Der alte Handfeuermelder am RathausIm Zuge des aktuellen Rathausumbaus wurde der letzte verbliebene Handfeuermelder abgebaut. Es gibt nun in Bächingen keine Möglichkeit mehr, Sirenen per öffentlichem Druckknopfmelder auszulösen. Um diesen Schritt verstehen zu können, blicken wir in die Technikgeschichte der Alarmierung zurück.

Zum Zeitpunkt des Einbaus der Sirene Anfang der sechziger Jahre wurde diese nur über die Handauslösung in Funktion gesetzt. Man entdeckte ein Feuer im Ortsgebiet, drückte den Knopf und die elektromechanische Sirenensteuerung schaltete den Elektromotor der Sirene in vorbestimmten Intervallen ein und aus. Die Feuerwehrleute in Hörweite nahmen den Alarm wahr und eilten ins Feuerwehrhaus, wo der Mitteiler seine Feuermeldung mündlich an sie weitergab.

Ab der Mitte der siebziger Jahre verbreitete sich in den Landkreisen die Funkalarmierung, d.h. Funkempfänger an den Sirenensteuerungen empfangen einen ausgesendeten Alarm und lösen die Sirenenalarmierung aus. Diese Funkalarmierung erfolgte im ländlichen Bayern über Jahrzehnte durch die örtlichen Polizeidirektionen, bei denen ein telefonischer Notruf einging. Die Feuerwehren erfuhren dann über Funk den Grund des Alarms. Diesen Beitrag weiterlesen »

Nachdem das Schulgebäude in zwei Bauabschnitten renoviert und in Bauabschnitt drei das alte Nebengebäude abgerissen und neu aufgebaut wurde, kommt nun auch der Schulweg unter die Baggerschaufel. In diesem Zuge wurde auch eine neue Wasserleitung als Verbindung zwischen Schloßstraße und Gundelfinger Straße verlegt. Das ermöglichte die Einrichtung eines Überflurhydranten im Großraum Schule / Gemeindehalle / Kindergarten, wo bisher mindestens 100 m B-Leitung zu verlegen waren, um vom nächstgelegenen Hydranten bis in den Schulhof zu kommen. Die Karte des Bayern Atlas zeigt die bestehenden Unterflurhydranten (rot) und den neuen Überflurhydrant (grün) im Gebiet. Dieser Hydrant war schon jahrelang ein Wunsch der Feuerwehr, um die Wasserentnahmemöglichkeiten in diesem Gebiet zu verbessern. Im Vergleich mit Unterflurhydranten kann ein Überflurhydrant die 1,5- bis 1,8-fache Wassermenge liefern, außerdem versperrt er nach der Inbetriebnahme nicht die ganze Straße.

(LK). Wenn die Kameraden alle in Uniform zum Unterricht erscheinen, dann muss etwas Besonderes anstehen. Dieses besondere Ereignis war die Ehrung von Werner Grandel für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst. Nicht nur Bächingens Kommandant Michael Moosdiele bedankte sich bei Werner für die 40 Jahre Engagement, sondern auch Kreisbrandinspektor Markus Tratzmiller und Kreisbrandmeister Klemens Kleiber waren vor Ort um ihn zu beglückwünschen und ihm das goldene Feuerwehr-Ehrenzeichen zu überreichen. Verliehen wird dieses vom Staatsministerium des Inneren. Des weiteren erhielt der Geehrte eine Woche Gratisaufenthalt im Feuerwehrerholungsheim. Vom Verein gab es einen Brotzeitkorb und ebenso herzliche Glückwünsche.

Im Anschluss an die Ehrung erzählte Werner von seinen Eindrücken und Erlebnissen in den vergangen Jahrzehnten. Besonders sind ihm dabei der Brand der Kirchturms durch einen Blitzeinschlag, sowie die zahlreichen gemütlichen Abende im Gerätehaus anlässlich der Maifeier im Gedächtnis geblieben.

Wir freuen uns sehr, dass seine Dienstzeit nach 40 Jahre noch nicht zu Ende geht und er uns weiterhin als aktiver Feuerwehrmann unterstützt.

V.l.n.r.: 1. Vorsitzender Tobias Bunk, KBI Markus Tratzmiller, Werner Grandel,
KBM Klemens Kleiber, Kdt. Michael Moosdiele.

(TB). Am 19.03. machten sich zwei Autos auf den Weg nach Augsburg zum Bouldern in die Bloc-Hütte. Beim Bouldern wird an einer Wand von 3-4 m Höhe ohne Sicherung geklettert. Hier gibt es verschiedene Routen in unterschiedlichen Farben, welche die Schwierigkeitsgrade wiederspiegeln.

Zum Aufwärmen haben wir mit einigen einfachen Routen begonnen. Danach haben sich kleine Grüppchen gebildet, die sich verschiedene Routen gemeinsam vorgenommen haben. Hierbei ist es immer interessant wie unterschiedlich jeder die selbe Route versucht zu klettern. Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg. Wichtig ist nicht das Erreichen des obersten Griffes, sondern die Bewegung, Kraft und Koordination auf dem Weg dahin.

Am Ende war die Kraft in den Händen aufgebraucht und wir haben uns nach einem entspannten Abend wieder auf den Heimweg gemacht.

Das Brandobjekt der vorangehenden Nacht wurde bei Tageslicht noch einmal kontrolliert. Der Hackschnitzelhaufen in der Garage qualmte wieder und wurde mittels B-Rohr aus der Ferne bearbeitet, bis die qualmenden Stellen auf- und auseinandergerissen waren. Der Dachvorsprung vor dem Eingang zum Wohngebäude wurde von losen Dachziegeln befreit, um diese Unfallgefahr auszuschließen. Der wahrscheinliche Brandausbruchsbereich in der Garage blieb bis auf das erneute Einwässern der Hackschnitzel an den Rändern des Haufens unangetastet.