Wir gratulieren!Besondere Feierlichkeiten, wie Hochzeiten, legen viele bevorzugt ins Sommerhalbjahr, um das schöne Wetter zu nutzen. Sollte dies auch der Gedanke bei Christian und Kerstin gewesen sein, so hat das Regenwetter am ersten Juniwochenende einen breiten, nassen Strich durch den Plan gezogen. Diese Witterung bietet aber auch die Möglichkeit, ganz neue Accessoires einzusetzen, die man sonst nie bei solchen Ereignissen sieht, und die einen eigenen Reiz mitbringen: durchsichtige Regenschirme beim Brautpaar und (zumindest anfangs) wasserabweisende Arbeitskleidung beim Ehrenspalier der Feuerwehr.

Die kirchliche Trauung von Christian und Kerstin Seeßle fand am Samstag, 01.06.2024 in der Bächinger Nikolaikirche statt. Das Ehrenspalier geleitete die Hochzeitsgesellschaft durchs Kirchenportal, wo in gemeinschaftlicher Anstrengung des neuen Ehepaars mittels Feuerwehrbeil der Weg in die gemeinsame Zukunft erfolgreich mit dem ersten Schlag eröffnet wurde. Als Andenken seitens der Feuerwehr erhielt das Paar einen signalgelben C-Schlauch mit dem aufgedruckten Festtagsdatum.

Wir gratulieren und wünschen für die gemeinsame Zukunft Glück und Gesundheit!

P.S. Als Brautfahrzeug kam das mittlerweile traditionell hierfür eingplante Tragkraftspritzenfahrzeug zum Einsatz. Ob dem wohl eine zweite Karriere als Hochzeitsfahrzeug bevorsteht? Man weiß es ja nicht, aber als Nebendarsteller bei Hochzeiten gibt es im Hintergrund doch immer eine gute Figur ab.

Nach dem Dauerregen des ersten Juniwochenendes traten auch im Landkreis Dillingen Flüsse und Bäche über die Ufer und überschwemmten weite Gebiete. In unserer nächsten Umgebung traf es die Gemeinde Peterswörth im wahrsten Wortsinne katastrophal.

Der Landrat hat wegen der großflächigen Schäden im Landkreis am Abend des Samstags nach dem Bayerischen Katastrophenschutzgesetz das Vorliegen des Katastrophenfalls festgestellt. Dadurch werden alle Hilfsorganisationen, die im Katastrophenschutz mitwirken, zur Mitarbeit unter einer gemeinsamen Einsatzleitung verpflichtet (BayKSG, Art. 7, 3). Im Falle der Einsatzstelle Peterswörth sind im zwölfstundigen Schichtwechsel Kontingente von Feuerwehren aus anderen, weniger stark betroffenen Landkreisteilen im Wechsel mit den umliegenden Feuerwehren im Einsatz.

Wie sich die Lage mit der vorhergesagten kommenden zweiten Hochwasserwelle entwickeln wird, ist noch nicht abzusehen. Es ist in jedem Falle in der laufenden Woche mit durchgehenden Einsätzen zu rechnen.

Rückblick, 09.06.2024

Die Lage an der Brenz blieb am Wochenende 01.-02.06. stabil. Der Fluß führte bei einem Pegel von ca. 1,40 m die dreifache Wassermenge wie sonst, einige Bäume am Ufer verloren den Halt und fielen um. Mit dem Flußpegel stieg das Grundwasser, was bei einigen Gebäuden in Bächingen für Wassereintritte in Keller führte, aber insgesamt keine nennenswerten Feuerwehreinsätze verursachte. In überörtlicher Hilfe unterstützte die Feuerwehr Bächingen in Obermedlingen am Sonntag beim Auspumpen eines Kellers. Die dortige Feuerwehr war bereits den ganzen Vormittag beim Sandsackfüllen im Gundelfinger Bauhof tätig.

Wie bereits einleitend beschrieben, waren der Ortskern und einige im Wasserzufluß liegende Gebiete von Peterswörth bereits am Samstag überschwemmt worden, noch bevor die Scheitelwelle des höchsten Wasserstandes der Donau am Sonntagabend erwartet wurde. Der Landrat rief am Abend des Samstags den Katastrophenfall aus. In der Folge wurden Hilfsorganisationen aller Farben sowie die Bundeswehr zur Katastrophenhilfe angefordert. Die Stadt Gundelfingen rief ihre örtlichen Vereine zur Unterstützung beim Sandsackfüllen auf, was mit hunderten Helfern sehr erfolgreich war. Insgesamt wurden ca. 60.000 Sandsäcke gefüllt und ins Überschwemmungsgebiet geliefert. Diesen Beitrag weiterlesen »

Mannschaft und Gerät am AufstellortDie Feuerwehr Sulzberg im Allgäu hatte im Rahmen ihres 150-jährigen Jubiläums für den 09.05.2024 zum ersten bayerischen Feuerwehroldtimertreffen eingeladen. Zu diesem Ereignis fand sich auch eine Abordnung der Bächinger Feuerwehr, die natürlich das Tragkraftspritzenfahrzeug mit der Tragkraftspritze TS 8/8 angemeldet hatte. Auf Wunsch des Veranstalters, nachdem er die Internetseite studiert und den Handwagen mit der TS 4/5 gefunden hatte, auch diesen mitzubringen, konnten wir das per Autoanhänger organisieren. So fuhren gegen 7 Uhr das TSF und das Folgefahrzeug mit dem Anhänger auf der Autobahn Richtung Allgäu. Auf dem Weg waren immer wieder andere rote Raritäten zu sehen, die, entweder auf eigener Achse, oder auf dem Tieflader, zum selben Ziel unterwegs waren.

Die Anmeldungen der Aussteller historischer Gerätschaften aus nah und fern waren beeindruckend und füllten fünf eng bedruckte Listenseiten. Die Sortierung der Löschapparate erfolgte in mehreren Epochen.

Die Gruppe A beinhaltete die wirklich alten Schätze der Löschtechnik, mit der ältesten Handdruckspritze aus dem Jahr 1787 von der Feuerwehr Oy. Pferde- oder Mannstärken waren schon zum Zug der Spritzen an die Einsatzstelle gefordert, wo dann noch ausdauernd gepunpt werden mußte. Nach dem ersten Weltkrieg hielt dann bei den größeren Feuerwehren bereits die Motorisierung Einzug, wie die ersten Autospritzen Modell „Bayern“, sowie die früheren Fahrzeuge der Ulmer Feuerwehr belegten. Diesen Beitrag weiterlesen »

Um ca. 19:45 Uhr am 23. April ereignete sich in Medlingen, Bächinger Straße, an der Einfahrt zur Bächinger Mühle, ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Motorrad, bei dem die Kradfahrerin stürzte und verletzt wurde.

Zusätzlich zum Rettungsdienst wurden die Feuerwehren Obermedlingen und Bächingen alarmiert. Seitens der Feuerwehr Bächingen wurde die Medlinger Straße an der Einmündung Rathaus abgesperrt, die Medlinger Feuerwehr sperrte in Höhe Am Riedburren. Die Unfallstelle wurde zur polizeilichen Aufnahme soweit notwendig ausgeleuchtet, danach beräumt und gereinigt. Nach ca. einer Stunde war der Einsatz beendet.

Weitere Einzelheiten finden Sie bei unseren Einsätzen: Verkehrsunfall.

WaldbrandFür den Samstag, 20.04.2024, organisierte der Feuerwehrverein für Interessierte aus Einsatzmannschaft und Jugendfeuerwehr einen kleinen Ausflug in die Feuerwehererlebniswelt in Augsburg. Der frühere Leiter der Augsburger Berufsfeuerwehr mit seiner tüchtigen ehrenamtlichen Truppe hatte für dieses Projekt eine umfangreiche Lehr- und Demonstrationssammlung zusammengetragen und in einer alten Gewerbehalle auf zwei Etagen eingerichtet. Zielgruppe ist bei weitem nicht nur die Feuerwehr, wenngleich deren Mitglieder auch gerne als Gäste kommen. Die Ausstellung richtet sich an alle Interessierten. Die zahlreichen sehenswerten Themenbereiche behandeln natürlich sowohl die Feuerwehrarbeit, als auch den Brandschutz und Brand- sowie Unfallgefahren zuhause, besonders auch mit kleinen Kindern.

Einige Bilder des Tages finden Sie hier: Feuerwehrerlebniswelt.

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