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Gundelfinger LF 20 vor dem GebäudeEin großer Teil der Bächinger Feuerwehrleute war an diesem Samstagabend, 02.07.2022, in vielfältiger Funktion auf dem gerade beginnenden Dorffest beschäftigt, als die Alarmierung zu einem Brandmeldealarm (BMA) im Gundelfinger Altenheim einging. So verließen etliche Musiker eilends die Bühne, wie auch vom ganzen Festgelände Feuerwehrleute Richtung Gerätehaus aufbrachen. Auf der Anfahrt wurde bekannt, daß in Gundelfingen derzeit ein Paralleleinsatz „Garagenbrand“ laufe und es tatsächlich Brandgeruch und eine leichte Rauchentwicklung im Altenheim gebe, es sich also nicht um eine Fehlauslösung handele. Am Einsatzort entspann sich eine längere Suche nach der Ursache der Rauchentwicklung, die nicht im Gebäude zu finden war.

Die überraschende Auflösung des anfangs rätselhaften Geschehens finden Sie bei unseren Einsätzen.

MaschinenbrandGegen 11:47 Uhr alarmierte die Leitstelle Augsburg nach dem Stichwort „B 4 – Maschinenbrand in Industriehalle“ ein großes Aufgebot an Feuerwehren nach Bächingen in die Ringstraße. Dort hatte eine Zerspanungsmaschine Feuer gefangen. Beim Eintreffen der ersten Fahrzeuge stellte sich heraus, daß die Mitarbeiter das Feuer mittels etlicher Feuerlöscher noch selbst hatten löschen können. Die Werkhalle war nun stark verraucht, weswegen die Feuerwehren zwei Überdruckbelüfter in den Einsatz brachten.

Weitere Einzelheiten finden Sie bei unseren Einsätzen.

Neue Drehleiter GundelfingenAm Mittwoch, 27.07.2016, hat es im Gundelfinger Feuerwehrhaus einen Belegungswechsel gegeben: die neue Drehleiter, sehnsüchtig erwartet, ist nun eingezogen (Artikel der Donauzeitung hierzu). Bis zur Einsatzbereitschaft dürfte es allerdings noch September werden, weil vorher die Maschinisten intensiv mit dem neuen Fahrzeug üben müssen um seine Eigenheiten in Erfahrung zu bringen und es in jeder Situation sicher zu beherrschen. Der Ausrückebereich der neuen Drehleiter wird sich vorrangig über die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Gundelfingen, Teile des Bachtals und auch – sofern von württembergischer Seite der Wunsch nach Einplanung besteht – die grenznahen Gemeinden des Landkreises Heidenheim erstrecken.
Durch die Indienststellung dieses Fahrzeugs wird die über 30 Jahre alte Lauinger Drehleiter, auf die man sich bisher zur Sicherstellung eines zweiten Rettungsweges bei bestimmten Gebäuden in Gundelfingen verlassen hat, entlastet.

Wie auch wir damals berichteten, war dieses Sonderfahrzeug eine Forderung aus dem Brandschutzbedarfsplan, den die Stadt 2013 anfertigen ließ. Der zweite Hauptpunkt dieser Bewertung harrt derzeit noch hartnäckig seiner Lösung: die Standortsuche für den Bau eines zeitgemäßen Feuerwehrhauses. Hier gab es mehrere als sinnvoll erscheinende mögliche Standorte, jedoch rückte man von den meisten mittlerweile wieder ab. Dagegen wird immer wieder einmal der aus fachkungiger Sicht völlig ungeeignete Vorschlag aufgewärmt, analog des gemeinsamen Wertstoffhofs, zwischen Gundelfingen und Lauingen ein gemeinsames Feuerwehrhaus für beide Städte zu bauen. Das Problem dabei ist schnell dargestellt. Sämtliche Feuerwehrleute müßten nach Alarm erst einmal mit ihren Privat-Pkws aus den Städten herausfahren, sich einsatzbereit machen und dann wieder mit den Einsatzfahrzeugen in die Stadt zurückkehren. Die Vorgabe, nach der zehn Minuten nach Alarmierung das erste Fahrzeug der örtlichen Feuerwehr an der Einsatzstelle sein soll, läßt sich so in keinem Fall mehr halten, insbesondere dann nicht, wenn der Schadensort im südlichen oder westlichen Stadtgebiet liegt. Wir werden sehen, wie es in dieser Sache weitergeht (oder auch nicht).

Erste Bilder des neuen Fahrzeugs:

LF 8/6 pumptUm 16:49 Uhr alarmierte die Leitstelle Augsburg nach dem Stichwort „B 4 – Brand landwirtschaftliche Maschinenhalle“ die Feuerwehren Unter- und Obermedlingen, Gundelfingen, Lauingen, Bächingen, die Werkfeuerwehr Gartner sowie das Führungsfahrzeug der UG-ÖEL mit der Feuerwehrführung des Landkreises nach Untermedlingen. Dort brannte es in einem Stadel, der baulich mit einem Stall verbunden war. Die Bächinger Feuerwehr wurde mit der Wasserentnahme im Ort beauftragt. Später im Einsatzverlauf kam noch das THW Dillingen mit einem Bagger hinzu. Für die Bächinger war gegen 19:30 Uhr Einsatzende, die Ausräum- und Restlöscharbeiten zogen sich noch bis in die Nacht hin.

Einige Bilder des Einsatzes finden Sie hier: Stadelbrand.

Im Frühling dieses Jahres wurde öffentlich, daß in Lauingen ein Schwelbrand brennt. Und zwar schwelt es zwischen der Stadtverwaltung und der Feuerwehrführung. Die erste Brandmeldung kam Mitte März, als die Donauzeitung berichtete „die Feuerwehr fühlt sich alleingelassen„. Mitte April hatte sich der Schwelbrand soweit ausgeweitet, daß der Übergang zum ausgewachsenen Feuer unterm Dach zu befürchten war: „Konflikt verschärft sich„. Mitte Mai traten die Bürger auf den Plan und leisteten ungewöhnliche Löschhilfe, indem ein Spendenkonto für Fahrzeugbeschaffungen eingerichtet wurde. Ende Mai schien es, als ob der Brand etwas eingedämmt werden konnte, weil eine Einigung erzielt wurde. Wir fassen einmal zusammen.

Worum geht es?

Die Führung der Freiwilligen Feuerwehr Lauingen sieht dringenden Investitionsbedarf in neue Fahrzeugtechnik und die Unterbringung der Gerätschaften. Ersetzt werden müßten zwei Fahrzeuge, die beide nun 32 Jahre alt sind: die Drehleiter DLK 23-12 und das Tanklöschfahrzeug TLF 16/25. Richtwert bei Ersatzbeschaffungen ist verbreitet eine Nutzungsdauer von 25 Jahren, nach denen erwiesenermaßen der Unterhalt der Technik teurer und die Ersatzteilbeschaffung schwieriger wird. Bisher seien zum baldigen Ersatz der beiden Oldtimer keine Weichenstellungen erfolgt.
Ein weiterer Punkt ist die schwierige Personalsituation der mit Einsätzen hochbelasteten Wehr. Außerdem bemängelt die Feuerwehrführung die Gleichgültigkeit des Stadtrates gegenüber Feuerwehrbelangen. Diesen Beitrag weiterlesen »