Dieses Jahr ist alles anders. Das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben steht seit Wochen unter der Knute der Gegenmaßnahmen gegen das bekannte Virus, dessen Namen man mittlerweile nicht mehr hören kann. Die Auswirkungen der verordneten Einschränkungen sind umfassend und bedrückend. Sie treffen buchstäblich alle Bereiche des öffentlichen und privaten Lebens. Viele Geschäfte sind wochenlang geschlossen und die Vereine haben ihre Tätigkeiten weitgehend einstellen müssen, so auch der Feuerwehrverein. Dementsprechend wurde die allseits beliebte Maifeier kürzlich vom Bürgermeister in der letzten Veröffentlichung im Gemeindeblatt abgesagt; die aktuellen Vorschriften erlauben keine Feste. Wahrscheinlich wird das Dorffest im Juli das gleiche Schicksal ereilen. Selbst die Feuerwehr als gemeindliche Einrichtung der Gefahrenabwehr darf derzeit nicht mehr üben, weil zu viele Leute auf einem Haufen versammelt wären.

Angesichts der mittlerweile vorliegenden Daten gibt es allerdings begründete Zweifel, ob die verlängerten harten Maßnahmen nicht doch mehr schaden als nutzen, zumal dies auch die Weltgesundheitsorganisation bereits im Oktober 2019 festgestellt hatte. Die deutschen verantwortlichen Institute zeigen seit Wochen konstant abfallende Erkrankungswerte – mit Beginn interessanterweise bereits vor der Inkraftsetzung der Verbots- und Schließungswelle. Die prophezeiten Horrorereignisse sind ausgeblieben und es scheint nicht so, als daß die verordneten Gegenmaßnahmen der Grund dafür gewesen wären. Ergebnisse israelischer Forscher (hier Original mit allen Diagrammen englisch, hier deutsche Zusammenfassung) stützen diese Beobachtung und legen nahe, daß die Erkrankungswelle nach sechs bis acht Wochen ausläuft, egal ob die ergriffenen Gegenmaßnahmen des jeweiligen Landes eher mild oder sehr streng sind. Sehr starke Einschränkungen sind eher dazu geeignet, einen massiven volkswirtschaftlichen Schaden hervorzurufen, der sich mit jedem Tag ausweitet. Es ist jetzt höchste Zeit, daß sich unsere politische Führung umfassend und nicht nur virologisch beraten läßt und die Einschränkungen weitestgehend zurücknimmt, wobei grundlegende Infektionsschutzmaßnahmen wie das regelmäßige Händewaschen durchaus weiterhin sinnvoll sind. Sperrt nicht das Volk ein, sperrt die Alarmisten ein.

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