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Gemeine Wespe; Quelle: Wikipedia

Bisher war es den Feuerwehren erlaubt, Insektennester, von denen eine Gefahr für Menschen ausging, zu beseitigen. In der Regel handelte es sich um Wespennester. Das kam immer wieder einmal vor. Viele Nester fallen oft erst im Spätsommer unangenehm auf, wenn das Wespenvolk seine volle Größe erreicht und rege Flugaktivitäten entwickelt hat. Oft konnten wir in der Vergangenheit auf die Entfernung solcher Nester nach der Besichtigung verzichten, da das Wespenvolk in den folgenden Wochen sowieso absterben würde.

Mittlerweile haben sich die Rahmenbedingungen geändert, und das Entfernen von Wespennestern bzw. das Töten der (schon lange) geschützten Insekten ist mit horrenden Bußgeldern belegt; in Bayern mit bis zu 50.000 E bei Wespenarten, die besonders gefährdet sind und unter Artenschutz stehen. Die Feuerwehr wird daher nicht mehr bei Wespennestern tätig werden.

Der vorgegebene Weg ist nun, die Untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt zu kontaktieren. Dort wird ein Wespenberater informiert, der sich mit den Betroffenen in Verbindung setzt und die weiteren Schritte klärt.

Informationsschrift zu Wespen und Hornissen.

Erstangriff von außenGegen 2:30 Uhr wurden von den beiden Leitstellen Aalen und Augsburg mit einigen Minuten zeitlichem Versatz die Feuerwehren dies- und jenseits der Landesgrenze zum grenzüberschreitenden Betriebsgelände eines ansässigen Wertstoffunternehmens alarmiert. Dort war gehäckseltes und gelagertes Altholz in Brand geraten. Beim Eintreffen der Feuerwehren brannte es in größerer Ausdehnung. Anfangs umfangreiche Löschmaßnahmen konnten die weitere Ausbreitung eindämmen und den Brand rasch niederschlagen, so daß einige überörtliche Einheiten vom Einsatz entbunden werden konnten. Beim Abräumen des Holzmaterials mit Bagger und Radlader brannte ein benachbarter Stapel mit großer Rauchentwicklung noch einmal auf und mußte erneut mit viel Wassereinsatz angegangen werden. Gegen 7:30 Uhr endeten die Maßnahmen an der Einsatzstelle, gegen 10 Uhr war nach der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft für die Feuerwehrleute Einsatzende. Alarmiert wurden die Feuerwehren Bächingen, Sontheim, Bergenweiler, Gundelfingen, Ober- und Untermedlingen. Sonderfahrzeuge kamen von Giengen und Dillingen.

Den ausführlichen Bericht und Bilder des Geschehens finden Sie bei unseren Einsätzen.

In den letzten Wochen kam es zum Brand einer ins Dach integrierten Solarthermieanlage im Landkreis. Wie die zuständige Kriminalpolizei Dillingen verlautete, war der Brand am späten Nachmittag von der Anlage ausgegangen und hatte auf die Dachkonstruktion übergegriffen. Dieser Fall reiht sich damit in eine immer länger werdende Liste von Bränden gleicher Art ein, die erst in den letzten Jahren vermehrt auftreten. Als Gemeinsamkeiten in den Schadensfällen finden sich meist:

  • eine Indachanlage in Holzrahmenkonstruktion,
  • Ausbruch war am Nachmittag eines sonnigen Tages,
  • es wurde wenig Warmwasser abgenommen, z.B. weil die Bewohner verreist waren,
  • daher war der Pufferspeicher komplett aufgeladen.

Wie sind diese Schäden zu erklären? Damit man das Problem begreifen kann, muß man die Grundlagen der Funktion der Anlage kennen. Im Gegensatz zu Photovoltaikanlagen, die aus Sonnenlicht elektrischen Strom gewinnen, erzeugt die Solarthermieanlage aus Sonnenlicht Warmwasser. Grob vereinfacht wird Wasser in Rohren durch einen schwarzen Kasten gepumpt, durch dessen Glasfläche die Sonne einstrahlt und das Wasser erhitzt. Weil die Anlagen meistens dann Warmwasser liefern, wenn es nur wenig gebraucht wird, ist ein Pufferspeicher unverzichtbarer Bestandteil der Installation. Über einen Wärmetauscher gibt das von der Sonne erhitzte Wasser seine Wärme an das Wasser im Pufferspeicher ab, das dadurch immer weiter erhitzt wird. Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Feuerwehr wird an Einsätzen immer wieder mit der Polizei zu tun haben, ist es doch deren Aufgabe, den Unfallhergang bzw. die Brandursache aufzuklären. Dazu ist eine gute Zusammenarbeit der verschiedenen Organisationen notwendig, bei der es hilft, wenn man sich gegenseitig kennt und ein bißchen weiß, wie der jeweils andere arbeitet.

Innenhof der ehem. KaserneAm Samstag, 18.06.2016, besuchten die Jugendfeuerwehren Bächingen und Peterswörth die Polizeiinspektion Dillingen und konnten einmal hinter die Kulissen blicken. Wo wir gerade bei Kulissen sind, die können sich sehen lassen. Das „Heim“ der PI Dillingen ist nämlich eine ehemalige Reiterkaserne, die in den letzten Jahren grundlegend renoviert wurde. Auf dem ehemaligen Appellplatz stehen heute die Einsatzfahrzeuge, deren Motoren mehr Pferde haben als die ganze ehemalige Kavallerieabteilung. Der Innenhof im früheren Offiziersquartier ist ein mit Bäumen beschatteter Garten, in dem die Vögel zwitschern und man vom Straßenlärm kaum mehr was mitbekommt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Gruppenbild Land, Wasser & LuftWas bei den übrigen Landkreisen im Leitstellenbereich Augsburg bereits von Mitte bis Ende letzten Jahres erfolgte, findet nun am 01.03.2016 mit dem Landkreis Dillingen seinen Abschluß – die Umstellung des Fahrzeug- und Leitstellenfunks der Feuerwehren vom analogen 4 m-Band auf den digitalen Netzbetrieb. Den Anfang gemacht hatte das Polizeipräsidium Augsburg mit seinen Dienststellen am 17.09.2014. Seither funkt die Polizei im Landkreis digital, außer, sie brauchten eine schnelle, direkte Verständigungsmöglichkeit zur Feuerwehr, dann kam das (noch) in den Streifenwagen eingebaute 4 m-Funkgerät zum Einsatz 🙂 .

Ab dem 01.03. läuft dann auch der Funkbetrieb der Feuerwehren über das digitale Funknetz. Lediglich die Alarmierung bleibt noch auf dem analogen Landkreiskanal, der aus diesem Grund mindestens noch dieses Jahrzehnt zur Verfügung stehen dürfte.

Mit der Umstellung erfolgt die Umsetzung der neuen Funkrufnamenregelung, was für uns einige Änderungen bedeutet; die wichtigste: das LF 8/6, bisher Kennung 47, wird zu 43. Weiterhin werden die Statusmeldungen, die man bisher meist mündlich an die Leitstelle durchgab, per Tastendruck abgesetzt und in der Leitstelle automatisch erfaßt, verarbeitet und den Disponenten dargestellt, was für diese eine deutliche Arbeitserleichterung bedeutet.
Die für uns wichtigen Meldungen sind hier aufgeführt:

Ziffer Meldung
1 Einsatzbereit, abrufbar über Funk (Fz. besetzt)
2 Einsatzbereit, Fahrzeug unbesetzt am Heimatstandort
3 Einsatz übernommen (auf Anfahrt zur Einsatzstelle)
4 Eintreffen an der Einsatzstelle
5 Sprechwunschanmeldung bei der Leitstelle
6 Nicht einsatzbereit, nicht alarmierbar
0 Dringender Sprechwunsch
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