Schulhof gut gefülltUm 19:05 Uhr am Donnerstag, 22.09.2016, übertönte der Klang der Feuersirenen das Hintergrundbrummen des abendlichen Maishäckselns in der weiteren Umgebung, als die Leitstelle Augsburg die Feuerwehren Bächingen, Ober- und Untermedlingen sowie die neue Drehleiter der Feuerwehr Gundelfingen zu einer unangemeldeten Einsatzübung im Rahmen der Feuerwehraktionswoche alarmierte. Übungsobjekt war die Grundschule Bächingen, die sich gerade in der Generalsanierung befindet und rundherum angerüstet ist. Eine erfreuliche Anzahl an Zuschauern hatte sich im Schulhof eingefunden, welche die Feuerwehrtätigkeiten interessiert verfolgten.

Die gegebene Ausgangslage
Die Schule ist baulich mit der Gemeindehalle verbunden. An der Außenwand im Übergangsbereich fanden abends noch einige Arbeiten mit einem Gasbrenner statt. Durch eine Unachtsamkeit im Halbdunkeln fallen Gasflasche mit Brenner vom Gerüst aufs Dach des Verbindungsbauteils Schule / Gemeindehalle. Der Gasschlauch wird dabei abgerissen, eine große Gasflamme brennt an der Fassade der Schule. Die Holzteile des Gerüsts fangen Feuer und brennen an die von unten freiliegende Dachkonstruktion. Durch den harten Aufschlag der Gasflasche wird außerdem die Dachhaut des Verbindungsteils zwischen Schule und Gemeindehalle aus Aluminiumblech aufgerissen, wodurch sich ein Schwelbrand in diesem Dach bildet. Diesen Beitrag weiterlesen »

Am Sonntag, 25.09.2016, findet in Höchstädt a.d. Donau ein Herbstmarkt statt, bei dem zwischen 13 und 17 Uhr Feuerwehren aus der näheren und weiteren Umgebung ihre Technik ausstellen und Vorführungen machen. Neben vieler aktueller Technik gibt es u.a. eine kleine Oldtimerausstellung auf dem Marktplatz, zu der wir unser TSF von 1971 und die TS 8/8 von 1965 entsenden. Wir freuen uns auf einen interessanten Nachmittag.

JF beim KartfahrenDie Jugendfeuerwehr geht am 01.10.2016 unter die Rennfahrer. Wir mieten dafür von 14 bis 15 Uhr die Kartbahn Günzburg. Näheres findet Ihr im Informationsschreiben mit Anmeldezettel.

Bitte füllt den Anmeldezettel aus, laßt ihn von Euren Eltern unterschreiben und werft ihn bis 28.09. beim Kommandanten in den Briefkasten.

Umgefallener BaumEine großflächige Unwetterlage war Grundannahme für eine gemeinsame nächtliche Einsatzübung mit der Feuerwehr Obermedlingen. 15 Einsatzstellen waren in ganz Bächingen zu bearbeiten. Umgeworfene Bäume versperrten Straßen, Keller liefen voll Wasser und zu allem Überfluß kamen noch überraschend einige dringende Einsätze herein, die bevorzugt erledigt werden mußten.

Bereits diese einleitende Schilderung zeigt, daß mit begrenztem Personal und Material nicht alle Einsätze in kurzer Zeit erledigt werden können; eine Reihenfolge muß eingeführt werden, in die die Einsätze nach Dringlichkeit sortiert werden. Um geregelte Abläufe zu schaffen und den Überblick zu behalten, richtete sich die Führung beider Feuerwehren im Bächinger Gerätehaus ein. Dort gingen die zeitlich unkritischen Einsätze per Fax über die Kreiseinsatzzentrale (KEZ) ein. Diesen Beitrag weiterlesen »

Zeichen des Zivilschutzes, gleichseitiges blaues Dreieck auf orangem Grund.

Seit Mitte der neunziger Jahre herrschte verbreitet die Meinung vor, nach dem Ende des Kalten Krieges wäre nun der ewigliche Friede ausgebrochen – wenigstens in Europa – und Bedrohungen gäbe es nur noch durch tragische Unglücke. Die bis dahin vorhandenen Zivilschutzeinrichtungen, beispielhaft genannt seien das bundesweite Warnsirenennetz mit seinen Warnämtern, die Vorratslager für Nahrungs- und Verbrauchsmittel und die Schutzräume, wurden nach und nach verbreitet abgebaut, aufgelöst, nicht mehr gewartet und teilweise dem Verfall anheimgegeben.

Inzwischen hat sich jedoch offenbar die Sicht auf diese Dinge bei den Verantwortlichen geändert. Das neue Zivilschutzkonzept war in den letzten Tagen in allen Medien. Es soll für die Zukunft die Grundlage darstellen, um auf äußere und innere Bedrohungen reagieren zu können. Zwar rechnen die Verfasser in der nächsten Zeit nicht mit einem klassischen militärischen Angriff auf Deutschland, heben aber die Gefahr der sog. „hybriden Kriegsführung“, deren Ziel es nicht zuletzt ist, Minderheiten zu mobilisieren, aufzuhetzen, und so Unruhe im Volk zu schüren, Angriffe auf kritische Infrastrukturen (u.a. Wasser-, Nahrungsmittel-, Energie-, Kraftstoffversorgung, Fernmeldewesen) sowie Terrorangriffe heraus.

Neben verschiedenen weiteren Vorhaben, wie z.B. auch die (erneute) Schaffung eines bundesweiten Warnsystems, sollen die Bürger selbst mit Vorräten vorsorgen, um im Ereignisfalle die Zeit bis zum Greifen von gelenkten Gegenmaßnahmen und Unterstützung zu überstehen. Diese Forderung war nie weg, jedoch wird ihr jetzt wieder neue Aufmerksamkeit zuteil. Aus Sicht der Hilfsorganisationen ist diese Selbstvorsorge sehr zu begrüßen, denn wer selbst vorgesorgt hat, braucht erst einmal keine externe Hilfe. So werden Kapazitäten für die akute Gefahrenabwehr freigehalten. In diesem Sinne: Tu selber was!