Die Einsatzchronik der Feuerwehr seit 1876 finden sie hier.

Übersicht

25.03.2018 – Kontrolle und Nachlöscharbeiten am Dachstuhlbrand

Kontrolle des Brandobjektes von der Nacht bei Tageslicht. Der Hackschnitzelhaufen in der Garage qualmte wieder und wurde mittels B-Rohr aus der Ferne bearbeitet, bis die qualmenden Stellen auf- und auseinandergerissen waren. Der Dachvorsprung vor dem Eingang zum Wohngebäude wurde von losen Dachziegeln befreit, um diese Unfallgefahr auszuschließen. Der wahrscheinliche Brandausbruchsbereich in der Garage blieb bis auf das erneute Einwässern der Hackschnitzel an den Rändern des Haufens unangetastet.

24.03.2018 – Dachstuhlbrand Sontheimer Straße

Um 21:40 Uhr am Samstag, 24.03.2018, alarmierte die Leitstelle Augsburg die Feuerwehren Bächingen, Obermedlingen und Gundelfingen zu einem offenen Dachstuhlbrand in der Sontheimer Straße in Bächingen. Mehrere Anrufer hatten den Brand bereits gemeldet und der Nachthimmel im Süden des Feuerwehrhauses war deutlich sichtbar rot gefärbt, so daß die Meldung sofort bestätigt werden konnte.
In rascher Folge trafen als erste Fahrzeuge ab 21:46 Uhr das Bächinger LF 8/6, das Obermedlinger LF 10/6, sowie HLF 20/16, DLK 23-12 und der ELW aus Gundelfingen an der Brandstelle ein. Weitere Fahrzeuge der drei Feuerwehren befanden sich auf Anfahrt. Über den gesamten Einsatzverlauf waren es 13 Stück, sowie zwei Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug, welche glücklicherweise nicht benötigt wurden.

Lage beim Eintreffen
Es handelte sich um einen renovierten ehemaligen Bauernhof. Im ans Wohnhaus direkt angebauten Ökonomiegebäude waren zwei Garagen eingebaut. Dessen Dachstuhl befand sich bereits im Vollbrand, ebenso eine der beiden Garagen. Reifen der in den Garagen abgestellten Fahrzeuge zerknallten mehrfach. Zwischen Ökonomie- und Wohngebäude befand sich eine Brandwand in der zum Zeitpunkt der Erbauung üblichen, nicht vollständig geschlossenen Art. Das Feuer hatte diese Wand bereits überlaufen und sich beginnend an der Firstpfette auf das Wohnhaus übertragen. Grauer Rauch trat dort unter den Dachplatten hervor. Laut erster Auskunft befand sich niemand mehr im Haus. Es befinde sich ein Solarstromspeicher im Dachgeschoß.

Maßnahmen
Die größte drohende Gefahr war zuerst die der Ausbreitung, und zwar sowohl auf das Wohnhaus, als auch auf den nahe angrenzenden Nachbarhof im Westen. Entsprechend nahmen die Besatzungen der beiden Löschfahrzeuge von Bächingen und Medlingen beidseitig des Anwesens mit Strahlrohren Aufstellung, um dem Übergreifen entgegenzuwirken. Der erste Bächinger Atemschutztrupp ging ins Dachgeschoß des Gebäudes vor und erkundete dort die Lage. Die Maßnahmen am offenen Dachstuhl zeigten schnell Wirkung und dämmten den Brand ein.
Schwieriger stellte sich die Lage im Wohnhaus dar. Der Atemschutztrupp meldete, daß der Dachspitz im fraglichen Bereich von innen auf die Schnelle nicht zugänglich sei und auch nicht gut eingesehen werden könne. Diese Löscharbeiten mußten von außen über die Drehleiter geschehen, die gerade im Hof in Stellung gegangen war. Als Gefahr für die Drehleiter wurde die Freileitung der Stromversorgung erkannt und der zuständige Versorger zur Abschaltung angefordert. Die Besatzung der Drehleiter kümmerte sich zuerst um den Schutz der Brandwand und schlug das Feuer dort gezielt nieder. Eine weitere Drehleiter von der anderen Gebäudeseite wurde als hilfreich erachtet und aus Giengen a.d. Brenz über die Leitstelle Ostalb (Aalen) nachalarmiert. Nachdem die Freileitung spannungslos geschaltet war, konnten die beiden Drehleitern näher ans Dach heranfahren und gezielt gegen den Schwelbrand im noch geschlossenen Dachspitz des Wohnhauses vorgehen. Der Brand im Ökonomieteil wurde von außen bekämpft.
Um 0:32 Uhr meldete die Einsatzleitung das offene Feuer als gelöscht und daß nun noch einige Glutnester am Dach und das qualmende Hackschnitzellager in einer Garage auszuräumen waren. Die Giengener Drehleiter rückte gegen 1 Uhr von der Einsatzstelle ab.

Hartnäckige Glutnester
Die Glutnester am Dach flammten nach zunächst erfolgreich geglaubter Bekämpfung wieder auf. Sie erwiesen sich als derart hartnäckig und schlecht zugänglich, daß äußerst umfangreiche Arbeiten sowohl von außen über die Drehleitern, als auch von innen an der Dach- und Deckendämmung notwendig wurden. Die Decke mußte weitläufig geöffnet und die Dämmung entnommen werden, um den auf mehreren Metern  glimmenden Balken für Löschmaßnahmen zugänglich zu machen. Hierfür wurde auch noch aus dem Bauhof Gerüstmaterial zugeführt, um von innen an die hohen Decken im Dachgeschoß heranzukommen.

Gegen 1:33 Uhr wurde die Gundelfinger Feuerwehr zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen Gundelfingen und Lauingen alarmiert und verließ bis auf die Drehleiter beschleunigt den Brandort.

Die Drehleiter setzte in den Hof westlich des Brandobjektes um. Ihre Maschinisten leisteten in enger Bebauung teilweise Zentimeterarbeit, um einerseits die Stromleitung, andererseits eine Betonmauer und ein überstehendes Dach hängen bzw. stehen zu lassen und es der Korbbesatzung zu ermöglichen, die Dachplatten der fraglichen Bereiche zu entfernen. Die Arbeiten zogen sich noch bis 5 Uhr hin (abzüglich einer Stunde Zeitumstellung), dann rückten die Feuerwehren ein.

Gegen 5:30 Uhr war das Bächinger LF 8/6 wieder mit Schläuchen voll bestückt und verfügte noch notdürftig über zwei einsatzbereite Atemschutzgeräte. Für das TSF blieb nur eine Minimalausstattung an Schläuchen übrig, weil etwa 25 Stück aller Größen auf dem Boden der Fahrzeughalle abtropften und vor sich hin müffelten.

Für den bereits dämmernden Sonntag wurde eine Kontrolle des Brandortes bei Tageslicht angesetzt. Die Polizei wird in den folgenden Tagen die Ursachenerforschung aufnehmen. Das Feuer ging allem Anschein nach von einer der Garagen aus und verbreitete sich rasant im ganzen Dachstuhl.

Unsere Gedanken sind bei der geschädigten Familie und ihren Angehörigen. Wir wünschen Ihnen viel Kraft und alles Gute.

Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Blaulichtorganisationen für die tatkräftige und fachkundige Unterstützung. Insbesondere den Drehleitermaschinisten gilt unsere Hochachtung, die in engsten räumlichen Gegebenheiten ihre schweren Geräte sicher bewegten.


14.03.2018 – Pkw-Unfall und -Brand auf der B 492 südlich Obermedlingen

Am Mittwoch gegen 19:23 Uhr wurden die Feuerwehren aus Obermedlingen und Bächingen zu einen Verkehrsunfall mit brennendem Pkw alarmiert. Bereits auf der Anfahrt unseres LF 8/6 war erkennbar, daß die Unfallstelle sich auf der B492 befand. Beteiligt waren zwei Fahrzeuge, wobei eines, ein BMW, bereits in Vollbrand stand und das andere, ein Audi, mit Frontaufprallschaden von der Straße abgekommen war. Beide Fahrer konnten ihre Unfallwagen glücklicherweise selbständig und nur mit geringen Verletzungen verlassen. Die Medlinger Feuerwehr hatte mittlerweile begonnen den brennenden Pkw unter Atemschutz und mit Schaum zu löschen. Das vom Bächinger Löschfahrzeug mitgeführte Wasser wurde dem Medlinger Löschfahrzeug eingespeist, um das verbrauchte zu ersetzen. Parallel dazu richteten die Feuerwehren eine Vollsperrung der Bundesstraße mit Umleitung um die Unfallstelle ein und bauten Beleuchtungsmaterial auf.

Das nachrückende Bächinger TSF mit Mehrzweckanhänger wurde nach Absprache mit dem Einsatzleiter zur Unterstützung der Verkehrsabsicherung eingesetzt. Der u.a. mit Beleuchtungs- und Absicherungsmaterial beladene Anhänger konnte hier besonders gewinnbringend eingesetzt werden. Warnleuchten und Leitkegel sorgten für eine geordnete Ausleitung, die lichtstarke Metalldampflampe sorgte dafür, daß die auf der Straße stehenden Sperrposten der Feuerwehren in der Dunkelheit gut sichtbar waren.

Nach Befragungen der Unfallfahrer seitens der Polizei stellte sich heraus, daß ein Reh die Bundesstraße überqueren wollte und trotz Brems- und Ausweichmanöver des vorausfahrenden BMW überfahren wurde. Der nachfolgende Audi konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, fuhr auf, wurde abgewiesen und kam von der Straße ab. Der BMW geriet durch den Heckaufprall in Brand, wahrscheinlich, weil dadurch die dortige Batterie gegen die Karosserie kurzgeschlossen wurde. Das Reh konnte zunächst nirgendwo rund um den Einsatzort gefunden werden. Erst nachdem der Abschleppdienst das völlig ausgebrannte Auto auf seinen LKW hievte kam es zum Vorschein, es befand sich unter dem Fahrzeug.

Etwa 3,5 Stunden später, nachdem die Straße durch die Feuerwehren und den Mitarbeiter des Straßenbauamtes gereinigt, die beiden Fahrzeuge abtransportiert und sämtliches Absperrmaterial eingesammelt worden war, konnte die Bundesstraße wieder für den Verkehr freigegeben werden. Der verbrannte Straßenbelag wird in den nächsten Wochen ausgetauscht werden müssen.

31.01.2018 – Ölspur Blumenweg / Seehofstraße

Von Anwohnern wurde der Feuerwehr gegen 11:30 Uhr telefonisch eine Ölspur im Blumenweg und in der Seehofstraße gemeldet. Offensichtlich war in der Nacht vom 30. auf den 31.01. etwa auf Höhe Hausnummer 4 im Blumenweg ein Ölschlauch o.ä. geplatzt, worauf sich der gesamte Inhalt auf etwa 120 m Länge im Blumenweg und in der Seehofstraße Richtung Ortsausgang entleerte. Die Spur war dort etwa 20 cm breit. Die Tröpfelspur Richtung Seehof konnte noch weit verfolgt werden, sie endete etwa in der Gegend des Lachbrunnens. Der Verursacher blieb unbekannt. Die Spur wurde von zwei Feuerwehrmännern mit Bindemittel abgestreut und soweit noch möglich aufgenommen.

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