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An zwei Wochenenden im Juli rückten die Feuerwehrleute zu zwei Ausflügen aus, am 15.07. die Jugend zur Kanutour auf die Brenz, und am 22.07. der ganze Feuerwehrverein ins Allgäu.

Kreuz und quer auf der BrenzDie beliebte Kanutour startete nach bewährtem Muster mit einem gemeinsamen Mittagessen am Feuerwehrhaus. Die Boote waren auf ihren Anhängern verladen und wurden anschließend zur Einsetzstelle bei Hermaringen verbracht. Nach dem Einkleiden in die Schwimmwesten und der Einweisung ging es los. Die Strecke führte auf der Brenz entlang über Bergenweiler und Sontheim nach Bächingen. Zwischendurch zwangen immer wieder einige Wehrs und Wasserkraftwerke die Bootler zum Aus- und Einsetzen, was im Gegensatz zur restlichen Fahrt stets „umfallfrei“ verlief. Bei der Ankunft in Bächingen war kaum noch einer trocken geblieben, irgendwie wollten oder mußten doch fast alle in der Brenz schwimmen…
Zu den Bildern geht es hier: Kanutour.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Familie Schaufelberger, die diese Kanutour wie immer gekonnt führte, und beim Günzburger Kanuclub für die kostenlose Bereitstellung von Booten und Transportanhänger!

Bärenfalle, 1100 mAm folgenden Samstag war der Ausflug ins Allgäu geplant, und zwar zur Alpsee-Bergwelt bei Immenstadt. Nach der Anreise gab es auf dem Parkplatz eine ausgiebige Stärkung, die bis zum Nachmittag halten mußte. Der erste zu erreichende Punkt war die Bergstation „Bärenfalle“ auf 1100 m Höhe. Den Aufstieg über ca. 500 Höhenmeter konnte man entweder zu Fuß oder auch per Seilbahn in Angriff nehmen. Die Gruppe teilte sich etwa in der Hälfte. Wer sich oben im Kletterwald austoben wollte, fuhr Seilbahn; wer wandern wollte, begann den Aufstieg auf dem schmalen, oft steilen Sträßchen. Nach einer Ruhe- und Verpflegungspause bei der Bärenfalle stieg ein Teil der Wanderer noch weiter auf, zur etwa 100 Höhenmeter weiter oben gelegenen Alpe „Obere Kalle“. Von dort konnte man bis zum Bodensee sehen, über dem zwei Zeppeline kreisten. Außerdem gab es eine überragende Erdbeer-Buttermilch.

Gegen 15 Uhr schließlich war die Abfahrt Richtung Tal geplant, die über die Rodelbahn „Alpsee-Coaster“ geplant war. Allerdings mußten wir feststellen, daß die dortige Warteschlange viel zu lang für die weitere Tagesplanung war, und entschieden uns deshalb, ersatzweise mit der Seilbahn herunterzufahren. Hier hatte man zudem noch einen tollen Ausblick in die beeindruckende Landschaft.

Zur Vesperzeit erreichten die Ausflügler die befreundete Feuerwehr Memmingerberg, wo bereits der Grill dampfte. Das neue Mehrzweckfahrzeug hatte seinen Stellplatz zur Verfügung gestellt, so daß dort für die Gäste aufgestuhlt werden konnte. Nach dem hervorragenden Abendessen besichtigten die Bächinger die Einsatztechnik ausgiebig, wie das Feuerwehrleute überall so zu tun pflegen. Gegen 21:30 Uhr erreichte die Ausflugskolonne schließlich wieder die Heimat.
Einige Bilder finden Sie hier: Ausflug ins Allgäu.

Erster Löschangriff aus dem TankIn den letzten Wochen war sowohl die Feuerwehr als auch die Jugendfeuerwehr mit einer Einsatzübung gefordert. Ein klassisches Szenario, wie es schon länger nicht mehr Übungsinhalt war, bekam die Feuerwehr vorgesetzt. Eine freistehende Feldscheune brannte, ein Passant, der löschen wollte, war nahe des Gebäudes umgekippt und lag im Gestrüpp. Hier mußten nun rechtzeitig die richtigen Schwerpunkte gesetzt werden: 1) der Passant mußte da schnellstens weg, wofür 2) Rauch und Feuer in dem Bereich mit einem gezielten Wassereinsatz für die Dauer der Rettung abgedrängt werden mußten. Hierfür konnten in einer schnellen Aktion die 600 l Inhalt des Löschwassertanks des LF 8/6 eingesetzt werden. Parallel dazu baute die Besatzung des TSF eine Wasserentnahme aus der nahen Brenz auf und leitete das Wasser zur Brandstelle, die so mit einem umfassenden Außenangriff angegangen werden konnte.

LöschaufbauBei der Einsatzübung der Jugendfeuerwehr am Bächinger Sägewerk nahm auch die JF Peterswörth mit ihrem LF 8 teil. Ausgangslage war ein noch kleinerer Brand im Außenbereich der Sägehalle, wo Holz und verschiedene Gerätschaften lagerten. Ein Beschäftigter des Sägewerkes war etwas zu unvorsichtig im Umgang mit einer Flüssiggasflasche gewesen. Beim aufgeschreckten Versuch, das Feuer zu bekämpfen, rutschte er unter einen Anhänger und wurde von Holzbalken verschüttet. Um hier wirksam helfen zu können, galt es zunächst, die Ausbreitung des Feuers in Richtung des Verletzten zu verhindern und diesen schnellstmöglich zu befreien. Hierzu errichteten die jungen Feuerwehrleute eine Wasserversorgung aus dem Unterflurhydranten und nahmen mehrere Strahlrohre gegen den Brand vor. Gleichzeitig wurde fieberhaft an der Befreiung des Verschütteten gearbeitet, der letzlich mit dem Wagenheber aus seiner mißlichen Lage erlöst werden konnte.

Einige Bilder der Übungen finden Sie hier: Einsatzübung Feldscheune, Einsatzübung Sägewerk.

In der Sprechfunkausbildung hat der Blaulichtfunker mal folgendes gehört:

  • UKW-Funkwellen breiten sich aus wie das Licht. Stellen, die Sichtkontakt zueinander haben, sollten auch problemlos miteinander Funkbetrieb abwickleln können.
  • Mit den Handfunkgeräten der Blaulichtorganisationen seien in freiem Gelände ca. fünf bis zehn Kilometer Reichweite zu erzielen.
  • Die Antennenhöhe beeinflußt die Reichweite vor allen anderen technischen Faktoren wie Sendeleistung o.ä. Zum Anwendereinfluß auf die Reichweite siehe hier.
  • Gestreckte Antennen sind effektiver als Gummiwendelantennen.

Station MedlingenWeil oft darüber spekuliert wird, wie weit man denn jetzt unter guten Bedingungen tatsächlich mit Handfunkgeräten kommt, fand am Freitag, 26.05.2017, ein kleiner Feldversuch statt. Die beiden Bächinger Fahrzeuge schwärmten mit der Jugend und einem Korb voll Funkgeräte in verschiedenen Frequenzbändern aus zu zwei erhöhten Stellen im westlichen Landkreis Dillingen. Das LF 8/6 bezog Position am Hang nahe Obermedlingen, das TSF begab sich nach Holzheim auf den Berg zur Sebastianskapelle. Zwischen den beiden Punkten liegen etwa 17 km Luftlinie und keine Hindernisse.

Erprobt wurden folgende Geräte: Diesen Beitrag weiterlesen »

Altes Sofa "entsorgt"Der Abfallwirtschaftsverband hatte für die erste Aprilwoche wieder zu einer Flurreinigung aufgerufen, an der sich unsere Jugendfeuerwehr wie in den letzten Jahren schon beteiligte. Um 8:30 Uhr ging es los, das Anhängerle am TSF angespannt. Zuerst waren einige Lokalitäten um die Dorfmitte an der Reihe, anschließend ging es an der Brenz entlang Richtung Gundelfingen. Zwei Müllsäcke hatten sich bis hierhin gefüllt; erfreulich, daß es nicht mehr war, was in der Landschaft herumlag. Bei der Kontrolle der weitläufigen Feldwege südlich der Gundelfinger Straße jedoch kam dann die erste richtige Schweinerei zum Vorschein: es hatte jemand sein altes Sofa zerschlagen und einen kleinen Hang neben dem Weg hinuntergeworfen (schwäbisch: da Roina nagschmissa). Nachdem diese Teile aufgeladen waren, mußte die erste Fahrt zum Wertstoffhof unternommen werden, um wieder Platz zu bekommen.

Die anschließend fortgeführte Kontrolle im wilden Süden führte zum Auffinden einer weiteren Umweltsünde am südlichen Ende einer Baumreihe. Dort lagen mehrere Säcke mit Schaumstoffmaterial, die einen atemberaubenden Duft verströmten. Ratzfatz war der Anhänger wieder voller Müll. Zum Glück gab es bis zum Sammlungsende nur noch Kleinkram, der auf dem Anhänger problemlos Platz fand. Um die Mittagszeit beendeten wir die Sammlung und kehrten traditionell in die Pizzeria Italia nach Niederstotzingen zum Mittagessen ein. Nachmittags luden wir die gesammelten Werke erneut beim Wertstoffhof ab, anschließend war für die Helfer Feierabend.

Einige Bilder der Aktion finden Sie hier: Flurreinigung.

Nach dem MittagessenDie Jugendfeuerwehr machte sich am Samstag, 14.01.2017 wieder auf, um die ausgedienten Christbäume im Ortsgebiet einzusammeln und der Weiterverwertung zuzuführen. Zwölf Helfer mit drei Traktorgespannen brachen gegen 10:20 Uhr vom Feuerwehrhaus auf, zogen ihre Runden durch Bächingen und luden die meist schon bereitgestellten Bäume auf die Wagen. Für die Jugendfeuerwehr gab es dabei meist eine kleine Spende, herzlichen Dank dafür!

Kurz nach 12 Uhr stand das Mittagessen bereit, und die Helfer steuerten das Feuerwehrhaus an. Nach der gemeinsamen Stärkung konnten dann nachmittags die mit Bäumen vollbeladenen Anhänger in Brenz abgeladen werden. Dort war der Häckselplatz eingerichtet, wohin auch aus Sontheim und Brenz Bäume der dortigen Sammlung angeliefert wurden. Mit knapp vier Wagenladungen war der Bächinger Teil abgeliefert und gegen 14 Uhr Feierabend, gerade rechtzeitig, bevor es mächtig das Schneien anfing.

Die Bilder der Aktion finden Sie hier: Christbaumsammlung.