UnfallfahrzeugAm frühen Morgen des 16.01.2020 ging gegen 6 Uhr Alarm für die Feuerwehr Bächingen ein. Es handelte sich um eine Nachalarmierung der Feuerwehr Gundelfingen zu einem Verkehrsunfall, der sich etwa eine halbe Stunde zuvor auf der Kreisstraße DLG 34 beim Bächinger Lachbrunnen ereignet hatte. Dabei war ein Pkw von der Straße abgekommen und heftig gegen zwei Birken geprallt. Glücklicherweise konnte der Fahrer sein total beschädigtes Fahrzeug selbst verlassen.

Weitere Einzelheiten finden Sie bei unseren Einsätzen.

ACHTUNG ACHTUNG!!

Aufgrund der aktuellen Situation fällt die Christbaumsammlung 2021 leider aus.

Wir müssen dies also für den 09. Januar 2021 absagen!

Bitte um Beachtung!!

Christbaumsammlung fällt leider 2021 aus

Christbaumsammlung fällt leider 2021 aus

Ein Weihnachtspaket der anderen Art kam kürzlich im Rathaus an. Es handelte sich um einen sog. Automatischen Externen Defibrillator (AED oder Defi) „Lifepak CR2“, der zukünftig bei der Feuerwehr bereitgehalten wird. Im Jahr 2020 gab es erstmals auffällig viele Einsätze mit medizinischen Meldebildern, zu denen u.a. auch auswärtige Feuerwehren wegen des Defibrillators hinzualarmiert worden waren. Im Sommer sprach die Feuerwehrführung bei der Gemeinde vor und fragte an, ob Interesse an der Beschaffung eines Defibrillators bestehe. Das Gerät könnte entweder an einem allgemein zugänglichen Punkt aufgehängt, oder der Feuerwehr zugewiesen werden. Die Anfrage wurde im Gemeinderat positiv beschieden, wobei der Defibrillator zur Feuerwehr kommen sollte, die ja in einem solchen Notfall i.d.R. ebenfalls hinzualarmiert wird.

Die Ersteinweisung bei der Inbetriebnahme fand am 18.12.2020 statt. Weil es nur einen eng begrenzten Teilnehmerkreis geben durfte (Corona-Auflagen), werden die weiteren notwendigen Einweisungen der Mannschaft nächstes Jahr schrittweise erfolgen. Das Gerät ist laienbedienbar, d.h. grundsätzlich wird keine medizinische Vorbildung benötigt.

Was kann dieser Defibrillator?
Der Zweck dieses Geräts ist ausschließlich, ein unkontrolliert krampfendes Herz (Herzkammerflimmern) stillzusetzen. Ein solches Kammerflimmern kann im Wiederbelebungsfall grundsätzlich immer auftreten. Wird bei einem flimmernden Herzen eine Herz-Lungen-Wiederbelebung durchgeführt, so kann durch das Niederdrücken des Brustkorbes nur ein unzureichendes Blutvolumen bewegt werden, weil der Herzmuskel krampft und den von außen kommenden Bewegungen starken Widerstand entgegensetzt. Der Blutkreislauf kann deshalb nicht im erforderlichen Maß aufrechterhalten bzw. in Gang gesetzt werden. Die für Nichtmediziner einzige Möglichkeit, das Kammerflimmern zu beenden, ist der Einsatz des Defibrillators, der durch gezielte Stromstöße die unkontrollierten Bewegungen der Herzmuskulatur beendet. Die Muskeln entspannen sich, und genügender Druck auf den Brustkorb kann nun das Herz wieder zusammenpressen und Blutdruck aufbauen, wie es für die Wiederbelebung erforderlich ist.

Wann und wie wird er eingesetzt?
Weil das Herzkammerflimmern durch uns nicht äußerlich erkennbar ist, wird der Defibrillator bei jedem wiederbelebungspflichtigen Patienten angelegt. Das Gerät prüft ständig die Herzbewegungen. Nur wenn tatsächlich ein Flimmern festgestellt wird, kann es einen Stromstoß abgeben. Tritt dieser Fall nicht ein, bleibt es passiv und unterstützt die Wiederbelebung mit einer Taktvorgabe.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie gesegnete Weihnachten.
Ihre Freiwillige Feuerwehr Bächingen

Vor einigen Tagen erschien in der Augsburger Allgemeinen und ihren Lokalteilen der ganzseitige Artikel „Weißes Gift – PFC-Rückstände stellen Gemeinden vor Probleme„. Es ging dabei um Schaumlöschmittel der Feuerwehr, deren Rückstände zu einer anhaltenden chemischen Belastung des Bodens führten. Diese Problematik betrifft großteils Flugplatzgelände, im Artikel besonders erwähnt, die ehemaligen Militärflugplätze auf dem Lechfeld und an der Donau. Was hat es nun damit auf sich? Sind alle Schaumlöschmittel umweltgefährlich?

Der Knackpunkt: per- und polyfluorierte Chemikalien.
Es gibt eine Vielzahl an Schaumlöschmitteln für die verschiedensten Anwendungen. Die am weitesten verbreitete Art ist (noch) das synthetische Mehrbereichsschaummittel, wie auch wir es verwenden (bzw. meistens spazierenfahren). Besondere Einsatzzwecke erfordern aber besondere Löschmittel. Für Brände großer Mengen von Flüssigkeiten, wie in Raffinerien und eben auch auf Flugplätzen, wurden jahrzehntelang AFFF- / A3F-Schaummittel eingesetzt. Ausgeschrieben ergibt die englische Abkürzung „aqueous film forming foam“, es handelt sich somit um einen wasserfilmbildenden Schaum. Dieser Wasserfilm eilt dem Schaum auf der Oberfläche des brennenden Stoffs voraus und verhindert dadurch den Sauerstoffzutritt. Diese Eigenschaft führt zu einer besonders guten Löschwirkung bei großen Flüssigkeitsbränden. Um diese zu erreichen, wurden in der Vergangenheit flourierte Chemikalien beigesetzt, insbesondere die seit 2006 verbotene Perfluoroctansulfonsäure (PFOS), die in der Natur nicht abgebaut werden können, wie man heute weiß. Besonders dort, wo diese Schäume oft eingesetzt wurden – auch übungshalber – finden sich deshalb hohe Konzentrationen dieser Stoffe.

Die meisten Schaumlöschmittel kamen bisher und kommen auch heute noch ohne flourierte Bestandteile aus. Sie sind mittlerweile sogar vollständig biologisch abbaubar. Die wenigsten Freiwilligen Feuerwehren benötigen wirklich AFFF-Schaumlöschmittel. Auch bei uns ging vor einigen Jahren seitens eines Wasserversorgers eine Anfrage ein, ob wir in der Vergangenheit solche Schaumlöschmittel verwendet haben, was natürlich nicht der Fall war.

Seite des Bay. Landesamts für Umwelt zum Thema.

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