Die Alarmierung erfolgte um 9:18 Uhr. Gemeldet war ein Brand einer Ballenpresse in der Industriestraße. Es handelte sich allerdings nicht um eine landwirtschaftliche Maschine, sondern um eine Presse für Wertstoffe eines im Gewerbegebiet ansässigen Betriebes.
Beim Eintreffen an der Einsatzstelle war die FFW Sontheim bereits mit der Brandbekämpfung beschäftigt. Der Brand war weitgehend gelöscht. Die Bächinger Feuerwehr stellte für die eingesetzten Sontheimer und Bergenweiler Atemschutztrupps eine Zeit lang einen Sicherungstrupp und rückte danach wieder ein.

Erste ProberundenJetzt hat es wieder einmal geklappt: am Samstag, 16.07.2022, konnte die Bächinger Feuerwehrmarine wieder in See bzw. in die Brenz stechen. Die Route führte von Hermaringen über Bergenweiler, Brenz und Sontheim. Normalerweise wäre der letzte Ausstieg am Festplatz in Bächingen gewesen, im letzten Abschnitt hielt sich aber eine Schwanenfamilie auf, deren Altvögel nicht sonderlich freundlich auf fremde Wasserfahrzeuge reagieren. Um keine unangenehmen Begegnungen zu provozieren, erfolgte der Ausstieg vorher.

Für die Organisation und Durchführung der Bootsfahrt und die Bereitstellung der Fahrzeuge bedanken wir uns ganz herzlich bei der Familie Schaufelberger!

Die Bilder des Tages finden Sie hier: Kanutour 2022.

Gundelfinger LF 20 vor dem GebäudeEin großer Teil der Bächinger Feuerwehrleute war an diesem Samstagabend, 02.07.2022, in vielfältiger Funktion auf dem gerade beginnenden Dorffest beschäftigt, als die Alarmierung zu einem Brandmeldealarm (BMA) im Gundelfinger Altenheim einging. So verließen etliche Musiker eilends die Bühne, wie auch vom ganzen Festgelände Feuerwehrleute Richtung Gerätehaus aufbrachen. Auf der Anfahrt wurde bekannt, daß in Gundelfingen derzeit ein Paralleleinsatz „Garagenbrand“ laufe und es tatsächlich Brandgeruch und eine leichte Rauchentwicklung im Altenheim gebe, es sich also nicht um eine Fehlauslösung handele. Am Einsatzort entspann sich eine längere Suche nach der Ursache der Rauchentwicklung, die nicht im Gebäude zu finden war.

Die überraschende Auflösung des anfangs rätselhaften Geschehens finden Sie bei unseren Einsätzen.

Saugleitung ins WasserFleißiges Üben hatte Anfang Juni begonnen, weil für den 24. die Leistungsprüfung Löscheinsatz angesetzt war. Es hatten sich 13 Teilnehmer zusammengefunden, die in zwei Durchgängen antreten würden. Vier junge Feuerwehrleute waren zum ersten Mal bei der Leistungsprüfung dabei, weshalb es einen Durchgang für die Stufe Bronze mit festen Einteilungen geben würde. Der zweite Durchgang beinhaltete dann alle weiteren Stufen von Silber bis zur höchsten Stufe Gold-Rot. Wie gesagt, geübt wurde fleißig und das bei bestem Wetter.

Am Tag der Abnahme gingen hingegen besorgte Blicke an den westlichen Himmel, wo ein größeres Gewitter drohte. Die erste Abnahme galt der Bronze-Gruppe. Da hier alle Aufgaben fest zugewiesen waren, gingen die Prüfer sogleich zur Prüfung der geforderten Knoten, wobei alles erfolgreich gemeistert wurde. Anschließend begann der Löschaufbau vom offenen Gewässer, eine Variante, die heute kaum mehr eine Feuerwehr durchführt. Meistens wird heutzutage von Hydranten gearbeitet, insofern auch eine interessante Abwechslung für die Prüfer. Zeitvorgabe sind vier Minuten, innerhalb welcher drei Eimer von ihren Sockeln zu spritzen sind. Dafür sind die nötigen Ausrüstungsteile aus dem Fahrzeug zu entnehmen und in einen funktionierenden Löschaufbau zu verwandeln, mit der Wasserentnahme zur Pumpe und von dort über einen Verteiler an drei Strahlrohre. Die Bronze-Gruppe meisterte diese Aufgabe glänzend in einer hervorragenden Zeit.

Als zweiter Durchgang trat nun die gemischte Gruppe an. Offenbar wollte der Himmel für erschwerte Bedingungen sorgen und öffnete alle Schleusen. Es wurde angesichts des zunehmend rutschiger werdenden Bodens beschlossen, sofort den Löschaufbau abzunehmen und danach Knoten und Zusatzaufgaben im Feuerwehrhaus. Auch die gemischte Gruppe ließ sich nicht lumpen und legte einen perfekten Durchgang in fast derselben Zeit wie ihre Vorgänger hin. Auch bei den Knoten und stufenabhängigen Zusatzaufgaben gab es keine Probleme, so daß den beiden anwesenden Bürgermeisterinnen der doppelte Erfolg ohne Fehler gemeldet werden konnte.

Im Anschluß hatte unser Grillmeister bereits Fleisch, Wurst und Pommes Frites vorbereitet, um die verbrauchten Kräfte wieder zu ersetzen.

Am Samstagabend fand ein Verkehrsteilnehmer die Kurve am Bächinger Seehof mit Split verunreinigt vor, der insbesondere für Zweiradfahrer eine hohe Gefahr darstellte. Von der Feuerwehr rückte eine kleine Mannschaft mit dem LF 8/6 aus, kehrte den Split von der Fahrbahn und beseitigte so die Gefahrenstelle.