Am Morgen des Freitags, 24.11., benötigte der Rettungsdienst in der Lindenstraße die Unterstützung durch die Feuerwehr. Zu dritt konnte hier problemlos ausgeholfen werden.

WandbildDie Bächinger Feuerwehr hat ja bei verschiedener Gelegenheit schon Feuerwehrleute in alle Welt exportiert, u.a. nach Eichstätt, Berlin und aktuell nach Buchloe. Im April erreichte den Kommandanten von seinem dortigen Externen die Anfrage, ob Interesse an einer gegenseitigen Weiterbildung bestehe. In Buchloe würde man sich über gut ausgearbeitete, interessante Unterrichte freuen, im Gegenzug dürften wir das dortige Übungsgelände nutzen. Eine derart hochwertige Übungsgelegenheit und gleichzeitig ein außergewöhnliches Angebot an die eigene Feuerwehr konnten wir keinesfalls ausschlagen, so wurde nach der weiteren Abklärung der Samstag, 21.10.2023 als Übungstag festgelegt. Am Freitag abend fand der erste gewünschte Unterricht „Brennen und Löschen“ statt, am Samstag morgen der zweite mit dem Thema „Kriminaltechnische Brandursachenerforschung“.

UnterrichteWährend des zweiten Unterrichts fuhren die beiden Bächinger Löschfahrzeuge nach Buchloe und trafen gegen 10 Uhr dort ein. Für Unterrichtsbesucher wie auch die eben eingetroffenen Bächinger Feuerwehrleute standen Kaffee und Butterbrezeln im „Stüberl“ bereit. Danach führte der Kommandant Thomas Ogiermann die Gäste durch die beeindruckenden Räumlichkeiten des 2014 neugebauten Feuerwehrhauses, erläuterte das Fahrzeugkonzept und gab Einblicke in die überbordende Verwaltungsarbeit als Chef einer großen Feuerwehr.

Nach dem Mittagessen im „Stüberl“ begannen die vorbereiteten Einsatzübungen, deren Themen hier aufgeführt sind: Diesen Beitrag weiterlesen »

Um 9:42 Uhr wurde die Feuerwehr Bächingen zu einer Reanimation in die Gundelfinger Straße alarmiert, bei auch der Defibrillator eingesetzt wurde. Der Patientin konnte trotz aller Bemühungen leider nicht mehr geholfen werden.

Nach einem Chemikalienfund in einem Wohngebäude in Gundelfingen am Nachmittag des 14.10. konnte bei einem Reaktionsprodukt eine Explosionsgefahr nicht ausgeschlossen werden. Im Rahmen eines Einsatzes mit großem Aufgebot aller Blaulichtorganisationen wurde das umliegende Wohngebiet geräumt, die Anwohner wurden in Behelfsunterkünfte in Brenz- und Kreissporthalle verwiesen. In diese Arbeiten waren auch die Besatzungen der beiden Bächinger Fahrzeuge eingebunden. Nach der Begutachtung der fraglichen Stoffe durch die zuständige Technische Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamts wurde eine Explosionsgefahr ausgeschlossen. Die Bewohner konnten in ihre Häuser zurückkehren, für die umliegenden Feuerwehren war Einsatzende.

Unsere Feuerwehr war gerade bei einer abendlichen Übung an der Brenz beschäftigt, als um 20:18 Uhr der Alarm einging. Gemeldet war ein Rauchaustritt ins Haus nach dem Anzünden eines Holzofens. Beim Blick in das Erdgeschoß war keine Rauchschicht mehr zu erkennen. Aus dem Kamin rauchte es recht schwach, offenbar zog der Kamin nicht richtig. Die Vermutung war hier, daß über den Sommer entweder Insekten hineingebaut hatten oder die Wetterlage für den schlechten Zug und den Rauchaustritt im Gebäude verantwortlich waren.
Der Angriffstrupp wurde unter Atemschutz in den Keller entsandt, um dort die Verrauchung zu erkunden. An der Haustür wurde der Lüfter in Stellung gebracht für eine spätere Belüftung. Ein leichter Rauchschleier wurde im Keller zwar noch vorgefunden, das meiste war durch die von den Bewohnern geöffneten Fenster abgezogen. Das Gebäude wurde mit dem elektrischen Überdrucklüfter belüftet. Der Kaminkehrer kontrollierte den Schornstein und kam zu dem eindeutigen Ergebnis, die aktuelle Wetterlage mit den noch recht warmen Außentemperaturen wäre für das schlechte Ziehen des Kamins verantwortlich.

Den ausführlichen Bericht finden Sie hier: Einsatz 02.10.2023.

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