Mobile Intense Care Unit(JS) Eine Abhandlung über das niederländische Rettungswesen auf der Seite einer schwäbischen Gemeindefeuerwehr? „Wie kommt das?“ fragt sich möglicherweise der eine oder andere. Diese Frage lässt sich relativ leicht beantworten: der Autor ist aktives Mitglied der Feuerwehr Bächingen und durch sein Studium über seinen Arbeitgeber, die Firma Albert Ziegler GmbH in Giengen, während seines Praxissemesters bei zwei niederländischen Tochterfirmen beschäftigt. Eine der Firmen ist Visser Leeuwarden (Region Friesland). Diese besteht seit 1910 und stellt sämtliche Ambulanzfahrzeuge für den niederländischen Markt her. Durch die Mitarbeit an den verschiedenen Projekten hat der Verfasser einen Einblick in die Besonderheiten in den Niederlanden und die Unterschiede gegenüber dem deutschen Rettungswesen bekommen. Diese kurze Abhandlung beschäftigt sich mit den wichtigsten Merkmalen zum Thema Ambulanzfahrzeuge bei unseren niederländischen Nachbarn. 

Das Rettungswesen dort ist im Grunde ähnlich organisiert wie in Deutschland. Es wird grundsätzlich zwischen folgenden Fahrzeugtypen unterschieden: das ALS (Advanced Life Support) ist in etwa vergleichbar mit dem Rettungstransportwagen RTW, der für Einsätze dient, in denen eine schnellstmögliche Versorgung sowie ein schneller Transport des Patienten in das nächstgelegene Krankenhaus notwendig ist. Das BLS (Basic Life Support) entspricht dem deutschen Krankentransportwagen KTW, und wird, wie der Name schon sagt, dazu verwendet, Patienten zu transportieren und zu überführen, wenn Zeit eine eher untergeordnete Rolle spielt. Daneben gibt es den sogenannten Doktersdienst, der dem ärztlichen Notdienst entspricht. Diesen Beitrag weiterlesen »

Feuerwehrverein und Freiwillige Feuerwehr Bächingen a.d. Brenz halten am Freitag, den 17. März 2017 im VfB Sportheim wieder ihre Jahreshauptversammlung ab. Beginn ist um 19:30 Uhr.

Alle an der Feuerwehrarbeit interessierten Einwohner sind hierzu herzlich eingeladen. Die Feuerwehrkameraden treffen sich in Uniform. 

Tagesordnung

  1. Begrüßung und Bericht der 1. Vorsitzenden
  2. Bericht des Schriftführers
  3. Bericht des Kassierers 
  4. Entlastung 
  5. Bericht des Kommandanten zum Feuerwehrdienst
  6. Bericht des Kommandanten zur Jugendfeuerwehr
  7. Themen der Kreisbrandinspektion
  8. Wahlen
  9. Wünsche und Anträge

Ansicht von SüdenDer größte Brandeinsatz der letzten Jahrzehnte begann am 23.01.2017 um 0:46 Uhr mit der Alarmierung der Feuerwehren Bächingen, Gundelfingen und Obermedlingen. Gemeldet war der Brand eines Stalls südlich von Bächingen. Auf der Anfahrt war zu erkennen, daß sich zwei große landwirtschaftliche Gebäude offensichtlich in Vollbrand befanden. Es handelte sich um einen Stall und eine Lagerhalle, in denen sich insgesamt 700 große Rundballen befanden. Der Stall brannte hauptsächlich an der Südseite, wo innen und außen die Rundballen teilweise vier Meter hoch gestapelt waren. In der nordwestlichen Ecke des Stalls standen 23 junge Rinder, die durch die Anwesenheit der Feuerwehrleute im Moment beruhigt waren, aber in nächster Zeit gerettet werden mußten. Noch auf der Anfahrt ließ der Einsatzleiter die benachbarte Feuerwehr Sontheim nachalarmieren.

Der Einsatz über 20 Stunden bei Außentemperaturen bis -17 °C belastete die eingesetzten Feuerwehrleute und ihr Gerät bis an die Grenzen. Lesen Sie hier die Details dieses schwierigen und aufwendigen Einsatzes. Beim Eintreffen neuer Informationen wird der Artikel ergänzt, denn wir sammeln noch Bilder und Erfahrungen, die hierbei gemacht wurden.

Die Polizei geht mittlerweile von Brandstiftung aus und bittet um Hinweise (Meldung Nr. 3).

Neue hervorragende Bilder bekamen wir am 04.02. von Wolfgang Mayer, FFW Sontheim. Vielen Dank!

AufladenUm 4:49 Uhr rief die Sirene wieder zum Dienst, diesmal ging es aber nicht um den Großbrand, der die Feuerwehr in den letzten Tagen stark belastet hatte, sondern um einen Verkehrsunfall auf der Kreisstraße von Bächingen Richtung Bundesstraße. Dort war ein Pkw bei teilweise schneebedeckter Fahrbahn von der Straße gerutscht und an einen Baum geprallt. Der Fahrer konnte das Fahrzeug mit leichteren Verletzungen selbst verlassen. Er wurde bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes mit Verbandmaterial versorgt.

Weitere Einzelheiten finden Sie bei den Einsätzen.

Gestern Nacht gegen 0:45 Uhr begann für die Feuerwehren der Umgebung der wahrscheinlich größte Einsatz seit Jahrzehnten. Es brannten auf einem außerhalb des Ortsgebietes gebauten landwirtschaftlichen Stall mit Heulager zwei Hallen. Bereits beim Eintreffen der ersten Feuerwehren kurz vor  1 Uhr standen beide Heulagerbereiche in Vollbrand. Die dort ebenfalls eingestellten 20-30 Rinder konnten alle gerettet und in anderen Ställen untergebracht werden. Eine leistungsfähige Wasserversorgung stand bis zum Aufbau von drei langen Schlauchstrecken nicht zur Verfügung. Der schwierige und durch die notwendigen Abrißarbeiten zeitaufwendige Einsatz bei Temperaturen bis -17 °C dauerte den ganzen Tag bis etwa 21 Uhr. Weitere Kontrollen und ggf. Löschmaßnahmen am heutigen Tag folgen.

Wir bitten um Nachsicht,  daß die sonst gewohnte schnelle Berichterstattung an dieser Stelle noch einige Tage auf sich warten lassen muß, zunächst muß die volle Einsatzbereitschaft der Feuerwehren, die den Großteil ihres Materials im Einsatz hatten, wieder hergestellt werden.

Der geschädigten Landwirtsfamilie wünschen wir alle Gute und die Kraft, die Schicksalsschläge der letzten Zeit überwinden zu können.

Bei sämtlichen Helfern aller eingesetzten Blaulichtorganisationen sowie bei den Firmen, die uns unbürokratisch Personal und Material zur Verfügung stellten bedanken wir uns ganz herzlich für die gute Zusammenarbeit unter ungünstigsten Umgebungsbedingungen.

Ihnen allen gilt meine vorzügliche Hochachtung.

Michael Moosdiele, Kommandant der FFW Bächingen a.d. Brenz

 

Berichte bei Augsburg TV, BS Aktuell, Donauzeitung und Heidenheimer Zeitung.