Am Donnerstag , 12.09.2019 um 11 Uhr wird wieder im Landkreis Dillingen und in weiten Teilen Bayerns eine Sirenenprobe durchgeführt. Ausgestrahlt wird das Signal „Allgemeine Warnung“, wie es bei Großschadensereignissen (drohendes Hochwasser, Unfall mit Freisetzung von Gefahrgut oder Radioaktivität) verwendet wird. Es handelt sich um einen einminütigen auf- und abschwellend Heulton und ordnet im Ernstfall an:

„Holen Sie Kinder ins Haus, schließen Sie Türen und Fenster. Schalten Sie das Rundfunkgerät ein. Achten Sie auf Durchsagen und Verhaltensanweisungen. Achten Sie auch auf Durchsagen von Lautsprecherwarnfahrzeugen. Unterrichten Sie zudem Ihre Nachbarn, diese den Alarm nicht gehört haben.“

Sirenen können unterschiedliche Signalfolgen erzeugen und sind, wie Sie sehen, nicht nur für die Feuerwehr wichtig.

Neben dem Sirenensignal wird auch die Notfall-Informations- und Nachrichten-App „NINA“ getestet.

Weitere Informationen sowie eine Tonspur der Sirenensignale werden auf der Internetseite des Bayer. Staatsministeriums des Innern und für Integration unter www.innenministerium.bayern.de zur Verfügung gestellt.

Man findet sie meistens im Gewerbebau. Auf fast allen Supermärkten, auf landwirtschaftlichen Maschinenhallen, auch auf Feuerwehrhäusern und Bauhöfen und sogar vereinzelt im Wohnbau sind sie zu finden. Die Rede ist von Dachkonstruktionen mit Nagelplattenbindern. Wie wir im Bericht zum letzten Großbrand in unserer Nachbarschaft bereits erwähnten, geht hiervon eine besondere Gefahr im Brandfall aus, die im Schema „Gefahren der Einsatzstelle“ mit einem Buchstaben „E“ behandelt wird: Einsturz. Gut, bei genügend starker und langer Einwirkdauer des Feuers bricht jeder Dachstuhl einmal zusammen, aber die Nagelplattenkonstruktionen sind regemäßig zuerst fällig. Als Erfahrungswert nimmt man den Einsturz der gesamten Konstruktion 15 – 20 Minuten nach dem Beginn eines Dachstuhlbrandes an. Erschreckend kurz! Entsprechend sind die Dächer bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr eingestürzt oder sie stürzen kurz nach dem Beginn der Löscharbeiten in sich zusammen.

Es sind die Eigenheiten von Material und Bauweise, die für diesen schnellen Einsturz im Brandfall verantwortlich sind. Wie bereits geschrieben, sind solche Dachstühle meist im Gewerbebau vorzufinden, wenn im Grunde lediglich ein „Deckel“ für das Gebäude mit einem ansonsten nicht nutzbaren Dachstuhl benötigt wird. Entsprechend den Anforderungen des Bauvorhabens verfolgen diese Nagelplattenkonstruktionen das Ziel: viel Fläche bedecken mit möglichst wenig und günstigem, einfach und schnell zu verarbeitenden Material. Diesen Beitrag weiterlesen »

Im Einsatzbericht zum jüngsten Großbrand in unserer Nachbarschaft wurde die Brandausbreitung im Dachstuhl über eine bestehende Wand – „Brandwand?“ – beschrieben, die Gebäudeteile unterschiedlicher Nutzung trennte. Auf der einen Seite der Wand befand sich die Schreinerei, in der das Feuer offensichtlich seinen Ursprung hatte, auf der anderen Seite der Wand handelte es sich um eine Motorradwerkstatt. Der Brand hatte sich dabei über die Dachkonstruktion über die Trennwand auf die anfangs nicht betroffene Werkstatt ausgebreitet. Nun stellt sich in diesem Zusammenhang die berechtigte Frage: wie hat denn eine Brandwand ausgeführt zu sein, um eine Brandausbreitung wirksam zu verhindern und wirkungsvolle Löschmaßnahmen zu ermöglichen?

Hierfür müssen wir einen kleinen Exkurs in den baulichen Brandschutz unternehmen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Brandumfang beim EintreffenUm etwa 2:40 Uhr an diesem Sonntag alarmierten die Leitstellen Aalen und Augsburg nach verschiedenen Notrufen unabhängig voneinander zu einem offenen Dachstuhlbrand in einem Sontheimer Gewerbebetrieb im gemeinsamen Gewerbegebiet Sontheim/Bächingen direkt an der Landesgrenze. Bereits vom Feuerwehrhaus aus war der glutrot aufsteigende Rauchpilz über dem südwestlichen Ort weithin zu sehen. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehren stand das Gebäude einer Schreinerei bereits in Vollbrand, das Dach war eingestürzt. Eine Vielzahl von Feuerwehren beiderseits der Landesgrenze ging in den Löscheinsatz, der Totalschaden war jedoch bereits eingetreten.

Den vollständigen Einsatzbericht finden Sie hier: Großbrand Schreinerei.

Beide BesatzungenNeu-Ulm feiert 2019 das 150-jährige Bestehen von Stadt und Feuerwehr. Über das Jahr verteilt finden immer wieder einmal verschiedene Aktionen statt. Am Sonntag, 23. Juni lud die Feuerwehr zu einer großen Fahrzeugschau ein, zu der auch Feuerwehren aus der weiteren Umgebung eingeladen wurden. Gerne dürften neue oder historische Fahrzeuge ausgestellt werden. Mit neuen konnten wir nicht dienen, aber mit einem historischen. Und so kam es, daß eine Besatzung mit unserem TSF an diesem Sonntag in der Früh zur Ausstellung in Neu-Ulm aufbrach. Gegen Mittag fand der Wachwechsel statt, als die Vormittagstruppe abgelöst wurde.

Die gut besuchte Veranstaltung bei recht warmem Wetter bot mit den Besuchern und den anderen Ausstellern viele interessante Gesprächsgelegenheiten. Besonders aufregend war für die Kinder, hier in vielen Fahrzeugen Platz nehmen und manches ausprobieren zu dürfen.

Gegen 16 Uhr endete die Veranstaltung. Nach dem Abbau verlegte die Nachmittagsschicht noch für ein Vesper in den nahegelegenen Biergarten im Park.

Einige Bilder des Tages finden Sie hier: Ausstellung Neu-Ulm.

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