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Am Samstag, 23.06.2018 führten wir wie vor vier Jahren schon einmal wieder eine Gesamtübung im und am Brandübungscontainer Schwaben in Neu-Ulm durch. Diese hochwertige Übungsgelegenheit bietet einem die seltene Möglichkeit, einen heißen Atemschutzeinsatz und alle ihn außen vorbereitenden und unterstützenden Aufgaben im Zusammehnang zu üben. In der dritten Übung ging es um die Königsdisziplin für eine kleine Feuerwehr: das ersteintreffende Fahrzeug hat keinen Atemschutz und kann nicht direkt eingreifen. Bis das Fahrzeug der gedachten Nachbarfeuerwehr vor Ort ist, baut die Mannschaft deshalb alles so auf, daß die Atemschützer nur noch ihre Angriffsleitung aufnehmen müssen und loslegen können. Herausforderungen waren für alle geboten, von der Jugendfeuerwehr bis zu den Atemschutzgeräteträgern.
Einige Bilder des Übungstages finden Sie hier:

 

Ab in den GewölbekellerDie Bächinger Atemschutzmannschaft erhielt kürzlich Verstärkung. Drei junge Feuerwehrmänner besuchten vom 07. – 21.11.2014 den Lehrgang „Atemschutzgeräteträger“ bei der Feuerwehr Dillingen und legten am 21.11. die letzte theoretische Prüfung ab. Angesichts der kommenden Aufgaben im Einsatz sind diese Lehrgänge sowohl in der Theorie als auch in der Praxis anspruchsvoll und kräftezehrend, nicht alle Teilnehmer vom ersten Abend erreichen die Abschlußprüfung, manch einer mußte schon vorzeitig abbrechen. Umso mehr freut es uns, daß unsere Feuerwehrleute diese erste Herausforderung erfolgreich gemeistert haben und für die weitere Ausbildung bereitstehen. Für das kommende Jahr ist für sie ein Besuch des Brandübungscontainers in Neu-Ulm geplant, wo es unter einsatznahen Bedingungen heiß zur Sache geht…

Einige Bilder des Lehrgangs finden Sie hier: Atemschutzlehrgang.

Sicherheitstrupp steht bereitFür Samstag, 10.05.2014 war unser großer Übungstag in Neu-Ulm am Brandübungscontainer angesetzt. Weil wir mit einer Stunde Fahrzeit rechnen mußten, trafen sich die 19 Teilnehmer um 6:40 Uhr am Feuerwehrhaus. Nach dem Einladen der benötigten Utensilien und dem Belegen der Lkws verließen alle Fahrzeuge gegen 7 Uhr den Standort Richtung Westen. Durch den geringen morgendlichen Verkehr begünstigt und doch immer wieder von Ampeln ausgebremst trafen wir bei der FFW Neu-Ulm um 7:55 Uhr ein, so daß pünktlich um 8 Uhr der Übungstag beginnen konnte.

Ziel war es hierbei, die Abläufe bei Gebäudebränden mit Atemschutzeinsatz im Gesamtumfang einzuüben. Zwar war es bisher so, daß die Atemschützer immer wieder einmal in die Heißausbildung kamen, jedoch die unterstützenden Maßnahmen der restlichen Mannschaft nicht in diesem Zusammenhang geübt werden konnten. Aus diesem Grund bemühten wir uns um einen Termin am Brandübungscontainer, bei dem wir komplette Einsatzlagen darstellen wollten, die sowohl die Atemschutztruppe als auch die Mannschaft außen gleichermaßen forderten. Die uns zur Verfügung stehenden vier Stunden Übungszeit wollten wir bestmöglich ausnutzen. Es waren drei heiße Einsätze geplant, von denen die übende Truppe inkl. Führung vorab keine Kenntnis hatte: Diesen Beitrag weiterlesen »

Die Flammen lodern an bis zu sieben Brandstellen. Macht hoch die Tür!Zwischen 400 und 600 Grad herrschen unter der Decke, 150 bis 250 Grad in Hüfthöhe. Jeder Liter Löschwasser verwandelt sich in 5000 Liter Wasserdampf, der die Sichtscheibe der Atemschutzmaske blitzartig beschlagen läßt und in großen weißen Dampffahnen aus den Abluftöffnungen quillt. In dieser lebensfeindlichen Umwelt schicken sich Feuerwehrleute an, die Lage unter Kontrolle zu bringen. Unsere Atemschutzgeräteträger haben am Freitag und Samstag (23. und 24.09.) die Gelegenheit des Brandausbildungscontainers der EnBW genutzt, der an diesen Tagen in Gundelfingen Station machte. Zwei Szenarien wurden pro Übungseinheit dargestellt:

Beim Kellerbrand geht es vom Dach des Containers aus über eine brennende Wendeltreppe nach unten. Dort wartet ein brennender Gasanschluß darauf, abgedreht zu werden. Seitlich an der Wand abgestelltes Material befindet sich bereits im Vollbrand. Die Atemschützer löschen zunächst die Umgebung und kämpfen sich zum Gasanschluß vor. In Absprache schirmt der Truppmann mit dem Strahlrohr die züngelnden Flammen ab, so daß der Truppführer die Ventile absperren kann.
Als zweite Lage geht es um den Brand in einer 20 kV-Stromverteilerstation. Der gedachte Strom wird erst abgestellt, vorher geht aus Sicherheitsgründen niemand in das Gebäude. Der Hauptbrand ist gut sichtbar und wird gleich bekämpft. Ganz heimlich, still und leise brennt es auf einmal neben dem Trupp. Jetzt heißt es richtig reagieren. Der Hauptbrand kann kurz warten, aber nicht die Flammen unmittelbar neben den beiden Feuerwehrleuten.

Der Ausbilder am Stellpult sieht durch ein kleines Fenster in den Übungsraum. Er reagiert auf die Maßnahmen des übenden Atemschutztrupps und kann gezielt kleine Gemeinheiten Anreize einspielen, um einen Lerneffekt zu erzeugen. Die gute Zusammenarbeit des Trupps steht besonders im Blickfeld. Wichtig ist es immer seinen Rückweg im Auge zu behalten, nicht daß man vom Feuer unversehens eingeschlossen wird. Auch ist es wenig ratsam, aufrecht stehend im Raum zu löschen. Eine Flammenfront an der Decke kann äußerst unangenehm werden.

Hier finden Sie einige Bilder der Übung. Die Donauzeitung hat ebenfalls darüber berichtet: Bericht und Bildergalerie.

Internetauftritt EnBW Brandschutz

Gleich geht’s los!

Gleich geht’s los!

Nein, kein dummer Spruch, denn um 13 Uhr hatten vier Bächinger Feuerwehrmänner eine heiße Verabredung – und zwar mit dem Brandübungscontainer Neu-Ulm. Zunächst gab es einen Unterricht, bei dem besonders auf die Eigenheiten und Erscheinungsformen des Brandrauches eingegangen wurde. In der Übungsanlage wurde eine realitätsnahe Heißausbildung bei Temperaturen geboten, die für einen ungeschützten Menschen unerträglich sind. Es wurden zwei Durchgänge durch die Anlage gemacht, zunächst lautete der Auftrag Brandbekämpfung, nach einer Verschnaufpause dann Personenrettung. Die körperlichen Belastungen während eines solchen Einsatzes sind brutal, aber genau darauf müssen die Atemschutzgeräteträger vorbereitet sein. Deshalb sind diese Übungen so wichtig, die man in dieser Form nur in der Übungsanlage trainieren kann. Wir werden auch weiterhin unsere Geräteträger zur Heißausbildung schicken. Einige Bilder finden Sie hier.

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