Artikel-Schlagworte: „Gundelfingen“

Kurz vor 20 Uhr übertönte die Sirene den starken Wind an diesem Abend und rief zum Dienst. Gemeldet war ein Baum auf dem Radweg zwischen Gundelfingen und Bächingen, kurz vor Bächingen, auf einer Brücke. Beide Fahrzeuge begaben sich zur einzigen Bächinger Brücke an diesem Radweg und fanden nichts. In der Folge wurde der ganze Radweg nach Gundelfingen kontrolliert (sofern mit großen Fahrzeugen befahrbar), ebenfalls mit negativem Ergebnis. Die Leitstelle hatte auch keine genaueren Angaben zum Einsatzort. Glücklicherweise war auf dem Einsatzfax die Rufnummer des Mitteilers vermerkt. Dieser wurde nun angerufen. Er war ortskundig und konnte die Lage der Einsatzstelle genau beschreiben. Er sei mit dem Fahrrad gerade noch weggekommen, bevor der Baum umgefallen sei.

Die Einsatzstelle lag auf Gundelfinger Gebiet, eine zusätzliche Alarmierung der zuständigen Feuerwehr wäre aber unsinnig gewesen, da wir sowieso schon unterwegs gewesen waren. So wurde das für die schmalen Wege besser geeignete, weil kleinere, TSF mit der Motorsäge ausgerüstet und der Baum vom Weg geräumt. Ein benachbarter Busch war vom fallenden Baum ebenfalls beschädigt worden, so daß auch dieser etwas zurechtgestutzt werden mußte. Gegen 21:10 Uhr war Einsatzende.

Um 10 Uhr am Dienstag alarmierte die Leistelle Augsburg die Feuerwehren Ober- und Untermedlingen sowie Bächingen zu einer unklaren Rauchentwicklung aus einem Waldstück nördlich der Bundesstraße B 16, Abzweigung zur B 492 Medlingen. Durch das „Zielgebiet“ verläuft die Gemarkungsgrenze Medlingen / Gundelfingen. Bei der Anfahrt der Feuerwehren und der Polizeistreife stand allerdings die gemeldete Rauchsäule nicht mehr am Himmel, so daß die Einsatzstelle zunächst gesucht werden mußte. Auf dem Gelände eines bewaldeten Privatanwesens wurde schließlich ein größerer, bereits weitgehend heruntergebrannter Holzhaufen entdeckt.

Weitere Einzelheiten finden Sie bei unseren Einsätzen.

Eindruck von der EinsatzstelleAm Freitag, 17.03.2017, gegen 11:50 Uhr alarmierte die Leitstelle Augsburg die Feuerwehren Bächingen, Obermedlingen und Gundelfingen zu einem Verkehrsunfall auf der Seehofstraße außerorts, von der Günzburger Straße her kommend. Gemeldet waren zwei Verletzte, davon einer eingeklemmt. Die Bächinger Fahrzeuge fuhren gemäß der Meldung über Sontheimer und Günzburger Straße an, die Einsatzstelle befand sich schließlich jedoch auf der langen Geraden zwischen Lachbrunnen und Kieswerk. Dort war ein mit zwei Monteuren besetzter Transporter nach einem Überholvorgang seitlich gegen einen Baum geprallt und hatte diesen entwurzelt. Der Rettungsdienst war kurz vor dem Eintreffen des Bächinger LF 8/6 mit zwei Fahrzeugen eingetroffen, ein weiteres und der Rettungshubschrauber kamen noch hinzu. Zwei offenbar schwerverletzte Patienten lagen befreit auf dem Boden vor dem stark beschädigten Unfallfahrzeug, welches sie noch selbst hatten verlassen können. Die Mitarbeiter des Rettungsdienstes wurden von den eingetroffenen Feuerwehren Bächingen und Gundelfingen unterstützt. Für die Seehofstraße wurde sofort eine Vollsperre eingerichtet. Nachdem die Verletzten in die Rettungswagen verbracht waren, reduzierte die Feuerwehr ihr Aufgebot an der Einsatzstelle auf die beiden Bächinger Fahrzeuge und das Gundelfinger Mehrzweckfahrzeug zur Vollsperrung der Straße. Nach der ersten Unfallaufnahme durch die Polizei konnte auch das Mehrzweckfahrzeug herausgelöst werden und eine einseitige Freigabe für den Verkehr erfolgen, die von den Bächinger Einheiten aufrechterhalten wurde. Die gutachterliche Aufnahme des schweren Unfalls zog sich noch einige Zeit hin, erst gegen 16:30 Uhr war Einsatzende.

Bilder des Einsatzes finden Sie hier: Schwerer Verkehrsunfall.

Ansicht von SüdenDer größte Brandeinsatz der letzten Jahrzehnte begann am 23.01.2017 um 0:46 Uhr mit der Alarmierung der Feuerwehren Bächingen, Gundelfingen und Obermedlingen. Gemeldet war der Brand eines Stalls südlich von Bächingen. Auf der Anfahrt war zu erkennen, daß sich zwei große landwirtschaftliche Gebäude offensichtlich in Vollbrand befanden. Es handelte sich um einen Stall und eine Lagerhalle, in denen sich insgesamt 700 große Rundballen befanden. Der Stall brannte hauptsächlich an der Südseite, wo innen und außen die Rundballen teilweise vier Meter hoch gestapelt waren. In der nordwestlichen Ecke des Stalls standen 23 junge Rinder, die durch die Anwesenheit der Feuerwehrleute im Moment beruhigt waren, aber in nächster Zeit gerettet werden mußten. Noch auf der Anfahrt ließ der Einsatzleiter die benachbarte Feuerwehr Sontheim nachalarmieren.

Der Einsatz über 20 Stunden bei Außentemperaturen bis -17 °C belastete die eingesetzten Feuerwehrleute und ihr Gerät bis an die Grenzen. Lesen Sie hier die Details dieses schwierigen und aufwendigen Einsatzes. Beim Eintreffen neuer Informationen wird der Artikel ergänzt, denn wir sammeln noch Bilder und Erfahrungen, die hierbei gemacht wurden.

Die Polizei geht mittlerweile von Brandstiftung aus und bittet um Hinweise (Meldung Nr. 3).

Neue hervorragende Bilder bekamen wir am 04.02. von Wolfgang Mayer, FFW Sontheim. Vielen Dank!

Neue Drehleiter GundelfingenAlles neu macht der Herbst… In den letzten Wochen stellten in unserer Umgebung die Feuerwehren mehrere neue Fahrzeuge in Dienst. Zuerst gab es Ende September die Feierstunde für die Gundelfinger Drehleiter, wir haben bereits zu diesem Fahrzeug berichtet. Mitte Oktober weihte nun unsere westliche Nachbarfeuerwehr Sontheim zwei neue Gerätschaften ein, und zwar einen Logistik-Lkw und einen Anhänger Wasserförderung.

Teil eines neuen Einsatzkonzepts
Logistik-LkwDer Lkw verfügt über eine Staffelkabine (sechs Sitzplätze) und einen festen Kofferaufbau mit Ladebordwand. In der Erstbeschaffung waren drei Rollwagen dabei, die verschiedene Beladungsteile aufnehmen. Dieses System soll in den kommenden Jahren noch erweitert werden, indem verschiedene, nicht für den Erstschlag benötigte Gerätschaften von den Löschfahrzeugen herabgenommen und auf Rollwagen verladen werden. Der freiwerdende Platz kann dann für andere Geräte oder auch größere Löschwassertanks bei neu zu beschaffenden Fahrzeugen verwendet werden. Weiterhin wird der Lkw als Personal- und Materialtransporter dienen, sowie zur Absicherung und Ausleuchtung von Unfallstellen auf Straßen.

Anhänger WasserförderungDer Anhänger beinhaltet ebenfalls mehrere Rollwagen. Auf einem befindet sich eine Tragkraftspritze TS 8/8 mit Zubehör, zwei weitere sind mit jeweils 500 m B-Schlauch bestückt. So können während langsamer Fahrt entweder eine einzelne Strecke bis 1000 m oder gleichzeitig zwei Strecken bis 500 m Länge verlegt werden. Außerdem werden Armaturen zur Wasserentnahme aus Hydranten und auch Strahlrohre mitgeführt. Mit diesem Anhänger wird die Abteilung Bergenweiler bei Löscheinsätzen überörtlich Unterstützung leisten. Wenn man so will, handelt es sich um einen vielseitig einsetzbaren kombinierten Tragkraftspritzen- und Schlauchanhänger.

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