Seit 2014 bemerkten wir immer wieder einen unruhigen Motorlauf bei unserer Tragkraftspritze (TS), der nach sich etwa einer halben Stunde Betrieb mit größerer Leistung wieder normalisierte, aber nach etwa einem Monat Standzeit erneut auftrat. 2016 meinten wir das Problem identifiziert und behoben zu haben, indem wir statt Superkraftstoff Super Plus tankten. Wir hatten dabei den Verdacht, daß der seit 2011 politisch befohlene Bioanteil im Superkraftstoff sich negativ auswirkte. Den damals neu eingeführten E 10-Kraftstoff tankten wir nie, einmal, weil er für die Maschine nicht freigegeben war, zum anderen, weil wir u.a. Bedenken bezüglich der Lagerbarkeit hatten. Wir haben uns zu diesem Thema hier bereits einmal Gedanken gemacht.

Wie dem auch sei, bis zum Sommer 2018 hatten wir keine Probleme mehr. Dann, beim Ferienprogramm, fielen uns derselbe unruhige Motorlauf und die schwankende Leistungsabgabe auf wie schon einige Jahre zuvor. Es schien also ein anderes Problem zu geben, die Maschine kam zum Kundendienst. Mittlerweile liegt ein Kostenvoranschlag für die Reparatur im mittleren vierstelligen Bereich vor. Wie sich gezeigt hat, rührt das Problem, das dem Motor zu schaffen macht, tatsächlich aus dem Kraftstoff, genauer gesagt, aus seiner Zusammensetzung, her. 1996, als die TS gebaut wurde, bestand Superkraftstoff ausschließlich aus mineralischen Bestandteilen. Der verbaute Kunststofftank war gegen diese Stoffe selbstverständlich beständig. Heute allerdings wird Ethanol beigemischt, das es früher nicht im Kraftstoff gab und für welches andere chemische Beständigkeiten notwendig sind, über die der Tank nicht verfügt. Man konnte damals eben nicht absehen, daß in der Zukunft andersartige Fremdstoffe zugesetzt werden.
Das Ende vom Lied: der Tank löst sich wegen des Ethanols langsam auf und seine Abbauprodukte verstopfen die Düsen der beiden Vergaser. Eine Abhilfe ist nur dann möglich, wenn Tank und alle im Kraftstoffstrom liegenden Teile erneuert werden.

Wir sind also Opfer einer von uns nicht beeinflußbaren, politisch erzeugten Kraftstoffunverträglichkeit geworden. Die Besorgnis, die wir im Artikel von 2011 bereits äußerten, traf also in vollem Umfang zu:

Die erhöhte Beimischung biologischer Anteile bedeutet meiner Ansicht nach eine Gefährdung der Einsatzbereitschaft unserer Geräte.

ReinigungEin Fahrzeug der Gemeinde Bächingen hatte gegen 13 Uhr einen unbemerkten Verlust von Hydrauliköl und zog während der ganzen Fahrstrecke durch Bächingen und Sontheim eine kilometerlange Ölspur. In Rücksprache mit der Polizei wurde angesichts der Länge der Spur eine Fachfirma mit der Beseitigung beauftragt. Die Reinigung erfolgte zwischen 15 und 16 Uhr. Die Feuerwehren der beiden Gemeinden sorgten während dieser Arbeiten für die Absicherung der langsam wandernden Arbeitsstelle.

Weitere Bilder gibt es bei den Einsätzen.

Am Mittwoch gegen 16:10 Uhr ereignete sich südwestlich Bächingen in einer fast rechtwinklig abknickenden Kurve auf der Günzburger Straße / Kreisstraße DLG 34 ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer, von Richtung Günzburg kommend, frontal in einen entgegenkommenden Traktor auf der Gegenspur hineinfuhr. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt. Die Bächinger Feuerwehr wurde gegen 16:53 Uhr hinzualarmiert, da die gefährlich in der Kurve liegende Unfallstelle zur Unfallaufnahme abgesichert werden mußte. Zudem bestand der Verdacht, daß Betriebsstoffe des Motorrades auslaufen könnten. Gegen 19 Uhr, nach dem Abtransport der Unfallfahrzeuge, war Einsatzende.

Hier gibt es einen Artikel der Donauzeitung.

Auch erfreuliche Ereignisse erfordern zuweilen Aufmerksamkeit und Hilfe der Feuerwehr, in diesem Fall ein Hochzeitszug mit Musikkapelle vom Amselweg über die Gundelfinger und Lindenstraße bis zur Kirche. Der Umzug mußte gegen den Verkehr auf diesen Straßen abgesichert werden. Das LF 8/6 fuhr als Sicherungsfahrzeug hinterher, voraus waren vier „Radmelder“ unterwegs, die einmündende Straßen rechtzeitig vor dem Hochzeitszug absperrten. Es gab keine berichtenswerten Vorkommnisse, die Veranstaltung verlief wie geplant.

Im Januar 2016 ereignete sich im nordwestlichen Landkreis im Schneegestöber ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem eine Fahrerin ums Leben kam. Der folgende Feuerwehreinsatz, zunächst zur Rettung anderer Unfallbeteiligter, dann zur Leichenbergung bzw. Unterstützung der polizeilichen und gutachterlichen Unfallaufnahme durch Beleuchtung, Absperrung und Schneeräumung des Unfallortes war kürzlich Gegenstand eines Gerichtsverfahrens, über welches seitens der Presse berichtet wurde: Bericht, Kommentar.

Angestrengt hatte dieses Verfahren beim Verwaltungsgericht Augsburg die Versicherung der Halterin des Verursacherfahrzeugs des schweren Verkehrsunfalls, die in diesem Fall die Einsatzkosten tragen muß. Neun Kommandanten der beteiligten Wehren und der zuständige Kreisbrandmeister wurden zum Verfahren geladen und als Zeugen gehört. Die Rechtsanwältin der Versicherung stieß sich zunächst an der hohen Zahl an Feuerwehrleuten, die am Einsatz beteiligt waren, und zwar 61 Mann. Diesen Beitrag weiterlesen »