind einige der Fragen, die anfangs zu entscheiden sind. Diesen Beitrag weiterlesen »

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