Um 13:49 Uhr wurden die Feuerwehren Bächingen und Obermedlingen zu einem brennenden Strommasten beim Bächinger Bauhof alarmiert. Bei der Ankunft an der Einsatzstelle war das Feuer bereits erloschen, es rauchte nur noch. Die Bächinger Feuerwehrleute stellten den Brandschutz sicher und sperrten den Gefahrenbereich ab, bis das defekte Kabel vom Energieversorger ausgetauscht wurde. Nach Aussage des Mitarbeiters könnte ein Specht für den Isolationsschaden verantwortlich sein, das gäbe es in letzter Zeit öfter. Der Verursacher dürfte in diesem Fall nicht mehr zur Rechenschaft zu ziehen sein.

Mehr zu diesem Einsatz und einige Bilder finden Sie bei unseren Einsätzen.

Sicht aus dem Flur“Endspurt,” haben sich die Lehrer und Schüler der Bächinger Grundschule gedacht, “diese Woche noch durchhalten, dann sind Sommerferien”. Mit größeren Überraschungen rechnete keiner mehr, die Noten sind gemacht. Niemand kam auf den Gedanken, daß dieser Tag noch ein aufregendes Ereignis bereithielt. Auf der geheimen Liste der Feuerwehr stand nämlich noch eine Einsatzübung an der Schule im Zusammenhang mit der halbjährlich fälligen Räumungsübung. Kurz nach 09:45 Uhr stiegen Rauchschwaden aus dem Heizungskeller auf, die in wenigen Sekunden eins der beiden Treppenhäuser eingehüllt hatten.

Da im Erdgeschoß einige Türen offen waren bemerkte die anwesende Klasse schnell, daß hier was nicht stimmte und schlug Alarm. Sofort wurde die Schulleiterin in Kenntnis gesetzt, daß es aus dem Keller rauchen würde. Die Schulleiterin gab das Räumungssignal und wählte den Notruf 112. Somit wurde die Sache offiziell, den Anruf nahm zunächst die Leitstelle Ostalb in Aalen entgegen. Diese vermittelte den Anruf sofort zur zuständigen Leitstelle Augsburg, wo der Disponent die wichtigen Daten des Ereignisses abfragte, um die Lage einschätzen zu können. Unter anderem wurde die Farbe des Rauches abgefragt und ob die Klassen sich selbständig in Sicherheit bringen können. Zu dieser Zeit lief bereits die Räumung des Gebäudes auf Hochtouren. Dann kam die Feuerwehr ins Spiel.

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In Vorbereitung auf die Einsatzübung an der Grundschule Bächingen mußten einige Dinge organisiert werden, die auch eine Erwähnung wert sind. Ich wollte ja, daß im Übungsverlauf ein echter Notruf abgesetzt werden konnte, weil man so die tatsächlichen Abläufe einmal 1:1 durchspielen könnte. Bei überraschenden Übungen muß man aber immer peinlich darauf aufpassen, daß nicht auf irgendeinem Wege ein unbeabsichtigter Großeinsatz daraus wird. Eine Unsicherheit ist ja heutzutage, daß jeder ein Mobiltelefon rumträgt und es in jedem passenden und auch unpassenden Moment einsetzt. Das könnte ja auch auf die Schulkinder zutreffen, die dann schnell heimtelefonieren “Mami, bei uns brennt die Schule”. So etwas hätte recht unangenehm werden können. Also müssen alle vorab informiert werden, die Notrufe entgegennehmen. Durch unsere Lage an der Landesgrenze jedoch wird die Sache kompliziert, weil alle Stellen praktisch doppelt vorhanden sind:

Notrufe kommen durch unsere württembergische Vorwahl in Aalen (112) und in Heidenheim (110) heraus. Zuständig sind aber Augsburg für Feuerwehr und Rettungsdienst und in Dillingen ist die zuständige Polizeidienststelle. Den Leitstellen Augsburg und Aalen wurde also zunächst je ein Fax mit der geplanten Übungslage geschickt. Am Montag hatte ich dann tatsächlich mit jeder Notrufstelle in der Umgebung Telefonkontakt. War ganz interessant.

Zuerst führte mich die 110 nach Heidenheim zur Polizeidirektion, wo der Diensthabende alles aufnahm und mich zum zuständigen Polizeiposten Sontheim a.d. Brenz durchstellte. Auch dort meldete ich die Übung an. Dann ging es über die örtliche Nummer nach Dillingen zur Pollzeiinspektion, die ebenfalls in Kenntnis gesetzt wurde. Anschließend tippte ich die 112 und klärte mit der Leitstelle in Aalen den heutigen Ablauf nochmal ab, damit nicht versehentlich von württembergischer Seite Großalarm ausgelöst wird. Das Gespräch mit der Leitstelle Augsburg nahm mir unser Kreisbrandmeister ab. Festgestellt habe ich, daß an allen beteiligten Stellen freundliche und angenehme Kollegen sitzen. Alle wünschten uns eine gute Übung, manche auch viel Spaß.

Hiermit viele Grüße an alle Dienststellen in beiden Ländern, die sich tagtäglich unsere Notlagen anhören müssen. Vielen Dank für die angenehme Zusammenarbeit. Man hört sich sicher wieder mal über Funk oder Telefon. Wünsche noch einen ruhigen Dienst!

Am 22.07.2010 gegen 18:11 Uhr ging Sirenenalarm für die Feuerwehr Bächingen ein. Gemeldet wurde ein Verkehrsunfall “Motorrad gegen Hindernis” in der Einhößstraße in Bächingen. Näheres war nicht bekannt. Wir rückten mit zwei vollbesetzten Fahrzeugen zum Einsatz aus. Am Unfallort stellte sich die Lage dann gleich etwas entspannter dar. Der gestürzte Mopedfahrer war ansprechbar und ruhig. Wir sperrten die Einhößstraße beidseitig für den Verkehr und hielten die enge Straße für den Rettungsdienst frei. Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei rückten wir wieder ins Gerätehaus ein. Näheres zu diesem Einsatz finden Sie hier: VU Moped.

In diesem Zusammenhang möchte ich einmal für eine ausreichende Schutzkleidung beim Moped- und Motorradfahren werben. Ich bin selber auch schon in kurzer Hose und im T-Shirt Motorrad gefahren. Glaubt mir: des is nix. Das Verletzungsrisiko ist im Falle eines Sturzes zu hoch (eigene Erfahrung des Verfassers).

Geschafft!Am 15. Juli legten zwei Gruppen der Feuerwehr Bächingen die Leistungsprüfung „Löscheinsatz vom offenen Gewässer“ ab.
Die Bronzegruppe wurde zuerst abgenommen, wobei jeder eine fest zugewiesene Aufgabe zu erledigen hatte. Zuerst wurden unter wachsamen Schiedsrichteraugen Knoten gebunden, danach folgte der Prüfungsaufbau. Die Saugleitung musste gekuppelt und ins Wasser gebracht, der Verteiler aufgebaut und drei vorbereitete Eimer mit Wasser umgespritzt werden, und das alles innerhalb höchstens 4 Minuten.

Nachdem das Fahrzeug wieder vollständig einsatzbereit war, durfte die gemischte Gruppe ihr Können unter Beweis stellen. Bei der gemischten Gruppe wurden die einzelnen Positionen ausgelost, Knoten und Prüfungsaufbau hatten den selben Ablauf. Mit einem kleinen “Festessen” konnte die verbrauchte Energie wieder aufgetankt werden und der Sommerabend ausklingen.

Bilder des Abends finden Sie hier: Ausbildung.

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