Artikel-Schlagworte: „Drehleiter“

Blick über die EinsatzstelleAm Samstag, 24.03.2018 gegen 21:40 Uhr alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren Bächingen, Obermedlingen und Gundelfingen zu einem offenen Dachstuhlbrand in der Sontheimer Straße. Bereits vom Feuerwehrhaus aus war der Feuerschein deutlich zu sehen. Es entwickelte sich ein längerer Brandeinsatz, zu dem im Verlauf die Drehleiter der Feuerwehr Giengen hinzugezogen wurde.

Eine ausführliche Berichterstattung finden Sie bei den Einsätzen, hier führen wir einige Stichpunkte auf.

  • Es handelte sich um ein renoviertes ehemaliges landwirtschaftliches Gebäude, vorne Wohnhaus, hinten Stadel / Ställe.
  • Das Feuer hatte wohl seinen Ausgang in einer Garage im früheren Ökonomieteil und breitete sich von dort rasant in den Dachstuhl aus.
  • Die anwesenden Bewohner wurden auf den Brand aufmerksam und konnten das Gebäude sicher verlassen.
  • Beim Eintreffen der ersten Bächinger Fahrzeuge befand sich der Dachstuhl über dem Ökonomieteil im Vollbrand. Das Feuer hatte offenbar auch bereits die Brandwand zum Wohnhaus hin überlaufen und sich im Bereich der Firstpfette weiterbewegt.
  • Sofort gingen mehrere Strahlrohre von außen in Stellung, um das Wohnhaus möglichst zu schützen und ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude zu unterbinden, Atemschutztrupps untersuchten die Lage von innen. Der Dachspitz war von innen für Löschmaßnahmen nicht zugänglich.
  • Die Gundelfinger Drehleiter ging in Stellung und unternahm erste Löschmaßnahmen von oben, wobei die Freileitung der Stromversorgung für weitere Arbeiten zuerst abgeschaltet werden mußte. Eine weitere Drehleiter aus Giengen wurde nachalarmiert, um von der anderen Gebäudeseite aus in gleicher Weise am Dach tätig zu werden.
  • Der Hauptbrand war verhältnißmäßig schnell unter Kontrolle, jedoch bereiteten einige im Dach- und Deckenaufbau entstandene Glutnester an unzugänglichen Stellen Kopfzerbrechen.
  • Die Feuerwehr Gundelfingen wurde während des Einsatzes zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen Gundelfingen und Lauingen alarmiert. Die Drehleiter verblieb vor Ort.
  • Die letzten Glutnester, die immer wieder hartnäckig aufgeflammt waren, konnten letztlich nur durch großräumiges Öffnen über die Drehleiter von außen und gleichzeitig von innen aufgefunden und ausgeräumt werden; zu dieser Zeit war es etwa 5 Uhr (enthält + 1 Stunde Zeitumstellung).
  • Vorläufiges Einsatzende war gegen 6 Uhr.
  • Die Bächinger Feuerwehr war bis zum Mittwoch, 28.03.2018 nicht vollständig einsatzbereit, da Atemschutzgeräte befüllt und geprüft sowie die eingesetzten Schläuche gereinigt und geprüft werden mußten.

Unsere Gedanken sind bei der geschädigten Familie und ihren Angehörigen. Wir wünschen Ihnen viel Kraft und alles Gute.

Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Blaulichtorganisationen für die tatkräftige und fachkundige Unterstützung. Insbesondere den Drehleitermaschinisten gilt unsere Hochachtung, die in engsten räumlichen Gegebenheiten ihre schweren Geräte sicher bewegten.

Neue Drehleiter GundelfingenAlles neu macht der Herbst… In den letzten Wochen stellten in unserer Umgebung die Feuerwehren mehrere neue Fahrzeuge in Dienst. Zuerst gab es Ende September die Feierstunde für die Gundelfinger Drehleiter, wir haben bereits zu diesem Fahrzeug berichtet. Mitte Oktober weihte nun unsere westliche Nachbarfeuerwehr Sontheim zwei neue Gerätschaften ein, und zwar einen Logistik-Lkw und einen Anhänger Wasserförderung.

Teil eines neuen Einsatzkonzepts
Logistik-LkwDer Lkw verfügt über eine Staffelkabine (sechs Sitzplätze) und einen festen Kofferaufbau mit Ladebordwand. In der Erstbeschaffung waren drei Rollwagen dabei, die verschiedene Beladungsteile aufnehmen. Dieses System soll in den kommenden Jahren noch erweitert werden, indem verschiedene, nicht für den Erstschlag benötigte Gerätschaften von den Löschfahrzeugen herabgenommen und auf Rollwagen verladen werden. Der freiwerdende Platz kann dann für andere Geräte oder auch größere Löschwassertanks bei neu zu beschaffenden Fahrzeugen verwendet werden. Weiterhin wird der Lkw als Personal- und Materialtransporter dienen, sowie zur Absicherung und Ausleuchtung von Unfallstellen auf Straßen.

Anhänger WasserförderungDer Anhänger beinhaltet ebenfalls mehrere Rollwagen. Auf einem befindet sich eine Tragkraftspritze TS 8/8 mit Zubehör, zwei weitere sind mit jeweils 500 m B-Schlauch bestückt. So können während langsamer Fahrt entweder eine einzelne Strecke bis 1000 m oder gleichzeitig zwei Strecken bis 500 m Länge verlegt werden. Außerdem werden Armaturen zur Wasserentnahme aus Hydranten und auch Strahlrohre mitgeführt. Mit diesem Anhänger wird die Abteilung Bergenweiler bei Löscheinsätzen überörtlich Unterstützung leisten. Wenn man so will, handelt es sich um einen vielseitig einsetzbaren kombinierten Tragkraftspritzen- und Schlauchanhänger.

Schulhof gut gefülltUm 19:05 Uhr am Donnerstag, 22.09.2016, übertönte der Klang der Feuersirenen das Hintergrundbrummen des abendlichen Maishäckselns in der weiteren Umgebung, als die Leitstelle Augsburg die Feuerwehren Bächingen, Ober- und Untermedlingen sowie die neue Drehleiter der Feuerwehr Gundelfingen zu einer unangemeldeten Einsatzübung im Rahmen der Feuerwehraktionswoche alarmierte. Übungsobjekt war die Grundschule Bächingen, die sich gerade in der Generalsanierung befindet und rundherum angerüstet ist. Eine erfreuliche Anzahl an Zuschauern hatte sich im Schulhof eingefunden, welche die Feuerwehrtätigkeiten interessiert verfolgten.

Die gegebene Ausgangslage
Die Schule ist baulich mit der Gemeindehalle verbunden. An der Außenwand im Übergangsbereich fanden abends noch einige Arbeiten mit einem Gasbrenner statt. Durch eine Unachtsamkeit im Halbdunkeln fallen Gasflasche mit Brenner vom Gerüst aufs Dach des Verbindungsbauteils Schule / Gemeindehalle. Der Gasschlauch wird dabei abgerissen, eine große Gasflamme brennt an der Fassade der Schule. Die Holzteile des Gerüsts fangen Feuer und brennen an die von unten freiliegende Dachkonstruktion. Durch den harten Aufschlag der Gasflasche wird außerdem die Dachhaut des Verbindungsteils zwischen Schule und Gemeindehalle aus Aluminiumblech aufgerissen, wodurch sich ein Schwelbrand in diesem Dach bildet. Diesen Beitrag weiterlesen »

Neue Drehleiter GundelfingenAm Mittwoch, 27.07.2016, hat es im Gundelfinger Feuerwehrhaus einen Belegungswechsel gegeben: die neue Drehleiter, sehnsüchtig erwartet, ist nun eingezogen (Artikel der Donauzeitung hierzu). Bis zur Einsatzbereitschaft dürfte es allerdings noch September werden, weil vorher die Maschinisten intensiv mit dem neuen Fahrzeug üben müssen um seine Eigenheiten in Erfahrung zu bringen und es in jeder Situation sicher zu beherrschen. Der Ausrückebereich der neuen Drehleiter wird sich vorrangig über die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Gundelfingen, Teile des Bachtals und auch – sofern von württembergischer Seite der Wunsch nach Einplanung besteht – die grenznahen Gemeinden des Landkreises Heidenheim erstrecken.
Durch die Indienststellung dieses Fahrzeugs wird die über 30 Jahre alte Lauinger Drehleiter, auf die man sich bisher zur Sicherstellung eines zweiten Rettungsweges bei bestimmten Gebäuden in Gundelfingen verlassen hat, entlastet.

Wie auch wir damals berichteten, war dieses Sonderfahrzeug eine Forderung aus dem Brandschutzbedarfsplan, den die Stadt 2013 anfertigen ließ. Der zweite Hauptpunkt dieser Bewertung harrt derzeit noch hartnäckig seiner Lösung: die Standortsuche für den Bau eines zeitgemäßen Feuerwehrhauses. Hier gab es mehrere als sinnvoll erscheinende mögliche Standorte, jedoch rückte man von den meisten mittlerweile wieder ab. Dagegen wird immer wieder einmal der aus fachkungiger Sicht völlig ungeeignete Vorschlag aufgewärmt, analog des gemeinsamen Wertstoffhofs, zwischen Gundelfingen und Lauingen ein gemeinsames Feuerwehrhaus für beide Städte zu bauen. Das Problem dabei ist schnell dargestellt. Sämtliche Feuerwehrleute müßten nach Alarm erst einmal mit ihren Privat-Pkws aus den Städten herausfahren, sich einsatzbereit machen und dann wieder mit den Einsatzfahrzeugen in die Stadt zurückkehren. Die Vorgabe, nach der zehn Minuten nach Alarmierung das erste Fahrzeug der örtlichen Feuerwehr an der Einsatzstelle sein soll, läßt sich so in keinem Fall mehr halten, insbesondere dann nicht, wenn der Schadensort im südlichen oder westlichen Stadtgebiet liegt. Wir werden sehen, wie es in dieser Sache weitergeht (oder auch nicht).

Erste Bilder des neuen Fahrzeugs:

Im Frühling dieses Jahres wurde öffentlich, daß in Lauingen ein Schwelbrand brennt. Und zwar schwelt es zwischen der Stadtverwaltung und der Feuerwehrführung. Die erste Brandmeldung kam Mitte März, als die Donauzeitung berichtete „die Feuerwehr fühlt sich alleingelassen„. Mitte April hatte sich der Schwelbrand soweit ausgeweitet, daß der Übergang zum ausgewachsenen Feuer unterm Dach zu befürchten war: „Konflikt verschärft sich„. Mitte Mai traten die Bürger auf den Plan und leisteten ungewöhnliche Löschhilfe, indem ein Spendenkonto für Fahrzeugbeschaffungen eingerichtet wurde. Ende Mai schien es, als ob der Brand etwas eingedämmt werden konnte, weil eine Einigung erzielt wurde. Wir fassen einmal zusammen.

Worum geht es?

Die Führung der Freiwilligen Feuerwehr Lauingen sieht dringenden Investitionsbedarf in neue Fahrzeugtechnik und die Unterbringung der Gerätschaften. Ersetzt werden müßten zwei Fahrzeuge, die beide nun 32 Jahre alt sind: die Drehleiter DLK 23-12 und das Tanklöschfahrzeug TLF 16/25. Richtwert bei Ersatzbeschaffungen ist verbreitet eine Nutzungsdauer von 25 Jahren, nach denen erwiesenermaßen der Unterhalt der Technik teurer und die Ersatzteilbeschaffung schwieriger wird. Bisher seien zum baldigen Ersatz der beiden Oldtimer keine Weichenstellungen erfolgt.
Ein weiterer Punkt ist die schwierige Personalsituation der mit Einsätzen hochbelasteten Wehr. Außerdem bemängelt die Feuerwehrführung die Gleichgültigkeit des Stadtrates gegenüber Feuerwehrbelangen. Diesen Beitrag weiterlesen »

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