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Um 10 Uhr am Dienstag alarmierte die Leistelle Augsburg die Feuerwehren Ober- und Untermedlingen sowie Bächingen zu einer unklaren Rauchentwicklung aus einem Waldstück nördlich der Bundesstraße B 16, Abzweigung zur B 492 Medlingen. Durch das „Zielgebiet“ verläuft die Gemarkungsgrenze Medlingen / Gundelfingen. Bei der Anfahrt der Feuerwehren und der Polizeistreife stand allerdings die gemeldete Rauchsäule nicht mehr am Himmel, so daß die Einsatzstelle zunächst gesucht werden mußte. Auf dem Gelände eines bewaldeten Privatanwesens wurde schließlich ein größerer, bereits weitgehend heruntergebrannter Holzhaufen entdeckt.

Weitere Einzelheiten finden Sie bei unseren Einsätzen.

In der Sprechfunkausbildung hat der Blaulichtfunker mal folgendes gehört:

  • UKW-Funkwellen breiten sich aus wie das Licht. Stellen, die Sichtkontakt zueinander haben, sollten auch problemlos miteinander Funkbetrieb abwickleln können.
  • Mit den Handfunkgeräten der Blaulichtorganisationen seien in freiem Gelände ca. fünf bis zehn Kilometer Reichweite zu erzielen.
  • Die Antennenhöhe beeinflußt die Reichweite vor allen anderen technischen Faktoren wie Sendeleistung o.ä. Zum Anwendereinfluß auf die Reichweite siehe hier.
  • Gestreckte Antennen sind effektiver als Gummiwendelantennen.

Station MedlingenWeil oft darüber spekuliert wird, wie weit man denn jetzt unter guten Bedingungen tatsächlich mit Handfunkgeräten kommt, fand am Freitag, 26.05.2017, ein kleiner Feldversuch statt. Die beiden Bächinger Fahrzeuge schwärmten mit der Jugend und einem Korb voll Funkgeräte in verschiedenen Frequenzbändern aus zu zwei erhöhten Stellen im westlichen Landkreis Dillingen. Das LF 8/6 bezog Position am Hang nahe Obermedlingen, das TSF begab sich nach Holzheim auf den Berg zur Sebastianskapelle. Zwischen den beiden Punkten liegen etwa 17 km Luftlinie und keine Hindernisse.

Erprobt wurden folgende Geräte: Diesen Beitrag weiterlesen »

Eindruck von der EinsatzstelleAm Freitag, 17.03.2017, gegen 11:50 Uhr alarmierte die Leitstelle Augsburg die Feuerwehren Bächingen, Obermedlingen und Gundelfingen zu einem Verkehrsunfall auf der Seehofstraße außerorts, von der Günzburger Straße her kommend. Gemeldet waren zwei Verletzte, davon einer eingeklemmt. Die Bächinger Fahrzeuge fuhren gemäß der Meldung über Sontheimer und Günzburger Straße an, die Einsatzstelle befand sich schließlich jedoch auf der langen Geraden zwischen Lachbrunnen und Kieswerk. Dort war ein mit zwei Monteuren besetzter Transporter nach einem Überholvorgang seitlich gegen einen Baum geprallt und hatte diesen entwurzelt. Der Rettungsdienst war kurz vor dem Eintreffen des Bächinger LF 8/6 mit zwei Fahrzeugen eingetroffen, ein weiteres und der Rettungshubschrauber kamen noch hinzu. Zwei offenbar schwerverletzte Patienten lagen befreit auf dem Boden vor dem stark beschädigten Unfallfahrzeug, welches sie noch selbst hatten verlassen können. Die Mitarbeiter des Rettungsdienstes wurden von den eingetroffenen Feuerwehren Bächingen und Gundelfingen unterstützt. Für die Seehofstraße wurde sofort eine Vollsperre eingerichtet. Nachdem die Verletzten in die Rettungswagen verbracht waren, reduzierte die Feuerwehr ihr Aufgebot an der Einsatzstelle auf die beiden Bächinger Fahrzeuge und das Gundelfinger Mehrzweckfahrzeug zur Vollsperrung der Straße. Nach der ersten Unfallaufnahme durch die Polizei konnte auch das Mehrzweckfahrzeug herausgelöst werden und eine einseitige Freigabe für den Verkehr erfolgen, die von den Bächinger Einheiten aufrechterhalten wurde. Die gutachterliche Aufnahme des schweren Unfalls zog sich noch einige Zeit hin, erst gegen 16:30 Uhr war Einsatzende.

Bilder des Einsatzes finden Sie hier: Schwerer Verkehrsunfall.

Ansicht von SüdenDer größte Brandeinsatz der letzten Jahrzehnte begann am 23.01.2017 um 0:46 Uhr mit der Alarmierung der Feuerwehren Bächingen, Gundelfingen und Obermedlingen. Gemeldet war der Brand eines Stalls südlich von Bächingen. Auf der Anfahrt war zu erkennen, daß sich zwei große landwirtschaftliche Gebäude offensichtlich in Vollbrand befanden. Es handelte sich um einen Stall und eine Lagerhalle, in denen sich insgesamt 700 große Rundballen befanden. Der Stall brannte hauptsächlich an der Südseite, wo innen und außen die Rundballen teilweise vier Meter hoch gestapelt waren. In der nordwestlichen Ecke des Stalls standen 23 junge Rinder, die durch die Anwesenheit der Feuerwehrleute im Moment beruhigt waren, aber in nächster Zeit gerettet werden mußten. Noch auf der Anfahrt ließ der Einsatzleiter die benachbarte Feuerwehr Sontheim nachalarmieren.

Der Einsatz über 20 Stunden bei Außentemperaturen bis -17 °C belastete die eingesetzten Feuerwehrleute und ihr Gerät bis an die Grenzen. Lesen Sie hier die Details dieses schwierigen und aufwendigen Einsatzes. Beim Eintreffen neuer Informationen wird der Artikel ergänzt, denn wir sammeln noch Bilder und Erfahrungen, die hierbei gemacht wurden.

Die Polizei geht mittlerweile von Brandstiftung aus und bittet um Hinweise (Meldung Nr. 3).

Neue hervorragende Bilder bekamen wir am 04.02. von Wolfgang Mayer, FFW Sontheim. Vielen Dank!

Schulhof gut gefülltUm 19:05 Uhr am Donnerstag, 22.09.2016, übertönte der Klang der Feuersirenen das Hintergrundbrummen des abendlichen Maishäckselns in der weiteren Umgebung, als die Leitstelle Augsburg die Feuerwehren Bächingen, Ober- und Untermedlingen sowie die neue Drehleiter der Feuerwehr Gundelfingen zu einer unangemeldeten Einsatzübung im Rahmen der Feuerwehraktionswoche alarmierte. Übungsobjekt war die Grundschule Bächingen, die sich gerade in der Generalsanierung befindet und rundherum angerüstet ist. Eine erfreuliche Anzahl an Zuschauern hatte sich im Schulhof eingefunden, welche die Feuerwehrtätigkeiten interessiert verfolgten.

Die gegebene Ausgangslage
Die Schule ist baulich mit der Gemeindehalle verbunden. An der Außenwand im Übergangsbereich fanden abends noch einige Arbeiten mit einem Gasbrenner statt. Durch eine Unachtsamkeit im Halbdunkeln fallen Gasflasche mit Brenner vom Gerüst aufs Dach des Verbindungsbauteils Schule / Gemeindehalle. Der Gasschlauch wird dabei abgerissen, eine große Gasflamme brennt an der Fassade der Schule. Die Holzteile des Gerüsts fangen Feuer und brennen an die von unten freiliegende Dachkonstruktion. Durch den harten Aufschlag der Gasflasche wird außerdem die Dachhaut des Verbindungsteils zwischen Schule und Gemeindehalle aus Aluminiumblech aufgerissen, wodurch sich ein Schwelbrand in diesem Dach bildet. Diesen Beitrag weiterlesen »