Nachdem das Schulgebäude in zwei Bauabschnitten renoviert und in Bauabschnitt drei das alte Nebengebäude abgerissen und neu aufgebaut wurde, kommt nun auch der Schulweg unter die Baggerschaufel. In diesem Zuge wurde auch eine neue Wasserleitung als Verbindung zwischen Schloßstraße und Gundelfinger Straße verlegt. Das ermöglichte die Einrichtung eines Überflurhydranten im Großraum Schule / Gemeindehalle / Kindergarten, wo bisher mindestens 100 m B-Leitung zu verlegen waren, um vom nächstgelegenen Hydranten bis in den Schulhof zu kommen. Die Karte des Bayern Atlas zeigt die bestehenden Unterflurhydranten (rot) und den neuen Überflurhydrant (grün) im Gebiet. Dieser Hydrant war schon jahrelang ein Wunsch der Feuerwehr, um die Wasserentnahmemöglichkeiten in diesem Gebiet zu verbessern. Im Vergleich mit Unterflurhydranten kann ein Überflurhydrant die 1,5- bis 1,8-fache Wassermenge liefern, außerdem versperrt er nach der Inbetriebnahme nicht die ganze Straße.

(LK). Wenn die Kameraden alle in Uniform zum Unterricht erscheinen, dann muss etwas Besonderes anstehen. Dieses besondere Ereignis war die Ehrung von Werner Grandel für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst. Nicht nur Bächingens Kommandant Michael Moosdiele bedankte sich bei Werner für die 40 Jahre Engagement, sondern auch Kreisbrandinspektor Markus Tratzmiller und Kreisbrandmeister Klemens Kleiber waren vor Ort um ihn zu beglückwünschen und ihm das goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen zu überreichen. Verliehen wird dieses vom Staatsministerium des Inneren. Des weiteren erhielt der Geehrte eine Woche Gratisaufenthalt im Feuerwehrerholungsheim. Vom Verein gab es einen Brotzeitkorb und ebenso herzliche Glückwünsche.

Im Anschluss an die Ehrung erzählte Werner von seinen Eindrücken und Erlebnissen in den vergangen Jahrzehnten. Besonders sind ihm dabei der Brand der Kirchturms durch einen Blitzeinschlag, sowie die zahlreichen gemütlichen Abende im Gerätehaus anlässlich der Maifeier im Gedächtnis geblieben.

Wir freuen uns sehr, dass seine Dienstzeit nach 40 Jahre noch nicht zu Ende geht und er uns weiterhin als aktiver Feuerwehrmann unterstützt.

V.l.n.r.: 1. Vorsitzender Tobias Bunk, KBI Markus Tratzmiller, Werner Grandel,
KBM Klemens Kleiber, Kdt. Michael Moosdiele.

(TB). Am 19.03. machten sich zwei Autos auf den Weg nach Augsburg zum Bouldern in die Bloc-Hütte. Beim Bouldern wird an einer Wand von 3-4 m Höhe ohne Sicherung geklettert. Hier gibt es verschiedene Routen in unterschiedlichen Farben, welche die Schwierigkeitsgrade wiederspiegeln.

Zum Aufwärmen haben wir mit einigen einfachen Routen begonnen. Danach haben sich kleine Grüppchen gebildet, die sich verschiedene Routen gemeinsam vorgenommen haben. Hierbei ist es immer interessant wie unterschiedlich jeder die selbe Route versucht zu klettern. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Wichtig ist nicht das Erreichen des obersten Griffes, sondern die Bewegung, Kraft und Koordination auf dem Weg dahin.

Am Ende war die Kraft in den Händen aufgebraucht und wir haben uns nach einem entspannten Abend wieder auf den Heimweg gemacht.

Das Brandobjekt der vorangehenden Nacht wurde bei Tageslicht noch einmal kontrolliert. Der Hackschnitzelhaufen in der Garage qualmte wieder und wurde mittels B-Rohr aus der Ferne bearbeitet, bis die qualmenden Stellen auf- und auseinandergerissen waren. Der Dachvorsprung vor dem Eingang zum Wohngebäude wurde von losen Dachziegeln befreit, um diese Unfallgefahr auszuschließen. Der wahrscheinliche Brandausbruchsbereich in der Garage blieb bis auf das erneute Einwässern der Hackschnitzel an den Rändern des Haufens unangetastet.

Blick über die EinsatzstelleAm Samstag, 24.03.2018 gegen 21:40 Uhr alarmierte die Leitstelle die Feuerwehren Bächingen, Obermedlingen und Gundelfingen zu einem offenen Dachstuhlbrand in der Sontheimer Straße. Bereits vom Feuerwehrhaus aus war der Feuerschein deutlich zu sehen. Es entwickelte sich ein längerer Brandeinsatz, zu dem im Verlauf die Drehleiter der Feuerwehr Giengen hinzugezogen wurde.

Eine ausführliche Berichterstattung finden Sie bei den Einsätzen, hier führen wir einige Stichpunkte auf.

  • Es handelte sich um ein renoviertes ehemaliges landwirtschaftliches Gebäude, vorne Wohnhaus, hinten Stadel / Ställe.
  • Das Feuer hatte wohl seinen Ausgang in einer Garage im früheren Ökonomieteil und breitete sich von dort rasant in den Dachstuhl aus.
  • Die anwesenden Bewohner wurden auf den Brand aufmerksam und konnten das Gebäude sicher verlassen.
  • Beim Eintreffen der ersten Bächinger Fahrzeuge befand sich der Dachstuhl über dem Ökonomieteil im Vollbrand. Das Feuer hatte offenbar auch bereits die Brandwand zum Wohnhaus hin überlaufen und sich im Bereich der Firstpfette weiterbewegt.
  • Sofort gingen mehrere Strahlrohre von außen in Stellung, um das Wohnhaus möglichst zu schützen und ein Übergreifen auf benachbarte Gebäude zu unterbinden, Atemschutztrupps untersuchten die Lage von innen. Der Dachspitz war von innen für Löschmaßnahmen nicht zugänglich.
  • Die Gundelfinger Drehleiter ging in Stellung und unternahm erste Löschmaßnahmen von oben, wobei die Freileitung der Stromversorgung für weitere Arbeiten zuerst abgeschaltet werden mußte. Eine weitere Drehleiter aus Giengen wurde nachalarmiert, um von der anderen Gebäudeseite aus in gleicher Weise am Dach tätig zu werden.
  • Der Hauptbrand war verhältnißmäßig schnell unter Kontrolle, jedoch bereiteten einige im Dach- und Deckenaufbau entstandene Glutnester an unzugänglichen Stellen Kopfzerbrechen.
  • Die Feuerwehr Gundelfingen wurde während des Einsatzes zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen Gundelfingen und Lauingen alarmiert. Die Drehleiter verblieb vor Ort.
  • Die letzten Glutnester, die immer wieder hartnäckig aufgeflammt waren, konnten letztlich nur durch großräumiges Öffnen über die Drehleiter von außen und gleichzeitig von innen aufgefunden und ausgeräumt werden; zu dieser Zeit war es etwa 5 Uhr (enthält + 1 Stunde Zeitumstellung).
  • Vorläufiges Einsatzende war gegen 6 Uhr.
  • Die Bächinger Feuerwehr war bis zum Mittwoch, 28.03.2018 nicht vollständig einsatzbereit, da Atemschutzgeräte befüllt und geprüft sowie die eingesetzten Schläuche gereinigt und geprüft werden mußten.

Unsere Gedanken sind bei der geschädigten Familie und ihren Angehörigen. Wir wünschen Ihnen viel Kraft und alles Gute.

Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Blaulichtorganisationen für die tatkräftige und fachkundige Unterstützung. Insbesondere den Drehleitermaschinisten gilt unsere Hochachtung, die in engsten räumlichen Gegebenheiten ihre schweren Geräte sicher bewegten.