Saugleitung ins WasserFleißiges Üben hatte Anfang Juni begonnen, weil für den 24. die Leistungsprüfung Löscheinsatz angesetzt war. Es hatten sich 13 Teilnehmer zusammengefunden, die in zwei Durchgängen antreten würden. Vier junge Feuerwehrleute waren zum ersten Mal bei der Leistungsprüfung dabei, weshalb es einen Durchgang für die Stufe Bronze mit festen Einteilungen geben würde. Der zweite Durchgang beinhaltete dann alle weiteren Stufen von Silber bis zur höchsten Stufe Gold-Rot. Wie gesagt, geübt wurde fleißig und das bei bestem Wetter.

Am Tag der Abnahme gingen hingegen besorgte Blicke an den westlichen Himmel, wo ein größeres Gewitter drohte. Die erste Abnahme galt der Bronze-Gruppe. Da hier alle Aufgaben fest zugewiesen waren, gingen die Prüfer sogleich zur Prüfung der geforderten Knoten, wobei alles erfolgreich gemeistert wurde. Anschließend begann der Löschaufbau vom offenen Gewässer, eine Variante, die heute kaum mehr eine Feuerwehr durchführt. Meistens wird heutzutage von Hydranten gearbeitet, insofern auch eine interessante Abwechslung für die Prüfer. Zeitvorgabe sind vier Minuten, innerhalb welcher drei Eimer von ihren Sockeln zu spritzen sind. Dafür sind die nötigen Ausrüstungsteile aus dem Fahrzeug zu entnehmen und in einen funktionierenden Löschaufbau zu verwandeln, mit der Wasserentnahme zur Pumpe und von dort über einen Verteiler an drei Strahlrohre. Die Bronze-Gruppe meisterte diese Aufgabe glänzend in einer hervorragenden Zeit.

Als zweiter Durchgang trat nun die gemischte Gruppe an. Offenbar wollte der Himmel für erschwerte Bedingungen sorgen und öffnete alle Schleusen. Es wurde angesichts des zunehmend rutschiger werdenden Bodens beschlossen, sofort den Löschaufbau abzunehmen und danach Knoten und Zusatzaufgaben im Feuerwehrhaus. Auch die gemischte Gruppe ließ sich nicht lumpen und legte einen perfekten Durchgang in fast derselben Zeit wie ihre Vorgänger hin. Auch bei den Knoten und stufenabhängigen Zusatzaufgaben gab es keine Probleme, so daß den beiden anwesenden Bürgermeisterinnen der doppelte Erfolg ohne Fehler gemeldet werden konnte.

Im Anschluß hatte unser Grillmeister bereits Fleisch, Wurst und Pommes Frites vorbereitet, um die verbrauchten Kräfte wieder zu ersetzen.

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