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Stehempfang vor dem ZeltDa wunderten sich Anwohner und Fußballer am Freitag und Samstag nicht schlecht, als zwischen Feuerwehrhaus und Sportplatz drei Zelte fast schon wie Pilze aus dem Boden schossen. Stromkabel wurden verzogen, Kühlschränke mit Sackkarren verfahren und eingeräumt. Am Samstag nachmittag erschienen dann die beiden Musiker von pickup, die sich gleich auf der Bühne einrichteten, und eine Truppe des THW Heidenheim, die eine mobile Küchenzeile für die Verpflegung der Gäste installierte. Was war da bloß los, was feiert die Feuerwehr denn in geschlossener Veranstaltung?

Anlaß der aktuellen Feierlichkeit war, man würde es nicht gleich vermuten, der Großbrand des landwirtschaftlichen Anwesens im Januar 2017, bei dem die Umgebungsfeuerwehren beiderseits der Landesgrenze über 18 Stunden bei teilweise -17 °C im Wintereinsatz standen. Diesen Beitrag weiterlesen »

(LK). Wenn die Kameraden alle in Uniform zum Unterricht erscheinen, dann muss etwas Besonderes anstehen. Dieses besondere Ereignis war die Ehrung von Werner Grandel für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst. Nicht nur Bächingens Kommandant Michael Moosdiele bedankte sich bei Werner für die 40 Jahre Engagement, sondern auch Kreisbrandinspektor Markus Tratzmiller und Kreisbrandmeister Klemens Kleiber waren vor Ort um ihn zu beglückwünschen und ihm das goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen zu überreichen. Verliehen wird dieses vom Staatsministerium des Inneren. Des weiteren erhielt der Geehrte eine Woche Gratisaufenthalt im Feuerwehrerholungsheim. Vom Verein gab es einen Brotzeitkorb und ebenso herzliche Glückwünsche.

Im Anschluss an die Ehrung erzählte Werner von seinen Eindrücken und Erlebnissen in den vergangen Jahrzehnten. Besonders sind ihm dabei der Brand der Kirchturms durch einen Blitzeinschlag, sowie die zahlreichen gemütlichen Abende im Gerätehaus anlässlich der Maifeier im Gedächtnis geblieben.

Wir freuen uns sehr, dass seine Dienstzeit nach 40 Jahre noch nicht zu Ende geht und er uns weiterhin als aktiver Feuerwehrmann unterstützt.

V.l.n.r.: 1. Vorsitzender Tobias Bunk, KBI Markus Tratzmiller, Werner Grandel,
KBM Klemens Kleiber, Kdt. Michael Moosdiele.

Feuerwehrverein und Freiwillige Feuerwehr Bächingen a.d. Brenz laden am Freitag, 26. Januar 2018 im VfB-Sportheim zur Jahreshauptversammlung ein, die um 19:30 Uhr beginnt. Alle an der Feuerwehrarbeit interessierten Einwohner sind hierzu herzlich eingeladen. Die Feuerwehrkameraden treffen sich in Uniform.

Tagesordnung

  1. Begrüßung und Bericht des 1. Vorsitzenden
  2. Bericht der Schriftführerin
  3. Bericht des Kassierers
  4. Entlastung
  5. Bericht des Kommandanten zum Feuerwehrdienst
  6. Bericht des Kommandanten zur Jugendfeuerwehr
  7. Themen der Kreisbrandinspektion
  8. Ehrung von Werner Grandel für 40-jährigen aktiven Feuerwehrdienst
  9. Wünsche und Anträge

An zwei Wochenenden im Juli rückten die Feuerwehrleute zu zwei Ausflügen aus, am 15.07. die Jugend zur Kanutour auf die Brenz, und am 22.07. der ganze Feuerwehrverein ins Allgäu.

Kreuz und quer auf der BrenzDie beliebte Kanutour startete nach bewährtem Muster mit einem gemeinsamen Mittagessen am Feuerwehrhaus. Die Boote waren auf ihren Anhängern verladen und wurden anschließend zur Einsetzstelle bei Hermaringen verbracht. Nach dem Einkleiden in die Schwimmwesten und der Einweisung ging es los. Die Strecke führte auf der Brenz entlang über Bergenweiler und Sontheim nach Bächingen. Zwischendurch zwangen immer wieder einige Wehrs und Wasserkraftwerke die Bootler zum Aus- und Einsetzen, was im Gegensatz zur restlichen Fahrt stets „umfallfrei“ verlief. Bei der Ankunft in Bächingen war kaum noch einer trocken geblieben, irgendwie wollten oder mußten doch fast alle in der Brenz schwimmen…
Zu den Bildern geht es hier: Kanutour.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Familie Schaufelberger, die diese Kanutour wie immer gekonnt führte, und beim Günzburger Kanuclub für die kostenlose Bereitstellung von Booten und Transportanhänger!

Bärenfalle, 1100 mAm folgenden Samstag war der Ausflug ins Allgäu geplant, und zwar zur Alpsee-Bergwelt bei Immenstadt. Nach der Anreise gab es auf dem Parkplatz eine ausgiebige Stärkung, die bis zum Nachmittag halten mußte. Der erste zu erreichende Punkt war die Bergstation „Bärenfalle“ auf 1100 m Höhe. Den Aufstieg über ca. 500 Höhenmeter konnte man entweder zu Fuß oder auch per Seilbahn in Angriff nehmen. Die Gruppe teilte sich etwa in der Hälfte. Wer sich oben im Kletterwald austoben wollte, fuhr Seilbahn; wer wandern wollte, begann den Aufstieg auf dem schmalen, oft steilen Sträßchen. Nach einer Ruhe- und Verpflegungspause bei der Bärenfalle stieg ein Teil der Wanderer noch weiter auf, zur etwa 100 Höhenmeter weiter oben gelegenen Alpe „Obere Kalle“. Von dort konnte man bis zum Bodensee sehen, über dem zwei Zeppeline kreisten. Außerdem gab es eine überragende Erdbeer-Buttermilch.

Gegen 15 Uhr schließlich war die Abfahrt Richtung Tal geplant, die über die Rodelbahn „Alpsee-Coaster“ geplant war. Allerdings mußten wir feststellen, daß die dortige Warteschlange viel zu lang für die weitere Tagesplanung war, und entschieden uns deshalb, ersatzweise mit der Seilbahn herunterzufahren. Hier hatte man zudem noch einen tollen Ausblick in die beeindruckende Landschaft.

Zur Vesperzeit erreichten die Ausflügler die befreundete Feuerwehr Memmingerberg, wo bereits der Grill dampfte. Das neue Mehrzweckfahrzeug hatte seinen Stellplatz zur Verfügung gestellt, so daß dort für die Gäste aufgestuhlt werden konnte. Nach dem hervorragenden Abendessen besichtigten die Bächinger die Einsatztechnik ausgiebig, wie das Feuerwehrleute überall so zu tun pflegen. Gegen 21:30 Uhr erreichte die Ausflugskolonne schließlich wieder die Heimat.
Einige Bilder finden Sie hier: Ausflug ins Allgäu.

Bilderschau innenUnter einem guten Stern stand dieses Jahr die Maifeier, bei der allerbestes Feierwetter herrschte. Der einzige regenfreie, beständige und sonnige Tag war tatsächlich der Sonntag. Hatte man in den Vorjahren doch immer wieder einmal den Wareneinkauf wegen des zu erwartenden kühlen Wetters etwas reduziert, war es diesmal fast nötig, kurzfristig zusätzliche Lebensmittel nachzuholen, was allerdings am Sonntag nicht möglich war. Die Helfer in den Verpflegungsständen arbeiteten auf Hochtouren, bis zuerst Pommes Frites, dann Steak und anschließend die Käse-Tomaten-Seelen ausverkauft waren. Die klassischen Seelen und die Grillwürste verkauften sich ebenfalls gut und waren auch in passender Menge bevorratet, so daß nur wenig übrig blieb.

Für verschiedene Provisorien der Vergangenheit lautete diesmal die Losung: „jetzt mach mer’s gscheit!“. So waren mangels Zimmerleuten unsere Rundumelektriker am Werk und bauten ein stabiles, mit Plane bespanntes Holzrahmengestell als Wind- und Wetterschutz für die geöffnete Torhälfte. Für den Digitalprojektor entstand eine ausgetüftelte Halterung, damit man ihn problemlos und ohne die bisher notwendigen fummligen Zurrgurte an der Leiter befestigen konnte.

Wie in den letzten Jahren schon, ließen wir eine kleine Bilderschau des vergangenen Jahres laufen, die der Projektor an die Wand über dem Ausschank warf. Diesmal gab es erstmals ausgesuchte Einsatzbilder der letzten Jahre zu sehen, die unsere Gäste sichtbar interessiert verfolgten. Die gerade leerstehenden Spinde nutzten die Gelegenheit, mit allerlei Sprüchen für sich Werbung zu machen, einer erklärte gar mit einem Schild dem Leerstand den Kampf. In der Fahrzeughalle kletterte außerdem unser Herr Blaumann herum, der dadurch die konkurrenzlos beste Übersicht hatte.

Einige Bilder der Feier finden Sie hier: Maifeier.