Gefahr durch elektrischen Strom; Quelle: Wikipedia

Wie die meisten sicher bereits als Kind gelernt haben, nimmt man keine Elektrogeräte mit in die Badewanne. Daß man mit dem Haartrockner nicht in die Wanne steigt, dürfte auch einleuchten. Aber gilt das auch für die Geräte der Unterhaltungselektronik, die mit Akkus und kleinen, daher doch ungefährlichen Spannungen betrieben werden?

Während früher der erfahrene Dauerbader das kleine batteriebetriebene Radio ins Bad gestellt hat, benutzen die Leute heute offenbar Smartphones und Tablet-PC auch in der Badewanne. Der Energiehunger dieser Gerätschaften erfordert es, daß sie oft aufgeladen werden müssen, was man doch gleich kombinieren könnte, nachdem man in der Badewanne einige Zeit ortsgebunden ist. Dementsprechend wird das Ladegerät per USB-Kabel angeschlossen.

Nun kam es in der letzten Zeit zu mehreren tödlichen bzw. beinahe tödlichen Stromunfällen, bei denen allesamt ein USB-Netzteil beteiligt war, welches zur Versorgung eines Mobiltelefons oder Tablet-PC diente, während der Nutzer in der Wanne saß. Wie sich herausstellte, war die billige Bauweise der Nachbaugeräte das Problem. Alleine durch der Vielzahl der auf den Markt geworfenen Billig-Ladetechnik dürften das nicht die letzten Stromunfälle dieser Art gewesen sein. Die Hintergründe erfahren Sie in einem neuen Artikel im Brennpunkt.

Grundsätzlich gilt weiterhin: elektrische Geräte mit Netzanbindung haben an oder gar in der Badewanne nichts verloren.

Zum Einsatz fertig!Der Grundlehrgang des Feuerwehrhandwerks lief in diesem Frühjahr von März bis April. An den drei Standorten Echenbrunn, Peterswörth und Gundelfingen fand die technische Ausbildung für die Feuerwehrtätigkeiten statt, in Bächingen trafen sich die Teilnehmer donnerstags zur Sprechfunkausbildung.

Das erste Wochenende in Echenbrunn behandelte die grundlegenden Themen und Tätigkeiten bei der Feuerwehr. Rechtsgrundlagen und Organisation einer Feuerwehr, Fahrzeugkunde, der Umgang mit Lösch- und Rettungsgerät sowie den tragbaren Leitern standen auf dem Lehrplan.

In Peterswörth ging es um den Löscheinsatz. Das Wissen, warum und wie etwas brennt, ist für die Aufgabe der Feuerwehr unverzichtbar, wenn sie wirkungsvoll löschen will. So gab es vorbereitende Unterrichte, anschließend wurde die Praxis der verschiedenen Löschaufbauten ausgiebig geübt.

Am letzten Wochenende stand alles im Zeichen des anderen großen Aufgabenbereichs der Feuerwehr, und zwar der technischen Hilfe. Dem Kennenlernen der mechanischen Rettungsgeräte folgte deren Einsatz an verschiedenen Objekten. Zum Abschluß folgte die schriftliche Prüfung und eine gemeinsame Einsatzübung, bei der die in den Wochen zuvor vermittelten Inhalte angewandt werden mußten. Alle Teilnehmer meisterten die Aufgaben erfolgreich und konnten in die jeweiligen Feuerwehren als frisch ausgebildete Feuerwehrleute entlassen werden. Somit ist der Grundstein für die weitere, hoffentlich lange und erfolgreiche Laufbahn gelegt.

EInige Bilder der Ausbildung finden Sie hier: Grundlehrgang.

Unter der Linde

Zur traditionellen Maifeier lädt der Feuerwehrverein am Abend des 30.04. ein. Wie immer ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Aufbautermine für die Helfer werden noch bekannt gegeben.

Am Donnerstag , 11.04. um 11 Uhr wird wieder im Landkreis Dillingen und in weiten Teilen Bayerns eine Sirenenprobe durchgeführt. Ausgestrahlt wird das Signal „Allgemeine Warnung“, wie es bei Großschadensereignissen (drohendes Hochwasser, Unfall mit Freisetzung von Gefahrgut oder Radioaktivität) verwendet wird. Es handelt sich um einen einminütigen Heulton (auf- und abschwellend) und ordnet im Ernstfall an:

„Holen Sie Kinder ins Haus, schließen Sie Türen und Fenster. Schalten Sie das Rundfunkgerät ein. Achten Sie auf Durchsagen und Verhaltensanweisungen. Achten Sie auch auf Durchsagen von Lautsprecherwarnfahrzeugen. Unterrichten Sie zudem Ihre Nachbarn, diese den Alarm nicht gehört haben.“

Sirenen können unterschiedliche Signalfolgen erzeugen und sind, wie Sie sehen, nicht nur für die Feuerwehr wichtig.

Neben dem Sirenensignal wird auch die Notfall-Informations- und Nachrichten-App „NINA“ getestet.

Weitere Informationen sowie eine Tonspur der Sirenensignale werden auf der Internetseite des Bayer. Staatsministeriums des Innern und für Integration unter www.innenministerium.bayern.de zur Verfügung gestellt.

Gemeine Wespe; Quelle: Wikipedia

Bisher war es den Feuerwehren erlaubt, Insektennester, von denen eine Gefahr für Menschen ausging, zu beseitigen. In der Regel handelte es sich um Wespennester. Das kam immer wieder einmal vor. Viele Nester fallen oft erst im Spätsommer unangenehm auf, wenn das Wespenvolk seine volle Größe erreicht und rege Flugaktivitäten entwickelt hat. Oft konnten wir in der Vergangenheit auf die Entfernung solcher Nester nach der Besichtigung verzichten, da das Wespenvolk in den folgenden Wochen sowieso absterben würde.

Mittlerweile haben sich die Rahmenbedingungen geändert, und das Entfernen von Wespennestern bzw. das Töten der (schon lange) geschützten Insekten ist mit horrenden Bußgeldern belegt; in Bayern mit bis zu 50.000 E bei Wespenarten, die besonders gefährdet sind und unter Artenschutz stehen. Die Feuerwehr wird daher nicht mehr bei Wespennestern tätig werden.

Der vorgegebene Weg ist nun, die Untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt zu kontaktieren. Dort wird ein Wespenberater informiert, der sich mit den Betroffenen in Verbindung setzt und die weiteren Schritte klärt.

Informationsschrift zu Wespen und Hornissen.

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