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	<title>Feuerwehr Bächingen &#187; Schule</title>
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		<title>Sehr coole Winterübung&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 16:52:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine im wahrsten Sinne des Wortes coole Winterübung fand am Morgen des 04.02.2012 an einem Gebäude der Bächinger Grundschule statt. Die Umgebungstemperaturen lagen um die -15°C, aber es war trocken und die Sonne scheinte. Ziel war es dabei, Erfahrungen auch bei Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt zu sammeln, denn es brennt ja schließlich nicht nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="shutterset_" title="Eine weitere Schwierigkeit für den Atemschutztrupp stellte die brennende Gasflasche dar, die erst einmal abgedreht werden mußte, bevor man an die verletzte Person heran kam." href="http://www.ffw-baechingen.de/wp-content/gallery/winteruebung-2012/winteruebung_22.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="http://www.ffw-baechingen.de/wp-content/gallery/winteruebung-2012/thumbs/thumbs_winteruebung_22.jpg" alt="Brennende Gasflasche" width="150" height="100" /></a>Eine im wahrsten Sinne des Wortes coole Winterübung fand am Morgen des 04.02.2012 an einem Gebäude der Bächinger Grundschule statt. Die Umgebungstemperaturen lagen um die -15°C, aber es war trocken und die Sonne scheinte. Ziel war es dabei, Erfahrungen auch bei Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt zu sammeln, denn es brennt ja schließlich nicht nur im Sommer. Nachdem am vergangenen Montag absehbar war, daß die Woche gutes kaltes Winterwetter bringen würde, bereiteten wir so heimlich wie es uns möglich war eine heiß-kalte Einsatzübung vor.</p>
<p><strong>Ausgangslage</strong><br />
Als Ausgangslage für die Übung wurde angenommen, daß zwei Arbeiter auf dem Flachdach des Gebäudes einen zugefrorenen Ablauf mit dem Gasbrenner auftauen wollten. Bei dieser Tätigkeit gab es ein Mißgeschick, bei dem der Gasschlauch ab- und die Dachisolierung anbrannte. Einer der Arbeiter stürzte vor Schreck unglücklich und konnte sich nicht selbständig aus dem Gefahrenbereich begeben. Sein Kollege eilte zum nächsten Telefon, wählte den Notruf 112 und bat um Hilfe.<br />
Ein Nachbar sah in einem Raum unter der brennenden Dachfläche eine starke Verrauchung und wollte, hilfsbereit wie er war, mit einem Feuerlöscher von unten gegen den Dachdurchbrand vorgehen. Nachdem er im Rauch verschwunden war, hörte man nichts mehr von ihm.<span id="more-4136"></span></p>
<p><strong>Einsatz</strong><br />
<a class="shutterset_" title="Unter Deckung hinter einer feinen Wasserwand geht der Trupp zum Verletzten vor..." href="http://www.ffw-baechingen.de/wp-content/gallery/winteruebung-2012/winteruebung_26.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="http://www.ffw-baechingen.de/wp-content/gallery/winteruebung-2012/thumbs/thumbs_winteruebung_26.jpg" alt="Unter Deckung vor" width="150" height="100" /></a>Um 09:54 Uhr zerrissen die Sirenen die morgendliche Stille in Bächingen und holten die Feuerwerhrleute ruckartig aus ihrem gewohnten Tagesablauf. &#8220;Brand auf dem Dach im Schulweg 4, Person in Gefahr&#8221; lautete die Durchsage über Funk. Beide Fahrzeuge rückten nacheinander aus, das LF 8/6 traf zuerst im Innenhof ein. Der Einsatzleiter erkundete die Lage und fand einen Arbeiter vor, der ziemlich aufgelöst darum bat, schnellstens seinen Kollegen vom Dach zu holen. Bei Auftauarbeiten sei das Dach in Brand geraten, und auch die Gasflasche befände sich noch oben. Über die Steckleiter begab sich der erste Atemschutztrupp umgehend aufs Dach, um die Situation einzuschätzen und dem Verletzten zu helfen. Sie fanden den Arbeiter neben dem brennenden Dachstück liegend vor; der mit lautem Fauchen verbrennende meterlange Gasstrahl aus der Flüssiggasflasche versperrte den Weg zu ihm. Die beiden Atemschützer lenkten das Feuer mit dem Strahl ihres Hohlstrahlrohres gezielt von ihm ab, so daß er geschützt war und das Gasventil geschlossen werden konnte. Sie zogen den Verletzten schnellstens aus dem Gefahrenbereich.<br />
<a class="shutterset_" title="Siehe da, es hat geklappt. Nach einer knappen Minute läßt sich der Deckel abheben. Gewußt wie!" href="http://www.ffw-baechingen.de/wp-content/gallery/winteruebung-2012/winteruebung_41.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="http://www.ffw-baechingen.de/wp-content/gallery/winteruebung-2012/thumbs/thumbs_winteruebung_41.jpg" alt="Erfolg!" width="150" height="100" /></a>Die Besatzung des TSF hatte den Auftrag erhalten, eine Wasserversorgung vom nächsten geeigneten Hydranten aufzubauen. Dabei stieß sie auf (nicht ganz) unterwartete winterliche Probleme. Die Eisendeckel der Unterflurhydranten waren zugefroren; auch mit vereinten Kräften bewegten sie sich keinen Millimeter. Dann kam Trick BF-60 zum Einsatz: mach ein <span style="text-decoration: underline;">B</span>enzin<span style="text-decoration: underline;">f</span>euer um den Deckel rum und zähle bis <span style="text-decoration: underline;">60</span>. Und siehe da: der Erfolg stellte sich ein, die Wasserzufuhr zur Einsatzstelle war gesichert.<br />
Am Gebäude wurde zwischenzeitlich der hilfsbereite Nachbar als vermißt gemeldet. Weil er in der Umgebung nirgends aufgetaucht war, mußte man davon ausgehen, daß er sich im Gebäude befand. Sofort ging der zweite Atemschutztrupp zur Personenrettung hinein. Nach kurzer Suche fanden sie ihn auf dem Boden liegend und brachten ihn schnellstens an die frische Luft, wo er vom Rettungsdienst versorgt wurde. Damit waren die Übungsaufgaben erfüllt und es wurde Übungsende gegeben.<br />
Im Feuerwehrhaus stand für alle Teilnehmer heißer Tee und Kaffee bereit, der dankend angenommen wurde, obwohl keinerlei Frostbeulen in der Mannschaft zu verzeichnen waren. Getreu dem alten Spruch &#8220;Des isch a Wetter fir da Knecht &#8211; schafft er nix, nau friert&#8217;s en recht&#8221; kann man zusammenfassen: bei uns haben alle was geschafft.</p>
<p><strong>Fazit</strong><br />
Auch im Winter muß eine Feuerwehr einsatzbereit sein. Die Tricks und Kniffe, die man kennen muß, kann man zwar theoretisch ansprechen, aber praktisch aus eigener Erfahrung bleiben sie immer besser im Gedächtnis. Besonders den Trick BF-60 muß man mit eigenen Augen einmal gesehen haben. Die Probleme sind bei solch kalten Temperaturen ganz anders gelagert als in anderen Jahreszeiten. Strahlrohrführer und Maschinisten müssen ständig aufpassen, daß ihnen die wasserführenden Teile nicht einfrieren. Eingefrorene Armaturen können platzen, was einerseits einen monetären Schaden bedeutet, andererseits &#8211; je nach Situation viel schwerwiegender &#8211; auch den Einsatz scheitern lassen kann. Übung macht den Meister, auch und gerade im Winter.</p>
<p>Alle Bilder der Übung finden Sie hier: <a href="http://www.ffw-baechingen.de/feuerwehr/ausbildung/#Winteruebung-2012">Ausbildung</a>.</p>
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		<title>Hurra, hurra, die Schule brennt!</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 19:39:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Endspurt,&#8221; haben sich die Lehrer und Schüler der Bächinger Grundschule gedacht, &#8220;diese Woche noch durchhalten, dann sind Sommerferien&#8221;. Mit größeren Überraschungen rechnete keiner mehr, die Noten sind gemacht. Niemand kam auf den Gedanken, daß dieser Tag noch ein aufregendes Ereignis bereithielt. Auf der geheimen Liste der Feuerwehr stand nämlich noch eine Einsatzübung an der Schule [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a class="shutterset_" title="Hier naht die Rettung: Sicht des Verletzten aus der Eingangstüre." href="http://www.ffw-baechingen.de/wp-content/gallery/schule2010/eu-schule-raumung_02.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="http://www.ffw-baechingen.de/wp-content/gallery/schule2010/thumbs/thumbs_eu-schule-raumung_02.jpg" alt="Sicht aus dem Flur" width="132" height="99" /></a>&#8220;Endspurt,&#8221; haben sich die Lehrer und Schüler der Bächinger Grundschule gedacht, &#8220;diese Woche noch durchhalten, dann sind Sommerferien&#8221;. Mit größeren Überraschungen rechnete keiner mehr, die Noten sind gemacht. Niemand kam auf den Gedanken, daß dieser Tag noch ein aufregendes Ereignis bereithielt. Auf der geheimen Liste der Feuerwehr stand nämlich noch eine Einsatzübung an der Schule im Zusammenhang mit der halbjährlich fälligen Räumungsübung. Kurz nach 09:45 Uhr stiegen Rauchschwaden aus dem Heizungskeller auf, die in wenigen Sekunden eins der beiden Treppenhäuser eingehüllt hatten.</p>
<p>Da im Erdgeschoß einige Türen offen waren bemerkte die anwesende Klasse schnell, daß hier was nicht stimmte und schlug Alarm. Sofort wurde die Schulleiterin in Kenntnis gesetzt, daß es aus dem Keller rauchen würde. Die Schulleiterin gab das Räumungssignal und wählte den Notruf 112. Somit wurde die Sache offiziell, den Anruf nahm zunächst die Leitstelle Ostalb in Aalen entgegen. Diese vermittelte den Anruf sofort zur zuständigen Leitstelle Augsburg, wo der Disponent die wichtigen Daten des Ereignisses abfragte, um die Lage einschätzen zu können. Unter anderem wurde die Farbe des Rauches abgefragt und ob die Klassen sich selbständig in Sicherheit bringen können. Zu dieser Zeit lief bereits die Räumung des Gebäudes auf Hochtouren. Dann kam die Feuerwehr ins Spiel.</p>
<p><em><span id="more-2605"></span>&#8220;Hier spricht die Leitstelle Augsburg mit Einsatz für die Feuerwehren Bächingen und Obermedlingen: Feueralarm in der Grundschule Bächingen, Rauchentwicklung im Keller.&#8221;</em> So lautete die Alarmdurchsage über Funk. Die angesprochenen Feuerwehren meldeten sich und bekamen Näheres zum Einsatz mitgeteilt. Etwa fünf Minuten nach der Alarmierung waren zwei Fahrzeuge aus Bächingen und eins aus Obermedlingen auf der Anfahrt zur Schule. Während der Alarmfahrt, vorbei an aufmerksam gewordenen Passanten, rüsteten sich die Atemschutztrupps fertig aus, um an der Einsatzstelle sofort eingreifen zu können. Das Bächinger LF 8/6 fuhr sofort in den Innenhof der Schule, die Besatzung des TSF wurde mit dem Aufbau der Wasserversorgung vom gut 100 m entfernten Hydranten beauftragt.<br />
Die Schulleiterin teilte dem Einsatzleiter mit, daß sich alle Klassen vollzählig am Sammelpunkt eingefunden hatten. Allerdings fanden im Keller an diesem Tag Reparaturarbeiten statt. Es war möglich, daß sich dort noch Personal der Wartungsfirma befand. Sofort wurden die beiden Bächinger Atemschutztrupps ins Gebäude geschickt, einer mit dem Auftrag in den Keller vorzugehen, der andere sollte im Obergschoß eine Abluftöffnung schaffen, damit der Rauch aus dem Treppenhaus befördert werden konnte. Gleich hinter dem Eingang wurde vom ersten Trupp ein unvorsichtiger Kreisbrandmeister aufgefunden und in Sicherheit gebracht. In diesem Moment traf die Feuerwehr Obermedlingen mit ihrem LF 10/6 ein.</p>
<p><a class="shutterset_" title="Die Obermedlinger Kollegen sind mit ihrem LF 10/6 an der Einsatzstelle eingetroffen." href="http://www.ffw-baechingen.de/wp-content/gallery/schule2010/eu-schule-raumung_11.jpg"><img class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="http://www.ffw-baechingen.de/wp-content/gallery/schule2010/thumbs/thumbs_eu-schule-raumung_11.jpg" alt="Obermedlingens LF 10/6" width="148" height="99" /></a>Unmittelbar nach der Inbetriebnahme des Lüfters wurde die Sicht im Treppenhaus besser. Ein weiterer Atemschutztrupp wurde von den Obermedlinger Kollegen gestellt. Als im Keller eine bewußtlose Person aufgefunden wurde, kam dieser Trupp zur Unterstützung in den Einsatz. Der Bächinger Trupp im Obergeschoß kontrollierte auf dem Rückweg, ob alle Räume auch wirklich leer waren. Das war der Fall, es war wirklich niemand vergessen worden. Derweil war im Keller die Brandbekämpfung beendet. Leider stürzte ein Atemschützer im Keller so unglücklich, daß ein Bein übungshalber gebrochen war. Zur Unterstützung der Rettung wurden nochmals alle verfügbaren Trupps zusammengezogen. Als aus dem Heizungskeller &#8220;Feuer aus&#8221; gemeldet wurde, war die anstrengende Übung beendet.</p>
<p>Im Anschluß wurde der Übungsverlauf mit dem Lehrerkollegium besprochen. Die Schule war zügig und diszipliniert geräumt worden &#8211; allerdings liefen bis auf eine alle Klassen durch den Übungsrauch. Das hat uns überrascht. Wir rechneten in dieser unangemeldeten Übungslage schon damit, daß vielleicht eine einzelne Klasse durch den Rauch marschieren würde. Im Ernstfall hätte es durch diese Aktion das gegeben, was bei uns MANV heißt: Massenanfall von Verletzten. Aber was wäre die richtige Reaktion auf einen verrauchten Fluchtweg gewesen? Entweder einen anderen Weg aus dem Gebäude benutzen oder im Klassenzimmer bleiben, die Türe gegen den Rauch abdichten und sich der Feuerwehr am Fenster bemerkbar machen. Die Gefahr geht in einer solchen Situation praktisch nur vom Rauch aus, dessen Eigenschaften leider meistens unterschätzt werden. Das Feuer bleibt im Keller und kann sich nur dann ausbreiten, wenn es genügend Brennstoff und Sauerstoff bekommt. Der Rauch aber zieht durch die Flure und dringt in jeden Raum &#8211; das ist die eigentliche Gefahr.</p>
<p>Zwei Merkblätter zum Thema:</p>
<ul>
<li><a title="Artikel &quot;Notruf in Bächingen&quot;" href="http://www.ffw-baechingen.de/wp-content/uploads/2009/04/notruf.pdf" target="_blank">Notruf in Bächingen</a></li>
<li><a title="Artikel &quot;Verhalten im Brandfall&quot;" href="http://www.ffw-baechingen.de/wp-content/uploads/2009/03/verhaltenbrand.pdf" target="_blank">Was tun wenns brennt</a></li>
</ul>
<p>Die Übung ist eigentlich ideal abgelaufen: alle Beteiligten haben wieder etwas gelernt. Übungen sind ja dazu da, daß Fehler gemacht werden können, die man sich im Ernstfall nicht leisten kann. Daraus lernt man besser als es in jeder Theorieeinheit möglich ist. Vielen Dank sage ich an dieser Stelle allen beteiligten Feuerwehrleuten, die sich heute extra Zeit (teilweise auch Urlaub) genommen haben um an dieser Übung mitmachen zu können.</p>
<p>Einige Bilder der Übung finden Sie hier: <a href="http://www.ffw-baechingen.de/feuerwehr/ausbildung/#EUeb-Schule2010">Ausbildung</a>.</p>
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		<title>Übungsvorbereitungen</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 19:38:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In Vorbereitung auf die Einsatzübung an der Grundschule Bächingen mußten einige Dinge organisiert werden, die auch eine Erwähnung wert sind. Ich wollte ja, daß im Übungsverlauf ein echter Notruf abgesetzt werden konnte, weil man so die tatsächlichen Abläufe einmal 1:1 durchspielen könnte. Bei überraschenden Übungen muß man aber immer peinlich darauf aufpassen, daß nicht auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Vorbereitung auf die <a href="http://www.ffw-baechingen.de/hurra-hurra-die-schule-brennt/">Einsatzübung an der Grundschule Bächingen</a> mußten einige Dinge organisiert werden, die auch eine Erwähnung wert sind. Ich wollte ja, daß im Übungsverlauf ein echter Notruf abgesetzt werden konnte, weil man so die tatsächlichen Abläufe einmal 1:1 durchspielen könnte. Bei überraschenden Übungen muß man aber immer peinlich darauf aufpassen, daß nicht auf irgendeinem Wege ein unbeabsichtigter Großeinsatz daraus wird. Eine Unsicherheit ist ja heutzutage, daß jeder ein Mobiltelefon rumträgt und es in jedem passenden und auch unpassenden Moment einsetzt. Das könnte ja auch auf die Schulkinder zutreffen, die dann schnell heimtelefonieren &#8220;Mami, bei uns brennt die Schule&#8221;. So etwas hätte recht unangenehm werden können. Also müssen alle vorab informiert werden, die Notrufe entgegennehmen. Durch unsere Lage an der Landesgrenze jedoch wird die Sache kompliziert, weil alle Stellen praktisch doppelt vorhanden sind:</p>
<p>Notrufe kommen durch unsere württembergische Vorwahl in Aalen (112) und in Heidenheim (110) heraus. Zuständig sind aber Augsburg für Feuerwehr und Rettungsdienst und in Dillingen ist die zuständige Polizeidienststelle. Den Leitstellen Augsburg und Aalen wurde also zunächst je ein Fax mit der geplanten Übungslage geschickt. Am Montag hatte ich dann tatsächlich mit jeder Notrufstelle in der Umgebung Telefonkontakt. War ganz interessant.</p>
<p>Zuerst führte mich die 110 nach Heidenheim zur Polizeidirektion, wo der Diensthabende alles aufnahm und mich zum zuständigen Polizeiposten Sontheim a.d. Brenz durchstellte. Auch dort meldete ich die Übung an. Dann ging es über die örtliche Nummer nach Dillingen zur Pollzeiinspektion, die ebenfalls in Kenntnis gesetzt wurde. Anschließend tippte ich die 112 und klärte mit der Leitstelle in Aalen den heutigen Ablauf nochmal ab, damit nicht versehentlich von württembergischer Seite Großalarm ausgelöst wird. Das Gespräch mit der Leitstelle Augsburg nahm mir unser Kreisbrandmeister ab. Festgestellt habe ich, daß an allen beteiligten Stellen freundliche und angenehme Kollegen sitzen. Alle wünschten uns eine gute Übung, manche auch viel Spaß.</p>
<p>Hiermit viele Grüße an alle Dienststellen in beiden Ländern, die sich tagtäglich unsere Notlagen anhören müssen. Vielen Dank für die angenehme Zusammenarbeit. Man hört sich sicher wieder mal über Funk oder Telefon. Wünsche noch einen ruhigen Dienst!</p>
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		<title>Schulräumungsübung</title>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 08:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[Bild nicht gefunden]Für 10 Uhr an diesem praktischen Brückentag war eine Räumungsübung der Bächinger Grundschule angesetzt. Die Feuerwehrleute verteilten sich auf die vier Klassen und beobachteten aufmerksam den Ablauf der Räumung. Trotz der Ankündigung der Übung lagen die genaue Uhrzeit und der Ausbruchsort des gedachten Feuers solange im Dunkeln, bis es plötzlich in einem Klassenzimmer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[Bild nicht gefunden]Für 10 Uhr an diesem praktischen Brückentag war eine Räumungsübung der Bächinger Grundschule angesetzt. Die Feuerwehrleute verteilten sich auf die vier Klassen und beobachteten aufmerksam den Ablauf der Räumung. Trotz der Ankündigung der Übung lagen die genaue Uhrzeit und der Ausbruchsort des gedachten Feuers solange im Dunkeln, bis es plötzlich in einem Klassenzimmer hieß: „Bei Euch brennt es!“. Auf das Räumungssignal hin verließen die Klassen geordnet das Gebäude und begaben sich zum Sammelplatz. Kurz darauf traf das LF 8/6 am Einsatzort ein. Als Zeitansatz für das Eintreffen des ersten Fahrzeugs wurden fünf Minuten nach Absetzen des Notrufes festgelegt, was eine gute aber noch realistische Zeit ist. Die Schulleiterin meldete nun dem Gruppenführer den genauen Brandort und daß alle Schüler vollzählig in Sicherheit waren. Nun fand noch die „Manöverkritik“ statt, in der die Übung nocheinmal besprochen wurde. Weiterhin hatten mehrere Mütter eine Brotzeit hergerichtet, das von uns dankend angenommen wurde. Bilder der Übung finden Sie <a href="feuerwehr/Ausbildung">hier</a>.</p>
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		<title>Lehrerfortbildung bei der Feuerwehr</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 16:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Übung mit Handfeuerlöscher
Um 18:30 Uhr an diesem Montagabend fand im Unterrichtsraum des Feuerwehrgerätehauses eine Ausbildungsveranstaltung statt. Die Besonderheit: bei den „Schülern“ handelte es sich um das Lehrerkollegium der Grundschule und die Erzieherinnen des Kindergartens Bächingen. Thema der Fortbildung war der Brandschutz in der Schule im Hinblick auf die geplante Räumungsübung am 22.05. Zunächst wurden noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_530" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a href="http://www.ffw-baechingen.de/wp-content/uploads/2009/05/lehrerfortbildung_05.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-530" title="lehrerfortbildung_05" src="http://www.ffw-baechingen.de/wp-content/uploads/2009/05/lehrerfortbildung_05-150x150.jpg" alt="Übung mit Handfeuerlöscher" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Übung mit Handfeuerlöscher</p></div>
<p>Um 18:30 Uhr an diesem Montagabend fand im Unterrichtsraum des Feuerwehrgerätehauses eine Ausbildungsveranstaltung statt. Die Besonderheit: bei den „Schülern“ handelte es sich um das Lehrerkollegium der Grundschule und die Erzieherinnen des Kindergartens Bächingen. Thema der Fortbildung war der Brandschutz in der Schule im Hinblick auf die geplante Räumungsübung am 22.05. Zunächst wurden noch einmal die Grundlagen des Verbrennungsvorgangs wiederholt, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Problematik mit dem gefährlichen Brandrauch gelegt wurde. Welche Brandgefahren eigentlich im Haushalt lauern, wurde anhand von Beispielen aus der Praxis und dreier Videos von Brandversuchen anschaulich erläutert. Schließlich gingen die Ausbilder auf die Situation an der Schule im Speziellen ein. Was ist zu tun, wenn es in der Schule brennt, wie verläßt man schnell und geordnet mit seiner Klasse das Gebäude, wo befindet sich die Sammelstelle und was passiert nach dem Notruf? Diese und weitere Fragen wurden ausführlich geklärt. Anschließend sahen sich die Teilnehmer mit einer lichterloh brennenden Benzinwanne konfrontiert, der sie mit dem Feuerlöscher zu Leibe rückten.</p>
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