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Kurz vor 20 Uhr übertönte die Sirene den starken Wind an diesem Abend und rief zum Dienst. Gemeldet war ein Baum auf dem Radweg zwischen Gundelfingen und Bächingen, kurz vor Bächingen, auf einer Brücke. Beide Fahrzeuge begaben sich zur einzigen Bächinger Brücke an diesem Radweg und fanden nichts. In der Folge wurde der ganze Radweg nach Gundelfingen kontrolliert (sofern mit großen Fahrzeugen befahrbar), ebenfalls mit negativem Ergebnis. Die Leitstelle hatte auch keine genaueren Angaben zum Einsatzort. Glücklicherweise war auf dem Einsatzfax die Rufnummer des Mitteilers vermerkt. Dieser wurde nun angerufen. Er war ortskundig und konnte die Lage der Einsatzstelle genau beschreiben. Er sei mit dem Fahrrad gerade noch weggekommen, bevor der Baum umgefallen sei.

Die Einsatzstelle lag auf Gundelfinger Gebiet, eine zusätzliche Alarmierung der zuständigen Feuerwehr wäre aber unsinnig gewesen, da wir sowieso schon unterwegs gewesen waren. So wurde das für die schmalen Wege besser geeignete, weil kleinere, TSF mit der Motorsäge ausgerüstet und der Baum vom Weg geräumt. Ein benachbarter Busch war vom fallenden Baum ebenfalls beschädigt worden, so daß auch dieser etwas zurechtgestutzt werden mußte. Gegen 21:10 Uhr war Einsatzende.

Gegen 16 Uhr am Sonntag zog eine Gewitterfront mit Starkregen und Hagelschlag über Bächingen. Einige Einlaufschächte konnten die anströmenden Wassermassen nicht abführen, weil ihre Schmutzkörbe randvoll mit Kompost von den umliegenden Bäumen waren. Das betraf in erster Linie zwei Straßen, zunächst die Medlinger Straße an der Einmündung zur Hauptstraße, und dann die Schloßstraße an der Schloßmauer entlang. Der überschwemmte Kreuzungsbereich an der Medlinger Straße konnte durch das Herausheben der randvollen Schmutzkübel entwässert werden. Die Schloßstraße war teilweise 5 cm hoch überschwemmt, das Wasser suchte sich mangels Abflußmöglichkeit in die Kanalisation selbst den Weg die Straße hinab. Hier waren fast alle Einlaufschächte durch das Material anliegender Bäume verstopft.

Am Morgen des Dienstag, 04.07., stand der Rettungsdienst in Bächingen und benötigte Unterstützung durch die Feuerwehr. Mit drei auf die Schnelle zusammentelefonierten Männern konnte hier problemlos ausgeholfen werden.

Um 10 Uhr am Dienstag alarmierte die Leistelle Augsburg die Feuerwehren Ober- und Untermedlingen sowie Bächingen zu einer unklaren Rauchentwicklung aus einem Waldstück nördlich der Bundesstraße B 16, Abzweigung zur B 492 Medlingen. Durch das „Zielgebiet“ verläuft die Gemarkungsgrenze Medlingen / Gundelfingen. Bei der Anfahrt der Feuerwehren und der Polizeistreife stand allerdings die gemeldete Rauchsäule nicht mehr am Himmel, so daß die Einsatzstelle zunächst gesucht werden mußte. Auf dem Gelände eines bewaldeten Privatanwesens wurde schließlich ein größerer, bereits weitgehend heruntergebrannter Holzhaufen entdeckt.

Weitere Einzelheiten finden Sie bei unseren Einsätzen.

17E06-BR-Heuhaufen_06Gegen 11:15 Uhr ging beim Stv. Kdt. die Mitteilung ein, daß die im Januar auf den Flächen um das Brandobjekt abgelagerten Heuhaufen wieder brennen würden. Eine Überprüfung durch die Kommandanten bestätigte diese Meldung. Die starke weiße Rauchentwicklung zog in westliche Richtungen ab. Weil es so nicht bleiben konnte, wurde die Leitstelle informiert, daß nach dem Mittagessen eine kleine Besatzung die Brandbekämpfung übernehmen werde. Weiterhin informiert wurde der Kdt. der FFW Obermedlingen, falls ein zweites wasserführendes Fahrzeug benötigt würde. Eine kleine Mannschaft dort war deshalb mittags abrufbar, wurde aber letztendlich nicht benötigt. Der Betreiber des Hofs wurde mit einem Traktor mit Frontlader hinzugebeten, um den Haufen umzubetten.
Um 13 Uhr fuhr das LF 8/6 hinaus und unternahm mit einem D-Rohr und Seifenkartusche das Ablöschen der von Traktor und Misthaken freigelegten Glutnester. Der Tankinhalt konnte mit dem kleinen Strahlrohr sehr effektiv und sparsam eingesetzt werden.

Einige Bilder des Einsatzes finden Sie hier: Brand Heuhaufen.

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