Gefahr durch elektrischen Strom; Quelle: Wikipedia

Wie die meisten sicher bereits als Kind gelernt haben, nimmt man keine Elektrogeräte mit in die Badewanne. Daß man mit dem Haartrockner nicht in die Wanne steigt, dürfte auch einleuchten. Aber gilt das auch für die Geräte der Unterhaltungselektronik, die mit Akkus und kleinen, daher doch ungefährlichen Spannungen betrieben werden?

Während früher der erfahrene Dauerbader das kleine batteriebetriebene Radio ins Bad gestellt hat, benutzen die Leute heute offenbar Smartphones und Tablet-PC auch in der Badewanne. Der Energiehunger dieser Gerätschaften erfordert es, daß sie oft aufgeladen werden müssen, was man doch gleich kombinieren könnte, nachdem man in der Badewanne einige Zeit ortsgebunden ist. Dementsprechend wird das Ladegerät per USB-Kabel angeschlossen.

Nun kam es in der letzten Zeit zu mehreren tödlichen bzw. beinahe tödlichen Stromunfällen, bei denen allesamt ein USB-Netzteil beteiligt war, welches zur Versorgung eines Mobiltelefons oder Tablet-PC diente, während der Nutzer in der Wanne saß. Wie sich herausstellte, war die billige Bauweise der Nachbaugeräte das Problem. Alleine durch der Vielzahl der auf den Markt geworfenen Billig-Ladetechnik dürften das nicht die letzten Stromunfälle dieser Art gewesen sein. Die Hintergründe erfahren Sie in einem neuen Artikel im Brennpunkt.

Grundsätzlich gilt weiterhin: elektrische Geräte mit Netzanbindung haben an oder gar in der Badewanne nichts verloren.

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