Am Samstag, 23.06.2018 führten wir wie vor vier Jahren schon einmal wieder eine Gesamtübung im und am Brandübungscontainer Schwaben in Neu-Ulm durch. Diese hochwertige Übungsgelegenheit bietet einem die seltene Möglichkeit, einen heißen Atemschutzeinsatz und alle ihn außen vorbereitenden und unterstützenden Aufgaben im Zusammehnang zu üben. In der dritten Übung ging es um die Königsdisziplin für eine kleine Feuerwehr: das ersteintreffende Fahrzeug hat keinen Atemschutz und kann nicht direkt eingreifen. Bis das Fahrzeug der gedachten Nachbarfeuerwehr vor Ort ist, baut die Mannschaft deshalb alles so auf, daß die Atemschützer nur noch ihre Angriffsleitung aufnehmen müssen und loslegen können. Herausforderungen waren für alle geboten, von der Jugendfeuerwehr bis zu den Atemschutzgeräteträgern.
Einige Bilder des Übungstages finden Sie hier:

 

Stehempfang vor dem ZeltDa wunderten sich Anwohner und Fußballer am Freitag und Samstag nicht schlecht, als zwischen Feuerwehrhaus und Sportplatz drei Zelte fast schon wie Pilze aus dem Boden schossen. Stromkabel wurden verzogen, Kühlschränke mit Sackkarren verfahren und eingeräumt. Am Samstag nachmittag erschienen dann die beiden Musiker von pickup, die sich gleich auf der Bühne einrichteten, und eine Truppe des THW Heidenheim, die eine mobile Küchenzeile für die Verpflegung der Gäste installierte. Was war da bloß los, was feiert die Feuerwehr denn in geschlossener Veranstaltung?

Anlaß der aktuellen Feierlichkeit war, man würde es nicht gleich vermuten, der Großbrand des landwirtschaftlichen Anwesens im Januar 2017, bei dem die Umgebungsfeuerwehren beiderseits der Landesgrenze über 18 Stunden bei teilweise -17 °C im Wintereinsatz standen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Der alte Handfeuermelder am RathausIm Zuge des aktuellen Rathausumbaus wurde der letzte verbliebene Handfeuermelder abgebaut. Es gibt nun in Bächingen keine Möglichkeit mehr, Sirenen per öffentlichem Druckknopfmelder auszulösen. Um diesen Schritt verstehen zu können, blicken wir in die Technikgeschichte der Alarmierung zurück.

Zum Zeitpunkt des Einbaus der Sirene Anfang der sechziger Jahre wurde diese nur über die Handauslösung in Funktion gesetzt. Man entdeckte ein Feuer im Ortsgebiet, drückte den Knopf und die elektromechanische Sirenensteuerung schaltete den Elektromotor der Sirene in vorbestimmten Intervallen ein und aus. Die Feuerwehrleute in Hörweite nahmen den Alarm wahr und eilten ins Feuerwehrhaus, wo der Mitteiler seine Feuermeldung mündlich an sie weitergab.

Ab der Mitte der siebziger Jahre verbreitete sich in den Landkreisen die Funkalarmierung, d.h. Funkempfänger an den Sirenensteuerungen empfangen einen ausgesendeten Alarm und lösen die Sirenenalarmierung aus. Diese Funkalarmierung erfolgte im ländlichen Bayern über Jahrzehnte durch die örtlichen Polizeidirektionen, bei denen ein telefonischer Notruf einging. Die Feuerwehren erfuhren dann über Funk den Grund des Alarms. Diesen Beitrag weiterlesen »

Nachdem das Schulgebäude in zwei Bauabschnitten renoviert und in Bauabschnitt drei das alte Nebengebäude abgerissen und neu aufgebaut wurde, kommt nun auch der Schulweg unter die Baggerschaufel. In diesem Zuge wurde auch eine neue Wasserleitung als Verbindung zwischen Schloßstraße und Gundelfinger Straße verlegt. Das ermöglichte die Einrichtung eines Überflurhydranten im Großraum Schule / Gemeindehalle / Kindergarten, wo bisher mindestens 100 m B-Leitung zu verlegen waren, um vom nächstgelegenen Hydranten bis in den Schulhof zu kommen. Die Karte des Bayern Atlas zeigt die bestehenden Unterflurhydranten (rot) und den neuen Überflurhydrant (grün) im Gebiet. Dieser Hydrant war schon jahrelang ein Wunsch der Feuerwehr, um die Wasserentnahmemöglichkeiten in diesem Gebiet zu verbessern. Im Vergleich mit Unterflurhydranten kann ein Überflurhydrant die 1,5- bis 1,8-fache Wassermenge liefern, außerdem versperrt er nach der Inbetriebnahme nicht die ganze Straße.

(LK). Wenn die Kameraden alle in Uniform zum Unterricht erscheinen, dann muss etwas Besonderes anstehen. Dieses besondere Ereignis war die Ehrung von Werner Grandel für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst. Nicht nur Bächingens Kommandant Michael Moosdiele bedankte sich bei Werner für die 40 Jahre Engagement, sondern auch Kreisbrandinspektor Markus Tratzmiller und Kreisbrandmeister Klemens Kleiber waren vor Ort um ihn zu beglückwünschen und ihm das goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen zu überreichen. Verliehen wird dieses vom Staatsministerium des Inneren. Des weiteren erhielt der Geehrte eine Woche Gratisaufenthalt im Feuerwehrerholungsheim. Vom Verein gab es einen Brotzeitkorb und ebenso herzliche Glückwünsche.

Im Anschluss an die Ehrung erzählte Werner von seinen Eindrücken und Erlebnissen in den vergangen Jahrzehnten. Besonders sind ihm dabei der Brand der Kirchturms durch einen Blitzeinschlag, sowie die zahlreichen gemütlichen Abende im Gerätehaus anlässlich der Maifeier im Gedächtnis geblieben.

Wir freuen uns sehr, dass seine Dienstzeit nach 40 Jahre noch nicht zu Ende geht und er uns weiterhin als aktiver Feuerwehrmann unterstützt.

V.l.n.r.: 1. Vorsitzender Tobias Bunk, KBI Markus Tratzmiller, Werner Grandel,
KBM Klemens Kleiber, Kdt. Michael Moosdiele.