Die Einsatzchronik der Feuerwehr seit 1876 finden sie hier.

Übersicht

22.07.2022 – BR, Brand einer Presse für Wertstoffe

Die Alarmierung erfolgte um 9:18 Uhr. Gemeldet war ein Brand einer Ballenpresse in der Industriestraße. Es handelte sich allerdings nicht um eine landwirtschaftliche Maschine, sondern um eine Presse für Wertstoffe eines im Gewerbegebiet ansässigen Betriebes.
Beim Eintreffen an der Einsatzstelle war die FW Sontheim bereits mit der Brandbekämpfung beschäftigt. Der Brand war weitgehend gelöscht. Die Bächinger Feuerwehr stellte für die eingesetzten Sontheimer und Bergenweiler Atemschutztrupps eine Zeit lang einen Sicherungstrupp und rückte danach wieder ein.

02.07.2022 – BR, Raucheintrag in Altenheim Gundelfingen

Ein großer Teil der Bächinger Feuerwehrleute war an diesem Samstagabend in vielfältiger Funktion auf dem gerade beginnenden Dorffest beschäftigt, als die Alarmierung zu einem Brandmeldealarm (BMA) im Gundelfinger Altenheim einging. So verließen etliche Musiker eilends die Bühne, wie auch vom ganzen Festgelände Feuerwehrleute Richtung Gerätehaus aufbrachen. Die Tatsache, daß die Umgebungsfeuerwehren, in diesem Fall Echenbrunn, Peterswörth, Lauingen, Haunsheim, Obermedlingen und Bächingen, normalerweise nicht zu BMA-Alarmen in Gundelfingen alarmiert werden, ließ vermuten, daß die FFW Gundelfingen anderweitig gebunden war.

Auf der Anfahrt wurde bekannt, daß in Gundelfingen derzeit ein Paralleleinsatz „Garagenbrand“ laufe und es tatsächlich Brandgeruch und eine leichte Rauchentwicklung im Altenheim gebe, es sich also nicht um eine Fehlauslösung handele. An der Einsatzstelle waren ein LF 20 und der ELW von Gundelfingen tätig. Die FFW Obermedlingen stellte Sicherheitstrupps, das Bächinger TSF sperrte die Hauptstraße am Rathaus. Das Bächinger LF 8/6 hielt sich bereit für den Fall, daß weitere Atemschutztrupps benötigt würden, denn Grund und Quelle der Rauchentwicklung waren nicht ersichtlich. Nach genauerer Suche schien der Rauch aus einer Sanitärmaschine zu kommen. Diese wurde unter der Annahme ausgebaut, sie habe einen brandursächlichen elektrischen Defekt. Die Feuerwehren Lauingen und Hausheim rückten daraufhin ab, Medlingen packte zusammen, Bächingen wartete vorerst noch – der Kdt. wollte vor dem Abrücken erst die defekte Maschine sehen. Kurz darauf stellte sich heraus, daß die Maschine nicht die Ursache der Rauchentwicklung war, sondern der Rauch aus dem Abflußrohr eindrang. Die noch greifbaren auswärtigen Feuerwehren wurden zurückgehalten. Die FFW Obermedlingen stellte erneut einen Sicherheitstrupp, als weitere Erkundungen im Gebäude anliefen. Ein Stockwerk weiter unten bot sich am Ablaufrohr dasselbe Bild. Ein Technikraum im Keller wurde geöffnet, aber auch dort war außer leichter Verrauchung keine Ursache für die dieselbe festzustellen.

Parallel dazu war kurzzeitig an einem Schachtdeckel vor dem Gebäude eine leichte Rauchfahne zu erkennen. Der Deckel wurde geöffnet. Es handelte sich um einen Kanalschacht, der oben einen Laubfangkorb hatte. Dieser war gut mit Laub und Straßenschmutz befüllt und aus ihm stieg eine kleine Rauchfahne auf. Der Korb wurde herausgehoben, ein Schwall Rauch folgte aus dem Schacht und die Trupps im Gebäude berichteten zunächst von einer Verstärkung der Rauchentwicklung. Diese ließ aber schnell nach und versiegte schließlich ganz. Der Glimmbrand im Laubfangkorb wurde gelöscht. Offensichtlich führten die Wind- und Zugverhältnisse dazu, daß die geringe Rauchentwicklung des wohl durch eine Zigarette entfachten Glimmbrandes über die Abwasserleitung ins Gebäude gezogen wurde. Die auswärtigen Feuerwehren wurden sodann entlassen.

11.06.2022 – THL klein, Split in Kurve verloren

Am Samstagabend fand ein Verkehrsteilnehmer die Kurve am Bächinger Seehof mit Split verunreinigt vor, der insbesondere für Zweiradfahrer eine hohe Gefahr darstellte. Von der Feuerwehr rückte eine kleine Mannschaft mit dem LF 8/6 aus, kehrte den Split von der Fahrbahn und beseitigte so die Gefahrenstelle.

14.02.2022 – THL VU, Pkw in Graben gestürzt

Mit dem Stichwort „THL 4 – drei Personen eingeklemmt“ erging am Montag, 14.02.2022, um 20:24 Uhr Alarm für die Feuerwehren Bächingen, Gundelfingen und Sontheim. Gemeldet war der Unfall am Kreisverkehr an der Landesgrenze, aber dort war er nicht aufzufinden. Der Gundelfinger Kreisbrandmeister meldete bereits sein Eintreffen an der Einsatzstelle und wies die anfahrenden Feuerwehren an. Der Unfall hatte sich in einer Sackgasse nördlich der Gundelfinger Straße in Sontheim ereignet, welche noch keinen eigenen Namen hat und vor dem Siechenbach endet. Der Unfallwagen war mit drei Personen besetzt über das Ende der Straße hinausgefahren und etwa vier Meter in den Graben abgestürzt, wo er quer zum Bach zum Liegen kam. Ein Insasse hatte das Fahrzeug selbst verlassen und den anfahrenden Kreisbrandmeister auf sich aufmerksam machen können. Die Unfallstelle wäre sonst nicht ersichtlich gewesen. Kurz nach dem Eintreffen des Bächinger LF 8/6 kamen auch bereits von Sontheimer Seite mehrere Rettungsfahrzeuge heran, die nun anhand des Blaulichtes auf Sicht anfahren konnten.

Um die Unfallstelle besser zugänglich zu machen, wurde die Steckleiter zum Bach hinunter angelegt und von einem benachbarten Schreinerbetrieb Schaltafeln zum Überbrücken des Bachs organisiert. Weiterhin befand sich die Beleuchtung im Aufbau, als nun in schneller Folge Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren Gundelfingen und Sontheim, der Rettungsdienste und der Polizei beider Länder eintrafen. Die Gundelfinger Rettungsplattform kam hier in unüblicher Verwendung als Brücke zum Einsatz. Das Bächinger TSF mit dem Anhänger sperrte von Bächingen her kommend die mit Einsatzfahrzeugen belegte Straße ab. Nach der Erstversorgung der glücklicherweise nicht eingeklemmten Insassen wurden diese mittels einer Helferkette die Böschung hinaufgetragen und auf die Tragen der Rettungswagen gelegt. Als diese personalaufwendigen Arbeiten abgeschlossen waren, packten die Gundelfinger und Bächinger Feuerwehr zusammen und wurden aus dem Einsatz entlassen. Die weiteren Maßnahmen wurden durch die örtlich zuständige Feuerwehr Sontheim in Zusammenarbeit mit der Polizei und dem mit der Bergung beauftragten Abschleppunternehmen getroffen.