Die Einsatzchronik der Feuerwehr seit 1876 finden sie hier.

Übersicht

20.12.2015 – Verkehrsdienst / Sicherheitswache bei Veranstaltung

An diesem Abend fand wieder der traditionelle jährliche Schloßadvent statt, bei dem u.a. ein kurzer Fackelzug von der Kirche in die Schloßstraße führte. Hier sorgte die Feuerwehr einerseits für die Absicherung gegen den fließenden Verkehr und unterstützte bei der Andacht im Hof des Mooseums an den Feuerstellen. Die Veranstaltung verlief bei unwinterlichem Wetter ohne berichtenswerte Vorkommnisse.

20.09.2015 – Absichern einer Fahrradveranstaltung

Anläßlich der großen Fahrradveranstaltung „Donautal-Radelspaß“ führte die größte Strecke durch Bächingen. Das erforderte an bestimmten kritischen Kreuzungen drei Absperrposten, die von der Feuerwehr für acht Stunden besetzt werden mußten. Die Veranstaltung verlief in unserem Bereich reibungslos und unfallfrei.

12.09.2015 – Mithilfe beim Aufbau einer Erstaufnahmestelle in Gundelfingen

Bedingt durch den ungebrochenen Ansturm von Zuwanderern sah sich das Landratsamt gezwungen, die Kreissporthalle Gundelfingen ihrer regulären Nutzung zu entziehen und sie zur Erstaufnahmeeinrichtung umzurüsten. Weil dies außerordentlich kurzfristig geschehen mußte, konnten keine kommerziellen Anbieter gefunden werden, weshalb bei den Hilfsorganisationen des Landkreises um Unterstützung gebeten wurde. An diesem Samstag waren die Feuerwehr Gundelfingen mit ihren Stadteilfeuerwehren, das THW Dillingen, die UG-ÖEL, das Rote Kreuz und auch Helfer aus den umliegenden Feuerwehren damit beschäftigt, Feldbetten und Abtrennungen aufzustellen und so die nötige Infrastruktur für die kommenden Aufgaben zu schaffen. Drei Bächinger Feuerwehrleute waren von 12 – 15 Uhr im Einsatz.

25.08.2015 – Brand eines Stadels in Untermedlingen

Um 16:49 Uhr alarmierte die Leitstelle Augsburg nach dem Stichwort „B 4 – Brand landwirtschaftliche Maschinenhalle“ die Feuerwehren Unter- und Obermedlingen, Gundelfingen, Lauingen, Bächingen, die Werkfeuerwehr Gartner sowie das Führungsfahrzeug der UG-ÖEL mit der Feuerwehrführung des Landkreises nach Untermedlingen. Dort brannte es in einem Stadel, der baulich mit einem Stall verbunden war, in welchem 60 Kühe standen. Im brandbetroffenen Gebäude befanden sich neben Heu- und Strohlager mehrere landw. Arbeitsmaschinen und ein Dieseltank. Das Feuer war beim Eintreffen der örtlichen Feuerwehr in einem Halleneck konzentriert und hatte sich noch nicht größer nach den Seiten ausgebreitet, was aber unmittelbar bevorstand. Die Medlinger Feuerwehren führten deshalb einen schnellen Erstangriff durch um die Ausbreitung zu verhindern, was auch gelang. Die Gundelfinger Einheiten erhielten den Auftrag, eine Wasserversorgung aus dem Ort von Brunnen und Hydranten herzustellen. Die FFW Bächingen wurde nach längerer Bereitstellung in diesem Zuge zur Wasserentnahme eingesetzt. Durch die Trockenheit war die Versorgung über die Brunnen schwierig, die Wasserleitung gab auch nicht arg viel her. Dennoch gelang es unseren Maschinisten, ausreichend Wasser nach vorne zu bringen. Später im Einsatzverlauf kam noch das THW Dillingen mit einem Bagger hinzu, der bei den Ausräumarbeiten und beim Entfernen des Daches behilflich war.

Der Anlasserstromkreis eines vom Brand betroffenen Traktors wurde durch das Feuer kurzgeschlossen, so daß sein Motor in Betrieb gesetzt wurde. Durch den eingelegten Rückwärtsgang endete seine Fahrt glücklicherweise an der Mauer des Stadels. Den Motor stellte der Medlinger Angriffstrupp von Hand ab.

Nachdem der Brand unter Kontrolle und die Heu- und Strohhaufen mit einer dünnen Schaumschicht abgedeckt waren, wurden die auswärtigen Einheiten aus dem Einsatz herausgelöst. Für die Bächinger war gegen 19:30 Uhr Einsatzende. Nachlöscharbeiten fanden in Absprache mit der Kripo statt. Heu und Stroh wurden ausgeräumt und auf dem angrenzenden Feld ausgebreitet.

05.04.2015 – Sicherheitswache Osterrock

Insgesamt gab es einen erfreulich ruhigen Verlauf bei angenehmem Publikum wie bisher, allerdings diesmal mit Hilfeleistungen unsererseits. Gegen 21:45 Uhr war zunächst eine Besucherin umgekippt und mit kurzen wachen Momenten immer wieder bewußtlos. Die Patientin wurde von uns aus der Halle in den Vorraum getragen und betreut. Parallel forderten wir per Funk RTW und Notarzt an. Kurz darauf fiel unserem zweiten Trupp buchstäblich der nächste Konzertbesucher in die Arme, der ebenfalls Kreislaufprobleme hatte. Auch er wurde aus der Halle gebracht und weiterer RTW angefordert. Diesem Patienten ging es allerdings bald wieder besser, als er am Boden sitzend etwas Wasser zum Trinken bekam. Schlußendlich nahm der Rettungsdienst die Frau mit ins Krankenhaus Heidenheim, der Mann konnte nach einer Untersuchung wieder aufs Fest entlassen werden.

Unsere zufällige Überbesetzung an Feuerwehrleuten an diesem Abend (zwei zusätzliche freiwillige Helfer) stellte sich als glücklicher und günstiger Umstand dar. So konnten wir parallel zwei Patienten betreuen, Hilfe organisieren und gleichzeitig noch die Veranstaltung weiter im Auge behalten. Die Ohrhöhrer als neues Zubehör für unsere Handfunkgeräte haben sich dabei sehr gut bewährt. Gegen 2 Uhr war für uns Einsatzende.

12.02.2015 – Ausleuchtung bei einer Faschingsveranstaltung

Dieses Jahr fand nun bereits zum fünften Mal der Rathaussturm der ortsansässigen Schelmaheck-Hexa statt. Weil es mit dem Zauberspruch für Tageslicht immer nicht so recht klappen will, unterstützt die Feuerwehr seit einigen Jahren mit Scheinwerfern zur Ausleuchtung des Rathausplatzes.

21.12.2014 – Verkehrsdienst / Sicherheitswache

Am vierten Advent fand der traditionelle Schloßadvent von Kirchengemeinde und Feuerwehrverein statt, bei dem u.a. ein kleiner Umzug von der Kirche zum Innenhof des Mooseums beim Schloß führt. Die Sicherung gegen den Straßenverkehr und die Beaufsichtigung der offenen Feuerstellen während der Veranstaltung wurden wie immer von der Feuerwehr erledigt. Gut 100 Besucher nahmen an der Andacht teil. Es wurden keine berichtenswerten Vorkommnisse bekannt.

21.10.2014 – Baum auf der Straße

Am späten Abend dieses Dienstags zog ein stürmisches Wetter durch den Landkreis. Vielerorts, besonders im westlichen Kreis, fielen Bäume um, so auch in Bächingen. Gegen 21 Uhr ging Sirenenalarm ein. Richtung Medlingen versperre ein umgefallener Baum die Straße. Die Besatzung des LF 8/6 kümmerte sich um diese Einsatzstelle, die restliche anwesende Mannschaft fuhr mit dem TSF eine Kontrollrunde im Ortsgebiet. Dabei wurde ein weiterer Baum über einer Straße entdeckt und eigenständig entfernt. Nach etwa einer Stunde war Einsatzende. Dem Funkverkehr im Landkreis nach zu urteilen, hatte es weiter östlich liegende Gemeinden stärker getroffen.

06.09.2014 – Absicherung eines Festzuges

Im Rahmen einer Hochzeitsfeier mit etwa 170 Gästen gab es am Samstag gegen 13:30 Uhr einen großen Hochzeitszug mit Musikbegleitung von der Medlinger Straße zum Traugottesdienst in die Nikolaikirche. Die Feuerwehr sorgte auf Bitte des Brautpaares für die Absicherung des Zuges gegen den Straßenverkehr.

08.08.2014 – Wasserschaden im Schloß Bächingen

Kurz nach 16:45 Uhr am Freitag wurde die Feuerwehr Bächingen per Sirene alarmiert und mit der Meldung eines Wasserschadens zum Schloß gerufen. Dort stellte sich heraus, daß am Vortag ein Wasserschaden im Obergeschoß entdeckt worden war, der sich zunächst unbemerkt auch auf einen darunterliegenden Raum im Erdgeschoß ausgewirkt hatte. Nach diversen Abklärungen stellte sich heraus, daß aktuell keine weitere Gefahr bestand und die Reparatur mit dem Installateur bereits für den folgenden Montag ausgemacht war. Somit gab es für die Feuerwehr keine weiteren Aufgaben. Nach einer knappen halben Stunde war hier Einsatzende. Höchst erfreulich war die sehr gute Personalstärke von 21 anwesenden Feuerwehrleuten.

29.05.2014 – Brand eines Holzhaufens in Obermedlingen

Mit dem Stichwort „Brand Wald“ wurden am Vatertag, 29.05.2014, die Feuerwehren Ober- und Untermedlingen, Bächingen und Gundelfingen alarmiert. Nach der Ortsausfahrt Obermedlingen Richtung Sachsenhausen brenne ein großer Holzhaufen nahe des Waldes. Beim Eintreffen am Brandort stellte sich die Lage leicht abweichend dar. Ein großer, ca. 50 x 10 m messender und 3 m hoher Holzstapel in freiem Gelände stand zu etwa 1/4 in Flammen. Die Obermedlinger Feuerwehr hatte bereits mit dem Inhalt des Löschwassertanks ihres LF 10/6 eine Eindämmung vorgenommen. Im Moment fuhr ein Radlader vor, der beauftragt war, eine Schneise durch den Haufen zu schlagen, damit sich der Brand nicht weiter ausbreiten konnte. Die Besatzung unseres LF 8/6 übergab den Inhalt unseres Löschwassertanks an die Obermedlinger Kollegen und fuhr anschließend wieder zur Befüllung in den Ort. Unser TSF mit Anhänger sorgte für die Herstellung einer Wasserentnahmestelle, mußte aber feststellen, daß die Hydranten in der Bergstraße nicht gerade ergiebig sind. Die großen wasserführenden Fahrzeuge der FFW Gundelfingen stellten sich ebenfalls bereit und so wurde ein Pendelverkehr eingerichtet.
Parallel dazu befüllte ein Landwirt sein 6000 l fassendes Güllefaß mit Wasser und lud den Inhalt in der vom Radlader geöffneten Schneise ab. Als absehbar war, daß man die Lage im Griff hatte, packten die auswärtigen Feuerwehren wieder zusammen und verabschiedeten sich. Das bereits brennende Material sollte kontrolliert abbrennen und am Schluß mit Hilfe des Traktorgespannes endgültig abgelöscht werden. Die beteiligten Feuerwehren waren an diesem Nachmittag in einer Personalstärke von etwa 50 Mann an der Einsatzstelle. Für die Bächinger war gegen 17:30 Uhr Einsatzende, die Medlinger hielten noch Brandwache bis etwa 23 Uhr.

20.04.2014 – Sicherheitswache am Osterrock in der Gemeindehalle

Beim Konzert „Osterrock“ am Ostersonntag in der Gemeindehalle waren laut Genehmigungsbescheid drei Feuerwehrleute als Sicherheitswache zu stellen. Beim mit 700 – 750 Zuhörern besuchten Konzert waren keine besonderen Vorkommnisse zu vermelden. Um 19 Uhr am 20.04. war Einsatzbeginn, um 3 Uhr am 21.04. Einsatzende.

06.04.2014 – Bauwagenbrand am Hutweiher

Um 12:58 Uhr an diesem sonnigen Sonntag heulten in Bächingen und Obermedlingen die Sirenen. Gemeldet war ein Wohnwagenbrand, evtl. mit Person in Gefahr. Die Rauchsäule war weithin zu sehen. Beim Eintreffen stand der Bauwagen in Vollbrand, die Blechwände klafften teilweise bereits an den Ecken auseinander. Es waren keine Personen in Gefahr. Eine Gartenhütte und ein Traktor standen neben dem Wohnwagen, hatten aber ausreichend Abstand. Die Besatzung des TSF, die u.a. aus mehreren JF-Leuten bestand, wurde gleich zu Beginn beauftragt, eine Wasserentnahme von der Brenz aufzubauen und das LF 8/6 einzuspeisen. Diese Entnahmestelle blieb bis zum Schluß in Verwendung.

Der erste Bächinger Atemschutztrupp nahm versorgt vom Tank das erste Rohr vor. Ein zweiter Trupp kam kurz danach von Obermedlingen und ging mit unserem zweiten Rohr unterstützend vor. Ein zweiter Bächinger Atemschutztrupp stellte die Sicherung. Zu diesem Zeitpunkt war bereits die Wasserversorgung von der Brenz in Betrieb. Nachdem das Feuer erstmals niedergekämpft war, ließen wir Rauch und Wasserdampf abziehen, mischten Netzmittel zu und kontrollierten gezielt mit der Obermedlinger WBK. Einige Glutnester hielten sich und wurden nach und nach abgelöscht. Die Medlinger Kameraden konnten anschließend die Heimfahrt antreten.

Weil Verdachtsmomente auf Brandstiftung vorlagen, forderte die Streife den KDD aus Augsburg an, der etwa 45 Minuten Anfahrt hatte. In dieser Zeit reduzierten wir unseren Personaleinsatz, weil er nach der aktuellen Lage nicht mehr notwendig war. In Stärke einer knappen Gruppe stellten wir noch den weiteren Brandschutz sicher, ein paar Mal mußten noch wiederaufflammende Stellen abgelöscht werden. Nachdem die Kriminalpolizei fertig war, brachten wir ein letztes Mal Wasser über die gesamte Fläche aus und zogen die Blechwände des reichlich instabilen Wagengerippes auseinander, damit dieses vollends zusammenfiel und keine Gefahr mehr darstellte. Einsatzende war gegen 16:45 Uhr.

Die beiden Feuerwehren waren mit insgesamt vier Fahrzeugen und ca. 40 Personen an der Einsatzstelle. Ausrückezeit, Personalverfügbarkeit und die Zusammenarbeit der einzelnen Einheiten waren sehr gut, was seitens des Einsatzleiters ausdrücklich gelobt wurde.

15.03.2014 – Ölflecken abbinden

Die Polizei ersuchte um das Abbinden von mehreren Ölflecken auf dem Hof eines Anwesens in der Hauptstraße. Dort war offensichtlich Öl aus den Motoren von abgestellten oder reparierten Pkws ausgelaufen und nicht gleich aufgenommen worden. Beim Regen am Samstagmittag zogen sich breite Schlieren von den Standorten der Fahrzeuge zu den Kanaleinläufen. Die Ölflecken wurden – soweit zugänglich – mit einem Sack Bindemittel abgestreut. Um den Motorbereich eines schwarzen Pkw legten wir einen kleinen Damm an, um weiteres unkontrolliertes Abfließen von öligem Wasser über den abschüssigen Hof zu unterbinden. Sechs Feuerwehrleute waren von 18:00 bis 18:30 Uhr im Einsatz.

15.02.2014 – Türöffnung Seehofstraße

Gegen 08:12 Uhr an diesem Samstagmorgen ging beim Kommandanten telefonisch die Mitteilung ein, daß in einem Anwesen in der Seehofstraße der Ehemann hinter einer verschlossenen Tür vermutet wurde. Auf Zuruf reagiere er nicht. Die Alarmierung fand auf stillem Wege über unser Telefonalarmsystem statt. Die Tür war von innen verschlossen, der Schlüssel steckte. Die Erkundung ergab, daß es evtl. eine weitere Zugangsmöglichkeit über einen Balkon an der Gebäuderückseite gab. Dort leiterten wir mit der Steckleiter an und fanden eine zwar zugezogene, aber nicht verschlossene Balkontüre vor. Der Vermißte wurde wohl etwas unsanft geweckt, unsere Feuerwehrleute fanden ihn wohlbehalten im Bett auf. So konnte auch die Tür ohne Beschädigung von innen geöffnet werden. Weitere Tätigkeiten seitens der Feuerwehr waren nicht notwendig. Einsatzende war gegen 08:45 Uhr.

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