Artikel-Schlagworte: „Brandursachenerforschung“

Der soeben in den Brandgefahren erschienene Fall handelt von einem Bügeleisen, das offenbar durchgegangen ist. Das bedeutet in diesem Fall, daß die leistungsstarke Heizung unkontrolliert aufgeheizt und das Gerät und seine Umgebung in Brand gesetzt hat. Normalerweise ist ein Bügeleisen ein sehr sicheres Gerät, da es von zwei getrennten Schalteinheiten vor genau dieser Situation bewahrt werden soll. Wie es dazu kam und wie sich das vorgefundene Spurenbild darstellte, lesen Sie hier: Ein ungeregeltes System.

In den letzten Wochen kam es zum Brand einer ins Dach integrierten Solarthermieanlage im Landkreis. Wie die zuständige Kriminalpolizei Dillingen verlautete, war der Brand am späten Nachmittag von der Anlage ausgegangen und hatte auf die Dachkonstruktion übergegriffen. Dieser Fall reiht sich damit in eine immer länger werdende Liste von Bränden gleicher Art ein, die erst in den letzten Jahren vermehrt auftreten. Als Gemeinsamkeiten in den Schadensfällen finden sich meist:

  • eine Indachanlage in Holzrahmenkonstruktion,
  • Ausbruch war am Nachmittag eines sonnigen Tages,
  • es wurde wenig Warmwasser abgenommen, z.B. weil die Bewohner verreist waren,
  • daher war der Pufferspeicher komplett aufgeladen.

Wie sind diese Schäden zu erklären? Damit man das Problem begreifen kann, muß man die Grundlagen der Funktion der Anlage kennen. Im Gegensatz zu Photovoltaikanlagen, die aus Sonnenlicht elektrischen Strom gewinnen, erzeugt die Solarthermieanlage aus Sonnenlicht Warmwasser. Grob vereinfacht wird Wasser in Rohren durch einen schwarzen Kasten gepumpt, durch dessen Glasfläche die Sonne einstrahlt und das Wasser erhitzt. Weil die Anlagen meistens dann Warmwasser liefern, wenn es nur wenig gebraucht wird, ist ein Pufferspeicher unverzichtbarer Bestandteil der Installation. Über einen Wärmetauscher gibt das von der Sonne erhitzte Wasser seine Wärme an das Wasser im Pufferspeicher ab, das dadurch immer weiter erhitzt wird. Diesen Beitrag weiterlesen »

Für Aufregung sorgte ein lauter Knall und die Auslösung der Brandmeldeanlage in einem Gymnasium. Im Chemiesaal war es zu einer Verpuffung gekommen. Zu dieser Zeit war dort aber glücklicherweise niemand anwesend. Was war passiert? Konnte ein vorangegangener Chemieversuch etwas mit dem Brand zu tun haben, oder war ein heimtückischer Brandstifter dafür verantwortlich? Ein neuer Fall für die Chemiker der Brandursachenerforschung…

Bei einem tragischen Wohnungsbrand in einem alten Stadthaus kamen mehrere Kinder ums Leben. Gebrannt hatte es nur in der Küche der Wohnung, die über keinen (offiziellen) Stromanschluß verfügte, in der aber mehrere elektrisch betriebene Heizgeräte in Betrieb waren. Wie es zum Brand kam und was es mit den Knoten in der Leitung auf sich hat, lesen Sie in einem neuen Artikel der Brandgefahren

In einem Supermarkt geriet ein Preßbehälter für Pappkartons in Brand. Die Feuerwehr rückte an, öffnete den Behälter und konnte das Feuer noch in der Entstehungsphase ohne größere Schäden löschen. Die Feuerwehrleute fanden zwischen den Kartonagen die Reste eines Handscanners, der vom Supermarkt zur mobilen Erfassung der Strichcodes am Wareneingang eingesetzt wurde.

Was war passiert? Das lesen Sie in der neuen Folge der Brandgefahren.