Artikel-Schlagworte: „Jugend“

Dach aufDie roten Kombis sind wohl gerade besonders gefährlich. Erst kürzlich war einer an der Sparkasse in einen folgenschweren Unfall verwickelt, jetzt rauschte einer mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit die Medlinger Straße herein und krachte, unter sträflicher Mißachtung des neues Stopschildes an der Kreuzung, in einen gegenüberliegenden Baum. Allerhand. Über die für solche Unfälle mit stark verformten Fahrzeugen und eingeklemmten Verletzten notwendigen schweren hydraulischen Rettungsgeräte verfügt die Bächinger Feuerwehr nicht. Für diese Übung hatte die Feuerwehr Sontheim freundlicherweise zwei Ausbilder mit ihrem LF 10/6 entsandt. Nachdem alle Jugendhelme mit Klappvisieren ausgestattet waren, konnte es losgehen. Das Löschfahrzeug fuhr über die Lindenstraße mit großem Getöse die Einsatzstelle an, was zu einem kaum unterdrückbaren Grinsen auf den Gesichtern der jungen Mitfahrer im Mannschaftsraum führte.

An der Unfallstelle gab es zunächst eine Einweisung in die Geräte und die geplante Vorgehensweise. Nach dem Sichern des Fahrzeugs begannen die Arbeiten mit der Entfernung der Fenster. Beim anfangs noch nebligen Wetter konnte man die Klebebandmethode zum Binden von tausenden kleinen Glasbröseln der Sicherheitsverglasung vergessen. So wurden zunächst die vom Patienten entfernt liegenden Scheiben geöffnet. Dann kam der Spreizer in den Einsatz, der ausgesprochen kräftig ist, für den aber auch der Bediener ausgesprochen kräftig sein sollte. Mit Haltehilfe am Gerät ging es aber auch. Die Beifahrertür drückten die jungen Feuerwehrleute als erstes aus den Scharnieren, so daß der Zugang zum Verletzten möglich war. Der wurde nun mit einer durchsichtigen Plane vor entstehenden Splittern durch die Arbeiten auf seiner Seite geschützt. Die Fahrertür kam als nächstes dran. Nachdem diese entfernt war, sollte über das Dach eine große Öffnung zur Befreiung des Fahrers geschaffen werden. Mit der hydraulischen Schere trennte man nun die Säulen und schnitt die Dachkante hinten ein, so daß schließlich das Dach aufgeklappt werden konnte. Auftrag erledigt, der Patient war rundum zugänglich.

Einige Bilder der Übung finden Sie hier: Ausbildung.

Die Berufsfeuerwehr Augsburg lädt am 17.09.2017 von 10-17 Uhr zum Tag der offenen Tür auf das Gelände der Hauptfeuerwache ein. Dort wird sicherlich wieder einiges geboten sein. Der letzte Tag der offenen Tür fand vor drei Jahren statt, einige Bilder davon finden Sie hier: Offene Tür 2014.

Diese Veranstaltung ist eine schöne Gelegenheit, einen Einblick in die Arbeit der BF zu erhaschen. Deshalb werden wir den dortigen Kollegen mit der Jugendfeuerwehr einen Besuch abstatten. Näheres zum Tagesablauf gibt es im Informationsschreiben. Bitte füllt den unteren Anmeldeabschnitt aus und werft ihn bis zum Donnerstag, 14.09. beim Kommandanten in den Briefkasten.

Bildquelle: BF Augsburg.

An zwei Wochenenden im Juli rückten die Feuerwehrleute zu zwei Ausflügen aus, am 15.07. die Jugend zur Kanutour auf die Brenz, und am 22.07. der ganze Feuerwehrverein ins Allgäu.

Kreuz und quer auf der BrenzDie beliebte Kanutour startete nach bewährtem Muster mit einem gemeinsamen Mittagessen am Feuerwehrhaus. Die Boote waren auf ihren Anhängern verladen und wurden anschließend zur Einsetzstelle bei Hermaringen verbracht. Nach dem Einkleiden in die Schwimmwesten und der Einweisung ging es los. Die Strecke führte auf der Brenz entlang über Bergenweiler und Sontheim nach Bächingen. Zwischendurch zwangen immer wieder einige Wehrs und Wasserkraftwerke die Bootler zum Aus- und Einsetzen, was im Gegensatz zur restlichen Fahrt stets „umfallfrei“ verlief. Bei der Ankunft in Bächingen war kaum noch einer trocken geblieben, irgendwie wollten oder mußten doch fast alle in der Brenz schwimmen…
Zu den Bildern geht es hier: Kanutour.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Familie Schaufelberger, die diese Kanutour wie immer gekonnt führte, und beim Günzburger Kanuclub für die kostenlose Bereitstellung von Booten und Transportanhänger!

Bärenfalle, 1100 mAm folgenden Samstag war der Ausflug ins Allgäu geplant, und zwar zur Alpsee-Bergwelt bei Immenstadt. Nach der Anreise gab es auf dem Parkplatz eine ausgiebige Stärkung, die bis zum Nachmittag halten mußte. Der erste zu erreichende Punkt war die Bergstation „Bärenfalle“ auf 1100 m Höhe. Den Aufstieg über ca. 500 Höhenmeter konnte man entweder zu Fuß oder auch per Seilbahn in Angriff nehmen. Die Gruppe teilte sich etwa in der Hälfte. Wer sich oben im Kletterwald austoben wollte, fuhr Seilbahn; wer wandern wollte, begann den Aufstieg auf dem schmalen, oft steilen Sträßchen. Nach einer Ruhe- und Verpflegungspause bei der Bärenfalle stieg ein Teil der Wanderer noch weiter auf, zur etwa 100 Höhenmeter weiter oben gelegenen Alpe „Obere Kalle“. Von dort konnte man bis zum Bodensee sehen, über dem zwei Zeppeline kreisten. Außerdem gab es eine überragende Erdbeer-Buttermilch.

Gegen 15 Uhr schließlich war die Abfahrt Richtung Tal geplant, die über die Rodelbahn „Alpsee-Coaster“ geplant war. Allerdings mußten wir feststellen, daß die dortige Warteschlange viel zu lang für die weitere Tagesplanung war, und entschieden uns deshalb, ersatzweise mit der Seilbahn herunterzufahren. Hier hatte man zudem noch einen tollen Ausblick in die beeindruckende Landschaft.

Zur Vesperzeit erreichten die Ausflügler die befreundete Feuerwehr Memmingerberg, wo bereits der Grill dampfte. Das neue Mehrzweckfahrzeug hatte seinen Stellplatz zur Verfügung gestellt, so daß dort für die Gäste aufgestuhlt werden konnte. Nach dem hervorragenden Abendessen besichtigten die Bächinger die Einsatztechnik ausgiebig, wie das Feuerwehrleute überall so zu tun pflegen. Gegen 21:30 Uhr erreichte die Ausflugskolonne schließlich wieder die Heimat.
Einige Bilder finden Sie hier: Ausflug ins Allgäu.

Erster Löschangriff aus dem TankIn den letzten Wochen war sowohl die Feuerwehr als auch die Jugendfeuerwehr mit einer Einsatzübung gefordert. Ein klassisches Szenario, wie es schon länger nicht mehr Übungsinhalt war, bekam die Feuerwehr vorgesetzt. Eine freistehende Feldscheune brannte, ein Passant, der löschen wollte, war nahe des Gebäudes umgekippt und lag im Gestrüpp. Hier mußten nun rechtzeitig die richtigen Schwerpunkte gesetzt werden: 1) der Passant mußte da schnellstens weg, wofür 2) Rauch und Feuer in dem Bereich mit einem gezielten Wassereinsatz für die Dauer der Rettung abgedrängt werden mußten. Hierfür konnten in einer schnellen Aktion die 600 l Inhalt des Löschwassertanks des LF 8/6 eingesetzt werden. Parallel dazu baute die Besatzung des TSF eine Wasserentnahme aus der nahen Brenz auf und leitete das Wasser zur Brandstelle, die so mit einem umfassenden Außenangriff angegangen werden konnte.

LöschaufbauBei der Einsatzübung der Jugendfeuerwehr am Bächinger Sägewerk nahm auch die JF Peterswörth mit ihrem LF 8 teil. Ausgangslage war ein noch kleinerer Brand im Außenbereich der Sägehalle, wo Holz und verschiedene Gerätschaften lagerten. Ein Beschäftigter des Sägewerkes war etwas zu unvorsichtig im Umgang mit einer Flüssiggasflasche gewesen. Beim aufgeschreckten Versuch, das Feuer zu bekämpfen, rutschte er unter einen Anhänger und wurde von Holzbalken verschüttet. Um hier wirksam helfen zu können, galt es zunächst, die Ausbreitung des Feuers in Richtung des Verletzten zu verhindern und diesen schnellstmöglich zu befreien. Hierzu errichteten die jungen Feuerwehrleute eine Wasserversorgung aus dem Unterflurhydranten und nahmen mehrere Strahlrohre gegen den Brand vor. Gleichzeitig wurde fieberhaft an der Befreiung des Verschütteten gearbeitet, der letzlich mit dem Wagenheber aus seiner mißlichen Lage erlöst werden konnte.

Einige Bilder der Übungen finden Sie hier: Einsatzübung Feldscheune, Einsatzübung Sägewerk.

In der Sprechfunkausbildung hat der Blaulichtfunker mal folgendes gehört:

  • UKW-Funkwellen breiten sich aus wie das Licht. Stellen, die Sichtkontakt zueinander haben, sollten auch problemlos miteinander Funkbetrieb abwickleln können.
  • Mit den Handfunkgeräten der Blaulichtorganisationen seien in freiem Gelände ca. fünf bis zehn Kilometer Reichweite zu erzielen.
  • Die Antennenhöhe beeinflußt die Reichweite vor allen anderen technischen Faktoren wie Sendeleistung o.ä. Zum Anwendereinfluß auf die Reichweite siehe hier.
  • Gestreckte Antennen sind effektiver als Gummiwendelantennen.

Station MedlingenWeil oft darüber spekuliert wird, wie weit man denn jetzt unter guten Bedingungen tatsächlich mit Handfunkgeräten kommt, fand am Freitag, 26.05.2017, ein kleiner Feldversuch statt. Die beiden Bächinger Fahrzeuge schwärmten mit der Jugend und einem Korb voll Funkgeräte in verschiedenen Frequenzbändern aus zu zwei erhöhten Stellen im westlichen Landkreis Dillingen. Das LF 8/6 bezog Position am Hang nahe Obermedlingen, das TSF begab sich nach Holzheim auf den Berg zur Sebastianskapelle. Zwischen den beiden Punkten liegen etwa 17 km Luftlinie und keine Hindernisse.

Erprobt wurden folgende Geräte: Diesen Beitrag weiterlesen »

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