Am 13.03.2020 fanden zwei voneinander unabhängige Rettungseinsätze in Bächingen statt, zu denen auch die Feuerwehr alarmiert wurde.

Einsatz 2/2020, Alarmzeit 12:28 Uhr
Neben dem Rettungsdienst wurden auch die Bächinger und Obermedlinger Feuerwehr mit dem Stichwort „Kreislaufstillstand / Reanimation“ zu einem Einsatz in Bächingen alarmiert. Rettungsdienstlich ausgebildete Bächinger Feuerwehrleute begaben sich schnellstmöglich per Privat-Pkw an die Einsatzstelle und führten die bereits von Verwandten eingeleiteten lebenserhaltenden Maßnahmen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes fort. Der Patient konnte erfolgreich wiederbelebt werden und wurde zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus Günzburg verbracht.

Einsatz 3/2020, Alarmzeit 19:35 Uhr
Bei der zweiten Alarmierung an diesem Freitag handelte es um eine eilige Tragehilfe. Der im Moment nicht gehfähige Patient wurde aus seiner mißlichen Situation befreit und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus transportiert.

Wir haben uns vor einiger Zeit an dieser Stelle mit der baulichen Ausführung und ggf. den Mängeln von Brandwänden befaßt und kamen zum Ergebnis, daß viele als Brandwand bezeichneten Wände die Vorgaben überhaupt nicht erfüllen; insbesondere, wenn diese nicht über Dach geführt sind.

In der Ausgabe 4/2019 greift auch die Zeitschrift „Schadenprisma“ der öffentlichen Versicherer das Thema auf, nachdem man dort festgestellt hat, daß vermehrt Brandwände vom Feuer überlaufen werden. Bemängelt wird darin die verbreitete Praxis, Brandwände unter Dach enden zu lassen und Hohlräume mit Mineralwolle auszustopfen. Leider ist Mineralwolle nicht dauerhaft formbeständig, sie verformt sich schon ohne Brandeinwirkung über die Jahre und schrumpft erst recht unter genügender Hitzeeinwirkung rasch zusammen. Der Weg für die Ausbreitung eines Feuers ist damit frei. Insbesondere bei Gewerbebauten, die noch nicht der Industriebaurichtlinie unterliegen, ereignen sich derartige Schadensausweitungen über Brandabschnitte hinweg, während dies bei über Dach geführten Brandwänden wirksam verhindert wird.

Weiterführende Literatur

 

Bild v.l.n.r.: KBI Tratzmiller, 1. Vors. Bunk, Kdt. Moosdiele, neuer 1. Vors. Schaufelberger, Carmen Rommel, KBM Kleiber, Ralf Lindenmayer, neue 2. Vors. Nusser, Bgm. Grandel.

Bild v.l.n.r.: KBI Tratzmiller, 1. Vors. Bunk, Kdt. Moosdiele, neuer 1. Vors. Schaufelberger, Carmen Rommel, KBM Kleiber, Ralf Lindenmayer, neue 2. Vors. Nusser, Bgm. Grandel.

(lk) Zur 36. Generalversammlung des Feuerwehrvereins und der Freiwilligen Feuerwehr Bächingen konnte der 1. Vorsitzende Tobias Bunk neben Bürgermeister Roland Grandel viele aktive Feuerwehrfrauen und –männer, sowie die Jugendfeuerwehr begrüßen.

In seinem Bericht über das Vereinsjahr 2019 ließ er die zurückliegenden Ereignisse, besonders den Tag der offenen Tür im Rahmen der groß angelegten Aktionswoche des Feuerwehrverbandes im September, gedanklich Revue passieren. Für 25 Jahre fördernde Mitgliedschaft im Feuerwehrverein konnte Vorsitzender Tobias Bunk Carmen Rommel sowie Walter Unseld gratulieren.

Zur aktiven Wehr berichtete Kommandant Michael Moosdiele über die sechs Einsätze des vergangenen Jahres. Neben Personalstärke und der Tagesalarmierbarkeit waren auch verschiedene Übungen und Lehrgänge vor Ort, im Landkreis und auf der Feuerwehrschule Thema seines Berichtes. Diesen Beitrag weiterlesen »

Gleich in der Neujahrsnacht um 0:12 Uhr rief der Alarm die Feuerwehrleute in den Blumenweg, wo eine Hecke Feuer gefangen hatte. Die Anwohner konnten das Feuer mit eigenen Mitteln weitestgehend ablöschen. Seitens der Feuerwehr waren einige kleinere Nachlöscharbeiten im losen, dürren Pflanzenmaterial zu erledigen.

Blick von Westen aufs BrandobjektWir sind im Jahr 2012 an dieser Stelle schon einmal der Frage nachgegangen, was man denn von einer „Dorffeuerwehr“ erwarten kann und darf. Wir haben dabei festgestellt, daß auch eine Dorffeuerwehr sich gedanklich nicht nur mit dem alltäglichen Klein-Klein wie z.B. „Bäumchen auf Radweg“ oder „Brand eines Stoppelfeldes“ befassen darf. Ein Schadensereignis nimmt keine Rücksicht auf die Feuerwehrgröße. Lange Jahre betrachteten dennoch viele den Großeinsatz als eher theoretische Möglichkeit geringer Eintreffwahrscheinlichkeit, weil eben ewig nichts Größeres mehr vorgefallen war. Mittlerweile sollte man diese Position im Hinblick auf verschiedene Einsätze der letzten Zeit überdacht haben:

Diese Ereignisse überschreiten das Leistungsvermögen von kleineren Feuerwehren, sowohl bei der Personalzahl als auch beim notwendigen Gerät. Dessen ungeachtet erreicht die örtliche Feuerwehr i.d.R. als erste den Schadensort, muß die Einsatzleitung übernehmen und die ersten Maßnahmen einleiten. Der spätere Einsatzverlauf wird durch die in der ersten Zeit gefällten Entscheidungen wesentlich und teilweise unwiderruflich beeinflußt. Wo nehmen die Fahrzeuge Aufstellung, damit sie sich später nicht gegenseitig im Weg stehen? Woher wird das Löschwasser kommen und wo sollen die Schläuche liegen? Welche Aufgaben sind vordringlich zu erledigen? Welche Unterstützung ist erforderlich? Das sind einige der Fragen, die anfangs zu entscheiden sind. Diesen Beitrag weiterlesen »