Fertig.Bei den letzten Probealarmen hatte die Sirene auf dem Rathaus sich als sehr unzuverlässig herausgestellt. Da die Technik des Sirenensteuerempfängers so alt nicht war, lag der Verdacht eines schlechten Funkempfangs nahe. Die Sirenensteuerempfänger hören ständig auf dem Betriebskanal der Feuerwehren im Landkreis mit und setzen die Sirene in Betrieb, wenn ihre Ruftonkombination empfangen wird. Ist das empfangene Signal zu schlecht, kann der Empfänger nichts auswerten. Die Antenne hing bisher im Dachspitz des Rathauses. Bei der Überprüfung mit einem geeigneten Handfunkgerät stellte sich schnell heraus, daß der Empfang des Landkreiskanals derart schlecht war, daß man sogar die Rauschsperre öffnen mußte um überhaupt etwas zu hören. Mitverantwortlich für diesen schlechten Empfang dürften sicherlich auch die innen metallisierten Dämmatten sein, die im Dachspitz verlegt sind. Die Antenne mußte also raus aus diesem Raum.

Da bot sich die alte Antennenanlage der ehemaligen Wohnung an, die sich schon lange nicht mehr in Betrieb befand. In einer vierstündigen Aktion am Samstag bauten wir die alten Antennen ab und montierten am bestehenden Mast die Empfangsantenne für den Steuerempfänger. Zwischen Empfänger und Antenne wurde außerdem eine neue Kabelverbindung geschaffen. Beim neuerlichen Versuch mit dem Handfunkgerät war eine glasklare Verständigung mit der Leitstelle möglich. So gehört sich das.
Bei dieser Gelegenheit ersetzten wir gleich noch die zwei alten gebrochenen Dachplatten um den Antennenmast durch passend zugeschnittene, nicht daß es da noch reingegnet.

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