Haben Sie sich auch schon mal gefragt, was eigentlich passiert, nachdem ein Notruf abgesetzt wurde? Wie wird denn die Feuerwehr überhaupt alarmiert?

Vorgänge in der alarmierenden Stelle

  • Der Notruf geht bei der Integrierten Leitstelle Augsburg über Telefon ein.
  • Der Disponent gibt die so erfahrenen Daten in das Einsatzleitsystem ein. Dort wird je nach Stichwort ein Alarmierungsvorschlag ausgegeben, der auf den Ausrückeordnungen der Feuerwehren basiert. Dabei wird berücksichtigt, welche Einsatzmittel für das gemeldete Ereignis erforderlich und welche in der Umgebung verfügbar sind.
  • Der Alarm wird über die Funkstelle des Landkreises ausgesendet. Die angesprochenen Alarmempfänger (Sirenen, Meldeempfänger) empfangen den Alarm und lösen aus.
  • Der Alarm wird von den Feuerwehrleuten nach dem Eintreffen im Gerätehaus über Funk bestätigt. Die Leitstelle gibt nähere Einzelheiten zum Einsatz bekannt.
  • Beginn der Einsatzfahrt und Ankunft an der Einsatzstelle werden über Funk gemeldet. Sie werden in der Leitstelle protokolliert, um den Einsatzverlauf später nachvollziehen zu können. Falls weitere Einheiten notwendig sind, können sie nachalarmiert werden.

Alarmierungsarten
Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Feuerwehr zu alarmieren:

  • Sirenenalarm: Die klassische Alarmierungsart, auch „laute Alarmierung“ genannt.
  • Melderalarm: Der sogenannte „stille Alarm“ auf die Funkmeldeempfänger der Feuerwehrleute. Funkmeldeempfänger gibt es in Bächingen nicht.
  • Handyalarmierung: Als Unterstützung der Sirenenalarmierung ist seit Oktober 2008 ein Alarmierungssystem in Betrieb, das bei Alarm mit ausgelöst wird. Alle Feuerwehrleute der Einsatzmannschaft werden zeitgleich auf ihrem Telefon angerufen (bevorzugt natürlich auf dem Mobiltelefon), und erfahren so vom Alarm. Der große Vorteil ist, daß der Alarm so auch bei Feuerwehrleuten ankommt, die den Sirenenalarm gerade nicht hören können, aber dennoch in der Nähe sind.

Sirenen und Sirenensignale
sirenewestendIn Bächingen gibt es drei Sirenen, damit möglichst der ganze Ort „beschallt“ werden kann. Jede Sirene hat einen Funkempfänger, der auf eine Folge aus fünf Tönen reagiert. Stimmt die über Funk empfangene Tonfolge mit der eigenen überein, gibt die Sirene den Alarm aus.

Sirenen können eine Vielzahl von Alarmsignalen ausgeben, die nicht nur für die Feuerwehr wichtig sind. Jeder sollte die Signale kennen und wissen, was im Fall der Fälle zu tun ist.
Die aktuell gültigen Signale finden Sie hier zum Ausdrucken und Aufhängen.
Zum Vergleich sehen Sie hier die Bedeutung der Sirenensignale bis zum Zerfall des Ostblocks.

Sirenenproben finden immer am ersten Samstag eines Monats um 12:00 Uhr statt. Es werden abwechselnd die Signale „Feueralarm“ und „Katastrophenwarnung“ ausgelöst.

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