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Umgefallener BaumEine großflächige Unwetterlage war Grundannahme für eine gemeinsame nächtliche Einsatzübung mit der Feuerwehr Obermedlingen. 15 Einsatzstellen waren in ganz Bächingen zu bearbeiten. Umgeworfene Bäume versperrten Straßen, Keller liefen voll Wasser und zu allem Überfluß kamen noch überraschend einige dringende Einsätze herein, die bevorzugt erledigt werden mußten.

Bereits diese einleitende Schilderung zeigt, daß mit begrenztem Personal und Material nicht alle Einsätze in kurzer Zeit erledigt werden können; eine Reihenfolge muß eingeführt werden, in die die Einsätze nach Dringlichkeit sortiert werden. Um geregelte Abläufe zu schaffen und den Überblick zu behalten, richtete sich die Führung beider Feuerwehren im Bächinger Gerätehaus ein. Dort gingen die zeitlich unkritischen Einsätze per Fax über die Kreiseinsatzzentrale (KEZ) ein. Diesen Beitrag weiterlesen »

Brennende TrafostationWie die Erfahrung immer wieder zeigt, braucht es für die Beherrschung von Großschadenslagen eine vom Tagesgeschäft abweichende Strategie. Der normale Feuerwehreinsatz wird durch die Leitstelle aufgenommen, alarmiert und sie nimmt auch die Rückmeldungen der eingesetzten Einheiten entgegen. Dieses System funktioniert dann nicht mehr, wenn eine Vielzahl von Einsätzen auf Bearbeitung wartet, wie es beispielsweise bei einem Unwetter wie dem Sturm Ende Juni letzten Jahres der Fall war. Die Leitstelle geht unter in einer Flut von Notrufen, von denen längst nicht alle einen Notfall zu vermelden haben, der keinen Aufschub duldet.

Zur Bewältigung solcher Großschadenslagen gibt es das Konzept der Kreiseinsatzzentralen (KEZ) und der Koordinierenden Stellen (KOS). In jedem Landkreis gibt es eine KEZ, bei uns in Dillingen. Die bekommt alle nicht zeitkritischen Einsätze per Fax von der Leitstelle zugesandt und verteilt sie weiter an die jeweiligen KOS, die in den Verwaltungsgemeinschaften des Landkreises betrieben werden, unsere in Gundelfingen. Hier wiederum werden die Einsätze an die Feuerwehren ausgegeben, die sie dann in eigener Verantwortung abarbeiten und dokumentieren. Zeitkritische Notfalleinsätze werden weiterhin direkt von der Leitstelle alarmiert und dokumentiert. Ziel dieser Vorgehensweise ist es außerdem, den landkreisweiten BOS-Funk-Betriebskanal der Feuerwehren für dringende Einsätze freizuhalten.

Nun sitzt am Ende die örtliche Feuerwehr vor einem Stapel Aufträge, die auf Erledigung warten. Diesen Beitrag weiterlesen »

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