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Einladung an alle Feuerwehr-Interessierten!

tmlthl-kfz_09.jpgWenn sie einmal einen Einblick in die umfangreichen Aufgabenbereiche der Feuerwehren erhalten möchten, gibt es am 06.09. die Gelegenheit dazu! Zusammen mit der Feuerwehr Gundelfingen werden anhand eines Verkehrsunfalles mit zwei Pkw die Tätigkeiten Personenrettung, Brandeinsatz und Technische Hilfeleistung mit hydraulischen Rettungsgeräten im Zusammenhang gezeigt.

Die Übung findet auf dem Betriebsgelände der Firma Hörger (Bächinger Seite bei der großen Halle) statt. Übungsbeginn mit Alarmierung wird etwa gegen 19:45 Uhr sein.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Sicht aus dem Flur“Endspurt,” haben sich die Lehrer und Schüler der Bächinger Grundschule gedacht, “diese Woche noch durchhalten, dann sind Sommerferien”. Mit größeren Überraschungen rechnete keiner mehr, die Noten sind gemacht. Niemand kam auf den Gedanken, daß dieser Tag noch ein aufregendes Ereignis bereithielt. Auf der geheimen Liste der Feuerwehr stand nämlich noch eine Einsatzübung an der Schule im Zusammenhang mit der halbjährlich fälligen Räumungsübung. Kurz nach 09:45 Uhr stiegen Rauchschwaden aus dem Heizungskeller auf, die in wenigen Sekunden eins der beiden Treppenhäuser eingehüllt hatten.

Da im Erdgeschoß einige Türen offen waren bemerkte die anwesende Klasse schnell, daß hier was nicht stimmte und schlug Alarm. Sofort wurde die Schulleiterin in Kenntnis gesetzt, daß es aus dem Keller rauchen würde. Die Schulleiterin gab das Räumungssignal und wählte den Notruf 112. Somit wurde die Sache offiziell, den Anruf nahm zunächst die Leitstelle Ostalb in Aalen entgegen. Diese vermittelte den Anruf sofort zur zuständigen Leitstelle Augsburg, wo der Disponent die wichtigen Daten des Ereignisses abfragte, um die Lage einschätzen zu können. Unter anderem wurde die Farbe des Rauches abgefragt und ob die Klassen sich selbständig in Sicherheit bringen können. Zu dieser Zeit lief bereits die Räumung des Gebäudes auf Hochtouren. Dann kam die Feuerwehr ins Spiel.

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In Vorbereitung auf die Einsatzübung an der Grundschule Bächingen mußten einige Dinge organisiert werden, die auch eine Erwähnung wert sind. Ich wollte ja, daß im Übungsverlauf ein echter Notruf abgesetzt werden konnte, weil man so die tatsächlichen Abläufe einmal 1:1 durchspielen könnte. Bei überraschenden Übungen muß man aber immer peinlich darauf aufpassen, daß nicht auf irgendeinem Wege ein unbeabsichtigter Großeinsatz daraus wird. Eine Unsicherheit ist ja heutzutage, daß jeder ein Mobiltelefon rumträgt und es in jedem passenden und auch unpassenden Moment einsetzt. Das könnte ja auch auf die Schulkinder zutreffen, die dann schnell heimtelefonieren “Mami, bei uns brennt die Schule”. So etwas hätte recht unangenehm werden können. Also müssen alle vorab informiert werden, die Notrufe entgegennehmen. Durch unsere Lage an der Landesgrenze jedoch wird die Sache kompliziert, weil alle Stellen praktisch doppelt vorhanden sind:

Notrufe kommen durch unsere württembergische Vorwahl in Aalen (112) und in Heidenheim (110) heraus. Zuständig sind aber Augsburg für Feuerwehr und Rettungsdienst und in Dillingen ist die zuständige Polizeidienststelle. Den Leitstellen Augsburg und Aalen wurde also zunächst je ein Fax mit der geplanten Übungslage geschickt. Am Montag hatte ich dann tatsächlich mit jeder Notrufstelle in der Umgebung Telefonkontakt. War ganz interessant.

Zuerst führte mich die 110 nach Heidenheim zur Polizeidirektion, wo der Diensthabende alles aufnahm und mich zum zuständigen Polizeiposten Sontheim a.d. Brenz durchstellte. Auch dort meldete ich die Übung an. Dann ging es über die örtliche Nummer nach Dillingen zur Pollzeiinspektion, die ebenfalls in Kenntnis gesetzt wurde. Anschließend tippte ich die 112 und klärte mit der Leitstelle in Aalen den heutigen Ablauf nochmal ab, damit nicht versehentlich von württembergischer Seite Großalarm ausgelöst wird. Das Gespräch mit der Leitstelle Augsburg nahm mir unser Kreisbrandmeister ab. Festgestellt habe ich, daß an allen beteiligten Stellen freundliche und angenehme Kollegen sitzen. Alle wünschten uns eine gute Übung, manche auch viel Spaß.

Hiermit viele Grüße an alle Dienststellen in beiden Ländern, die sich tagtäglich unsere Notlagen anhören müssen. Vielen Dank für die angenehme Zusammenarbeit. Man hört sich sicher wieder mal über Funk oder Telefon. Wünsche noch einen ruhigen Dienst!

Den sonnigen Morgen des 29. Mai hatte sich der Heizungsmonteur in der Gemeindehalle Bächingen wohl auch anders vorgestellt. Eigentlich sollte er nur ein defektes Wasserrohr schweißen. Dummerweise spritzte das glühende Metall in die Schaumstoffisolation der Rohre und setzte sie in Brand. Er versuchte noch das Feuer zu löschen, was ihm wegen der starken Rauchentwicklung aber nicht mehr gelang. Er fand den Ausgang nicht mehr und sackte an der Wand zusammen. Die samstägliche Schafkopfrunde in der angrenzenden Kegelbahn bemerkte von all diesen Vorgängen bislang nichts.

Verstärkung trifft einKurz nach 10 Uhr bemerkte ein Nachbar Rauchentwicklung an der Gemeindehalle und wählte den Notruf 112. Zunächst wurde die Jugendfeuerwehr Bächingen mit zwei Fahrzeugen an die Einsatzstelle entsandt. Die Erkundung vor Ort ergab, daß ein Kellerbrand vorlag, der bereits im Begriff war, über die Außenfassade auf das Dach überzugreifen und sich mindestens eine Person im Keller in Gefahr befand. Es war klar, daß mit dem vorhandenen Personal und Material dieser Einsatz nicht zu meistern war. Umgehend wurden die JF Niederstotzingen und die Drehleiter der Feuerwehr Lauingen an die Einsatzstelle nachalarmiert.

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Haupteingang zur KircheDer Abend des 10.05.2010 wäre eigentlich wie ein beliebiger anderer Montagabend gewesen, hätte nicht um 19:13 Uhr der Handyalarm zum Einsatz gerufen. Rauchentwicklung aus dem Kirchturm wurde gemeldet, beide Fahrzeuge fuhren vollbesetzt an. Tatsächlich war eine leichte Rauchfahne aus dem Turm festzustellen. Die erste Wasserentnahme erfolgte aus einem Hydranten. Um eine unabhängige Versorgung für einen evtl. notwendig werdenden Drehleitereinsatz zu haben, baute die Besatzung des TSF eine Saugstelle an der Brenz auf und verlegte eine gut 200 m lange Schlauchstrecke zur Kirche.

Die eingesetzten Atemschutztrupps hatten derweil im Turm einen schmorenden Stromverteiler entdeckt und gelöscht. So weit, so gut, aber der Rauchabzug funktionierte nicht wie gedacht. Man sollte annehmen, daß sich ein Kamineffekt einstellt und der Rauch nach oben aus dem Turm abzieht. Das war nicht der Fall, der Rauch kam nach unten. Man muß natürlich bedenken, daß der “Rauch” aus einer Nebelmaschine im Vergleich zu echtem Brandrauch kalt ist und sich deshalb anders verhält. Trotzdem zeigt sich hier wieder der Wert von Überdruckbelüfter und Rauchvorhang, die in einem solchen Fall viele Rauchschäden verhindern können – wenn man über solche Geräte verfügt.

Einige Bilder der Übung finden Sie hier: Ausbildung.