Plan Einsatzübung

Plan der Einsatzübung

Eine Großübung stand an diesem Samstag noch an, die jährliche Hauptübung der Feuerwehr Sontheim, diesmal bei der Firma Röhm. Die letzte Übung dieser Größenordnung fand dort vor ziemlich genau neun Jahren statt. Die Firma Röhm liegt auf der Landesgrenze Baden-Württemberg / Bayern und hat somit zwei zuständige Feuerwehren aus zwei Ländern.
Angenommen wurde für diese Übung ein Brand in der Härterei mit mehreren vermißten Personen. Zunächst wurden Feuerwehr Sontheim und die Abteilung Bergenweiler per Sirene alarmiert. Durch die Größe der Gebäude und den sich rasch ausdehnenden Brand reichten Personal und Material nicht aus. Nachgefordert wurden dann nach der Alarmplanung die Feuerwehren Giengen (DLK und TLF 16/25), Bächingen (LF 8/6 und TSF), Hermaringen (LF 8), Niederstotzingen (SW und VRW) und die Führungsgruppe Heidenheim. Auch das Rote Kreuz baute seine Infrastruktur auf und versorgte die realitätsnah geschminkten Verletzten. Die Polizei sperrte die Zufahrsstraßen ab.
Alle verfügbaren Atemschutztrupps gingen sofort auf die Suche in dem Gebäude. Von außen wurde die Wasserversorgung für die drei Einsatzabschnitte hergestellt, hunterte Meter B-Leitung führten von der nahen Brenz überall auf das Gelände. Von der Nordseite nahm die Drehleiter die Brandbekämpfung auf, Riegelstellungen wurden nach Süden und Westen installiert. In unserem Abschnitt kam noch Verstärkung in Form eines Betonmischers mit Gelenkarm, der von uns mit Wasser gespeist wurde. Mit seinem Gelenkarm konnte er das Wasser gezielt aus bis zu 20 m Höhe auf das Dach des Gebäudes bringen.
Ein unachtsamer Staplerfahrer war anscheinend vom Geschehen abgelenkt und sorgte noch für einen Gefahrgutunfall, der den Einsatz des Gefahrgutzuges Heidenheim erforderlich machte. So hatten die Übungsplaner noch mehrere Schikanen eingebaut, die aber in Zusammenarbeit der Feuerwehren bewältigt wurden.

Nach Übungsende folgte eine kurze Nachbesprechung in der Gemeindehalle Sontheim. Vertreter des Feuerwehrverbandes, der Gemeinde Sontheim und der Firma Röhm dankten allen Anwesenden für ihre Mitarbeit in den Hilfsorganisationen und hofften, daß ein solches Szenario stets Übung und nie Ernstfall wird. Im Anschluß gab es für alle Übungsteilnehmer Hammelbraten, Knöpfle und Sauerkraut.

Bilder der Übung werden hier veröffentlicht, sobald sie freigegeben wurden.

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